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Gruppencoaching Athleten is happening in 3 days
"Besser Halb als gar nicht" 🏴‍☠️ eine Coaches Kolumne
Da steht eine Intervalleinheit im Plan und dann wird unterwegs angefangen zu justieren. Ein paar Wiederholungen weniger, die Intensität etwas runtergeschraubt oder aus geplanten Zone-4-Intervallen wird am Ende doch eher Zone 3. Der Gedanke dahinter ist fast immer derselbe: besser als gar nichts. Klingt erstmal sinnvoll, ist aber in vielen Fällen genau das, was den eigentlichen Trainingseffekt kaputt macht. Wenn im Plan Intervalle in Zone 4 stehen, dann ist das kein grober Vorschlag, sondern ein ziemlich klar gesetzter Reiz. Wenn du diese Einheit dann nur in Zone 3 läufst, hast du nicht „ein bisschen weniger Effekt“, sondern du triffst den Reiz gar nicht. Auch keinen anderen, denn diese werden mit völlig unterschiedlicher Struktur angesteuert. Gleiches gilt, wenn du Intervalle einfach kürzt, die Pausen verlängerst oder insgesamt zu wenig Zeit in der Belastung verbringst. Irgendwann fällt das Ganze unter die Schwelle, die dein Körper überhaupt als Trainingsreiz akzeptiert. Genau das ist der Punkt: Der Körper passt sich nicht an, weil du irgendwas gemacht hast, sondern weil der Reiz stark genug war. Bleibst du darunter, passiert oft einfach nichts – außer ein bisschen Müdigkeit. Gerade im intensiven Bereich ist das auch gut untersucht. Du brauchst zum Beispiel eine gewisse Zeit wirklich in hoher Intensität, damit Anpassungen überhaupt stattfinden. Nur kurz „antippen“ reicht nicht. Auch Schwellentraining funktioniert nur dann, wenn du wirklich an dieser Schwelle arbeitest und nicht deutlich darunter bleibst. Und jetzt kommt der Teil, der vielen schwerfällt: Wenn du merkst, dass heute nicht dein Tag ist, die Beine schwer sind oder die Zeit einfach nicht reicht, dann ist es in den meisten Fällen die bessere Entscheidung, die Einheit nicht halbgar durchzuziehen. Genau dieses „ich mach’s irgendwie trotzdem“ endet oft in Training, das weder den gewünschten Reiz trifft noch dir wirklich etwas bringt. Dann geh lieber sauber eine lockere Einheit laufen. Eine Stunde Grundlage, klarer Reiz, klare Funktion. Oder verschieb die intensive Einheit, wenn es möglich ist. Aber hör auf zu glauben, dass du durch ein bisschen Abschwächen denselben Effekt bekommst. Das funktioniert so nicht.
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"Besser Halb als gar nicht" 🏴‍☠️ eine Coaches Kolumne
B Wettkampf in das Training integrieren
Ich habe ein neues Video aufgenommen, in dem ich zeige, wie ich einen B-Wettkampf sinnvoll in den Trainingsplan integriere. Viele machen hier den Fehler, einfach „mitzulaufen“ – ohne Strategie. Dabei gibt es zwar keinen Königsweg, aber eine saubere (vor)Planung hilft, das Gesamtziel nicht aus den Augen zu verlieren. Drei Dinge sind entscheidend: 1️⃣ Intensität klar festlegen. Ist es ein Leistungstest? Ein harter Trainingsreiz? Oder ein kontrollierter Tempolauf? Wenn das nicht vorher definiert ist, wird es fast immer zu intensiv. Das gefährdest den nächsten Punkt! 2️⃣ Die Regeneration fest einplanen. Ein Wettkampf ist ein massiver Reiz – egal ob A- oder B-Rennen. Die Erholungsphase gehört genauso in den Plan wie die Belastung selbst. Allerdings wollen wir nach einem B Rennen möglichst schnell wieder ins Training rollen. 3️⃣ Tapern berücksichtigen. Den Umfang vorher reduzieren, aber die Intensität beibehalten. Du willst frisch am start sein, und volle Kohlenhydratspeicher haben. Viel Spaß mit dem Video! Und nicht wundern – es ist auch Werbung integriert. Ich möchte mir offenhalten, die Videos auf YouTube hochzuladen. Welche Races hast du als B Wettkampf geplant?
Hello 🏞️
Servus ihr Lieben 🤎 Ich bin die Neue 👉🏼👈🏼 Ich laufe seit ca 6 Jahren, bislang eher Straße, wollte aber eigentlich immer in den Busch und trails laufen. Ich komme aus dem Raum Braunschweig und kann von meinem Wohnzimmer aus den Brocken ziemlich gut sehen. Hinterm Haus ist der Elm- als HM finde ich schnell. Letztes Wochenende bin ich den RET gelaufen und noch mehr on Fire! 🔥 Ich freu mich auf den Austausch und mit und von euch zu lernen! Ganz liebe Grüße, Tanja
🧠 Tapering – Warum dich weniger Training besser macht
Hey Leute, ich bin gerade selbst mitten im Taper für die Transvulcania. Und ich merke immer wieder das Selbe. Du trainierst monatelang durch, ziehst deine Wochen durch, baust auf –und dann kommt plötzlich diese Phase, in der du weniger machst…und dich genau dabei irgendwie „schlechter“ fühlst. Klar, es sind noch 2-3 Wochen bis zum Race. Jetzt müssen noch schnell Trainingskilometer aufgeholt werden. Und irgendwo im Hinterkopf die Frage: War das genug? Das ist genau der Punkt, wo viele anfangen, Fehler zu machen. So läuft nämlich dein System nicht! Ich sehe es auch bei Athleten immer wieder – und hab’s früher selbst genauso gemacht: nochmal schnell eine harte Einheit einbauen, nochmal „das Gefühl holen“, nochmal Sicherheit erzwingen wollen. Vielleicht sogar die gewonnene Zeit aus weniger Training in umfangreiche Wanderungen oder Radfahrten mit der Familie umzumünzen. Weil, man hat ja jetzt auch überschüssige Energie. Oder noch besser, die Race Destination liegt in schönster Natur, nicht wahr @Thomas Gardeia 😄 Aber genau das killt dir im Zweifel die Frische, die du dir eigentlich gerade aufbaust. Tapering ist kein Rückschritt, es ist die Phase, in der dein Körper überhaupt erst die Chance bekommt, das Training der letzten Wochen zu verarbeiten. Stichwort: Superkompensation. Und das fühlt sich oft nicht gut an. Das ist das Entscheidende: Du bist nicht plötzlich unfit –du bist ungewohnt frisch. Was im Taper wirklich passiert, ist eigentlich ziemlich simpel: - Ermüdung geht runter - Speicher füllen sich - dein System kommt wieder in Balance Aber dein Kopf kommt da oft nicht hinterher. Deshalb ist für mich im Taper aktuell der wichtigste Punkt: Dem Prozess Vertrauen. Nicht noch mehr machen. Nicht gegen das Gefühl arbeiten. Sondern akzeptieren, dass genau das gerade dazugehört. Ich bin gespannt, wie es euch damit geht – gerade die, die aktuell auch in Richtung Wettkampf unterwegs sind. Am Mittwoch kommt genau dazu eine Podcastfolge bei den Trailfellows, da gehen wir das Thema einmal sauber von allen Seiten durch.
🚀 Du bist für den MUZ 2026 gemeldet?
Nicht mehr lang, dann beginnt die Berg-Spezifische Vorbereitung auf die Strecken beim Mayrhofen Ultraks im wunderschönen Zillertal. Als offizieller Trainingspartner erhältst du die Trainingspläne von uns. Das Training startet am 18.05.26.... Die Pläne schalten wir dir in den nächsten Tagen im Classroom für dich frei. Wir starten am Samstag oder Sonntag vorher mit unserem Kick Off Webinar 📋🚀 schaue dafür in den Kalender und speichere dir den Termin. Jetzt nur noch die Frage: Wo stehst du aktuell?
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Lauftraining Laktatschmiede
skool.com/laktatschmiede
vom planlosen Läufer zum strukturierten Athleten. Mit breiter Brust im Trainingsalltag
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