Laufband laufen - Pro & Kontra
Für mich ist es eine klare Angelegenheit. Ich bin PRO Laufband laufen. Besonders im Winter, wenn im Allgäu die Wege verschneit sind und ich eigentlich meine Tempoarbeit machen möchte. Allerdings beschränke ich mich dabei auch auf abwechslungsreiche Intervalle.
Wie stehst du dazu?
Folgend möchte ich mal das Eis brechen für die von mir geliebte Tretmühle. Später im Beitrag berichte ich noch von meinem absoluten Gamechanger.
Besonders in der Trailrunning-Community wird es oft nur als Notlösung angesehen – dabei hat das Laufband viele Vorteile, die nicht nur Anfängern, sondern auch erfahrenen Läufern helfen können, ihre Leistung zu steigern. In diesem Beitrag zeige ich dir die Pro- und Kontra-Argumente für das Laufbandlaufen, wobei die Vorteile überwiegen, und gebe praktische Tipps, wie man das Beste aus dieser Trainingsmethode herausholt.
Das Ziel dieses Beitrags ist es, eine ausgewogene Sichtweise auf das Laufbandlaufen zu geben. Trailrunner aller Leistungsklassen sollen verstehen, wie sie das Laufband effektiv in ihren Trainingsplan integrieren können, um sich auf die Schlüsseleinheiten zu konzentrieren, gezielt an ihrer Technik zu arbeiten und ggf sogar Zeit zu sparen.
Pro-Argumente
  1. Klimatische Unabhängigkeit: Regen, Schnee oder extreme Hitze? Kein Problem – das Laufband erlaubt ein kontrolliertes Training bei konstanten Bedingungen. Gerade in der kalten Jahreszeit oder bei extremen Wetterlagen kann es eine sinnvolle Alternative sein.
  2. Präzises Training: Geschwindigkeit, Steigung und Dauer lassen sich exakt einstellen. Das macht das Laufband ideal für Intervall- und Tempotraining sowie für das Arbeiten an spezifischen Belastungsbereichen. Besonders die Zielzonen im Kardio-Vaskulären Bereich werden dadurch gezielt getriggert.
  3. Technikverbesserung: Durch die gleichmäßige Geschwindigkeit des Laufbandes können Läufer gezielt an ihrer Lauftechnik arbeiten und Fehlhaltungen korrigieren. Zudem ermöglicht der glatte Untergrund eine Analyse des eigenen Laufstils. Eine positive mittelfristige Wirkung ist die Ökonomisierung des Laufstils.
  4. Schonung der Gelenke: Die dämpfende Wirkung eines guten Laufbandes kann die Gelenke entlasten und das Verletzungsrisiko verringern, insbesondere bei Läufern, die sich von Verletzungen erholen.
Kontra-Argumente
  1. Eintönigkeit: Viele empfinden das Laufband als monoton, da der optische Reiz der Natur fehlt. Das kann die Motivation senken. Allerdings gibt es heutzutage tolle Podcasts und Playlists, mit denen man sich die Zeit versüßen kann.
  2. Andersartige Belastung: Der Bewegungsablauf auf dem Laufband unterscheidet sich leicht vom natürlichen Laufen im Freien, da das Band unter den Füßen wegläuft. Das kann die Muskulatur anders beanspruchen. Ich persönlich habe hier aber keine negativen Erfahrungen gemacht.
  3. Kosten und Zugänglichkeit: Nicht jeder hat Zugang zu einem Laufband, und hochwertige Geräte können teuer sein. Wenn man jedoch den Zugang sogar in den eigenen 4 Wänden hat, kann es Unmengen an Zeit sparen und sich positiv auf das Familienleben auswirken.
Warum ich das Ding oft nutze?
Ich kann auf dem Laufband mein Training gezielt aufbauen und fokussiert abarbeiten. Keine äußeren Störfaktoren, keine Abhängigkeiten. Wenn ich nicht in der Zielzone (zB VO2max) bin, dann drücke ich halt die Geschwindigkeit hoch. Ganz einfach. Zusätzlich ballere ich mir eine richtig harte Playlist rein um mich selbst zu pushen.
Bin mal gespannt was ihr so bei harten Einheiten hört 😁
Mein absoluter Gamechanger sind jetzt neue Laufbänder in meinem lokalen Gym. Ich habe mir dort ein Profil angelegt und kann mir Einheiten vor programmieren. So sind selbst Mikrointervalle ohne nerviges Hoch und runtergedrücke möglich.
Wenn du dies noch nie gemacht hast, versuche doch mal eine Intervalleinheit auf dem Laufband! Gerne auch in Steigung
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3 comments
Marius Prigge
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Laufband laufen - Pro & Kontra
Lauftraining Laktatschmiede
skool.com/laktatschmiede
vom planlosen Läufer zum strukturierten Athleten. Mit breiter Brust im Trainingsalltag
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