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Offene Immobilienfonds gelten als sicher.
𝐃𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭: Anleger kommen aktuell bis zu 36 Monate nicht an ihr Geld. Ein Beispiel aus den letzten Wochen: Der Immobilienfonds Wertgrund WohnSelect D hat die Rücknahme von Anteilen im Januar gestoppt. Kurz danach wurde auch der Fonds Fokus Wohnen Deutschland geschlossen. Für Anleger bedeutet das schlicht: 𝐒𝐢𝐞 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 𝐚𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐧 𝐢𝐡𝐫 𝐆𝐞𝐥𝐝. Der Grund ist eigentlich simpel. Immobilien lassen sich nicht kurzfristig verkaufen. Wenn viele Anleger gleichzeitig ihr Geld zurückfordern, fehlt dem Fonds die notwendige Liquidität. Viele Anleger erfahren erst im Ernstfall, wie eingeschränkt Liquidität in manchen Anlageprodukten wirklich sein kann. Gerade in der Altersvorsorge wird ein Punkt oft unterschätzt: Sicherheit bedeutet nicht nur Stabilität. Sicherheit bedeutet auch 𝐙𝐮𝐠𝐫𝐢𝐟𝐟 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐚𝐬 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐚𝐥 – 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐦𝐚𝐧 𝐞𝐬 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭. Stellen Sie sich vor, Sie gehen in Rente. Und genau dann sind Sie auf dieses Geld angewiesen. Doch der Zugriff ist blockiert. Nicht für Wochen. Sondern möglicherweise für einen längeren Zeitraum über Jahre. Was bedeutet das für Ihren Lebensstandard? Für Ihre Planung? Für Ihre finanzielle Freiheit im Ruhestand? Wer seine Liquidität aus der Hand gibt, gibt immer auch ein Stück Kontrolle über sein Vermögen ab. Wie wichtig ist Ihnen persönlich der Zugriff auf Ihr eigenes Geld – gerade in der Altersvorsorge? #Altersvorsorge #Liquidität #Immobilienfonds #Vermögensstrategie #Unternehmerdenken
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Offene Immobilienfonds gelten als sicher.
Gedanken aus unserem Buchprojekt mit Ronny Wagner - Teil 7
Wenn Sie das Risiko tragen, sollten Sie auch das Kapital kontrollieren. Eine ehrliche Frage an Unternehmer: Warum geben Sie Kapital aus der Hand, wenn Sie die Haftung ohnehin behalten? Bei Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds oder rückgedeckter Unterstützungskasse passiert strukturell Folgendes: • Das Geld verlässt Ihr Unternehmen. • Ein externer Träger investiert es. • Er kalkuliert mit Garantiezins. • Er erwirtschaftet darüber hinaus Erträge. • Die arbeitsrechtliche Haftung bleibt bei Ihnen (§ 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG). 𝐔𝐧𝐝 𝐣𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐫𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐏𝐮𝐧𝐤𝐭: Wenn ein Versicherer 5 % erwirtschaftet, Ihnen aber 1 % zusagt – wem gehören die restlichen 4 %? Nicht Ihrem Unternehmen! Das ist kein Vorwurf. Das ist Geschäftsmodell. Versicherer brauchen Margen. Sie müssen Eigenkapital aufbauen. Solvenzquoten erfüllen. Aktionäre bedienen. Also behalten sie Mehrerträge im System. 𝐒𝐢𝐞 𝐡𝐢𝐧𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐇𝐚𝐟𝐭𝐮𝐧𝐠! Die freie (pauschal dotierte) Unterstützungskasse dreht genau diesen Mechanismus um: • Kapital bleibt wirtschaftlich im Unternehmen. • Liquidität stärkt die eigene Struktur. • Mehrerträge bleiben im System des Unternehmens. • Haftung und Kapital stehen im selben Raum. Der Unterschied ist nicht „Risiko oder kein Risiko“. Der Unterschied ist: Fremdlogik oder Unternehmerlogik. Und nein – das ist keine Theorie. Große Konzerne wie Siemens, Bosch oder Deichmann arbeiten seit Jahrzehnten mit unternehmensnahen Versorgungsstrukturen. Sie geben Kapital nicht leichtfertig aus der Hand, wenn sie die Verpflichtung ohnehin tragen. Im Mittelstand dagegen wird häufig nur über Garantien gesprochen. Dabei ist die wichtigere Frage: Wer verdient eigentlich am Kapital? Wenn Sie das Risiko tragen – warum sollten Sie dann nicht auch den Mehrertrag behalten? 𝐌𝐚𝐧𝐜𝐡𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐫 𝐰𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐟 𝐛𝐞𝐬𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐆𝐚𝐫𝐚𝐧𝐭𝐢𝐞𝐧. 𝐀𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡𝐭𝐫𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐅ä𝐝𝐞𝐧. Wie sehen Sie das? Würden Sie Ihr Kapital auslagern, wenn die Verantwortung bei Ihnen bleibt? Wenn Sie das Thema strukturell durchdenken möchten, lassen Sie uns gerne austauschen. Ein kurzer Dialog kann oft mehr klären als 30 Seiten Prospekt.
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Gedanken aus unserem Buchprojekt mit Ronny Wagner - Teil 7
Gedanken aus unserem Buchprojekt mit Ronny Wagner - Teil 6
Warum 80 % Garantie keine Sicherheit sind… Letzte Woche. Kaffee mit einem Unternehmer aus meiner Region. Er zeigt mir das Angebot eines großen deutschen Versicherers. Sauber aufbereitet. Professionell. Beruhigend formuliert. Dann lese ich einen Satz: „80 % Beitragsgarantie.“ Ich frage ihn: „Weißt du, was das bedeutet?“ Er: „Na ja, die garantieren mir 80 %.“ Ich sage: „Hm. Stell dir vor, du gibst mir 10.000 €. Und ich garantiere dir, dass du 8.000 € zurückbekommst. Würdest du das unterschreiben?“ Er: „Natürlich nicht.“ Ich: „Okay. Warum prüfst du dann gerade genau so einen Vertrag?“ Stille. 80 % Garantie klingt nach Sicherheit. Tatsächlich bedeutet es: Bis zu 20 % der eingezahlten Beiträge sind nicht garantiert. Und das heißt auch: Im Extremfall kann die Ablaufleistung genau auf dieser 80 %-Garantie landen. Nicht, weil jemand etwas „einbehält“. Sondern weil 80 % die vertraglich zugesicherte Untergrenze sind. Mehr ist möglich. Aber nicht garantiert. Nur sehr wenige Menschen würden privat 10.000 € investieren, um sicher 8.000 € zurückzubekommen. Im Mantel der bAV wirkt es plötzlich seriös. Warum? Weil das Wort „Garantie“ stärker wirkt als die Zahl dahinter. Garantie beruhigt. Substanz entscheidet. Wie klar ist die Struktur Ihrer betrieblichen Altersvorsorge wirklich? Lassen Sie uns gern darüber sprechen!
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Gedanken aus unserem Buchprojekt mit Ronny Wagner - Teil 6
Kosten sind nicht das Problem. Sie sind das Symptom.
In vielen Altersvorsorge- und bAV-Lösungen fallen laufende Kosten von etwa 1,5 % pro Jahr an. Das klingt wenig. Viele akzeptieren diesen Prozentsatz, ohne weiter darüber nachzudenken. Doch über längere Zeit entsteht daraus ein massiver Effekt. Ein einfaches Beispiel zeigt die Dimension: 500 € monatlich über 30 Jahre ergeben 180.000 € Einzahlung. Bei 5 % Rendite entstehen daraus rund 416.000 €. Reduziert sich die Rendite durch laufende Kosten von 1,5 % auf 3,5 %, bleiben nur etwa 318.000 €. Die Differenz: fast 100.000 €. Nicht durch Verluste. Nicht durch falsche Entscheidungen. Sondern allein durch Struktur. Der Grund ist der Zinseszinseffekt. Er wirkt immer. Die meisten versuchen deshalb, Kosten zu optimieren. Doch das greift zu kurz. Denn Kosten entstehen immer dann, wenn Kapital die eigene Verfügung verlässt. Wenn es in eine Struktur fließt, die von Dritten kontrolliert wird. Und wenn ein Teil der Wertschöpfung nicht beim eigentlichen Eigentümer bleibt. Deshalb ist Altersvorsorge keine Produktentscheidung. Es ist eine Strukturentscheidung – privat wie im Unternehmen. Die entscheidende Frage ist nicht: Wie viel investieren Sie? Sondern: 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐭 𝐈𝐡𝐫 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐚𝐥 𝐯𝐨𝐥𝐥𝐬𝐭ä𝐧𝐝𝐢𝐠 𝐟ü𝐫 𝐒𝐢𝐞 – 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐭𝐞𝐢𝐥𝐰𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐟ü𝐫 𝐞𝐢𝐧 𝐒𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦 𝐚𝐮ß𝐞𝐫𝐡𝐚𝐥𝐛 𝐈𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐊𝐨𝐧𝐭𝐫𝐨𝐥𝐥𝐞?
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Kosten sind nicht das Problem. Sie sind das Symptom.
Gedanken aus unserem aktuellen Buchprojekt…
… 𝐦𝐢𝐭 Ronny Wagner – 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝟓 Warum Unternehmer ihre bAV besitzen – aber nicht kontrollieren Viele Unternehmer glauben, ihre bAV sei Teil ihres Unternehmens. Formal stimmt das. Wirtschaftlich oft nicht. Denn die entscheidende Frage lautet nicht: Wer zahlt die Beiträge? Sondern: Wer kontrolliert das Kapital? In klassischen bAV-Modellen passiert Folgendes: • Das Unternehmen finanziert die Versorgung • Das Kapital fließt an externe Versorgungsträger • Die Steuerung liegt bei Versicherern oder Fonds • Die Haftung bleibt beim Arbeitgeber Der Unternehmer trägt die Verantwortung – aber nicht die Kontrolle. Das ist ein fundamentaler Widerspruch! Ein Vergleich aus dem Unternehmensalltag macht es greifbar: Stellen Sie sich vor, Sie würden jedes Jahr Kapital aus Ihrem Unternehmen abziehen, es extern verwalten lassen – und hätten weder Zugriff noch Einfluss darauf. Kein Unternehmer würde so seine Investitionen organisieren. In der bAV ist genau das seit Jahrzehnten Standard. Der entscheidende Unterschied liegt deshalb nicht in der Zusage – sondern in der Struktur dahinter. Eine versicherungsbasierte bAV organisiert Versorgung außerhalb des Unternehmens. Eine unternehmerisch strukturierte bAV organisiert Versorgung innerhalb des Systems. Der Unterschied ist nicht technisch. Er ist strukturell. Und er entscheidet darüber, ob die bAV: • Liquidität kostet oder erzeugt • Abhängigkeit schafft oder Unabhängigkeit ermöglicht • ein Kostenfaktor bleibt oder ein Finanzinstrument wird bAV ist deshalb nicht nur eine Versorgungsfrage. Sie ist eine Eigentumsfrage. 👉 Gehört das Kapital wirtschaftlich zu Ihrem Unternehmen – oder nur die Verpflichtung?
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Gedanken aus unserem aktuellen Buchprojekt…
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