… 𝐦𝐢𝐭 Ronny Wagner – 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝟓
Warum Unternehmer ihre bAV besitzen – aber nicht kontrollieren
Viele Unternehmer glauben, ihre bAV sei Teil ihres Unternehmens.
Formal stimmt das.
Wirtschaftlich oft nicht.
Denn die entscheidende Frage lautet nicht:
Wer zahlt die Beiträge?
Sondern:
Wer kontrolliert das Kapital?
In klassischen bAV-Modellen passiert Folgendes:
• Das Unternehmen finanziert die Versorgung
• Das Kapital fließt an externe Versorgungsträger
• Die Steuerung liegt bei Versicherern oder Fonds
• Die Haftung bleibt beim Arbeitgeber
Der Unternehmer trägt die Verantwortung – aber nicht die Kontrolle. Das ist ein fundamentaler Widerspruch!
Ein Vergleich aus dem Unternehmensalltag macht es greifbar:
Stellen Sie sich vor, Sie würden jedes Jahr Kapital aus Ihrem Unternehmen abziehen, es extern verwalten lassen – und hätten weder Zugriff noch Einfluss darauf.
Kein Unternehmer würde so seine Investitionen organisieren.
In der bAV ist genau das seit Jahrzehnten Standard.
Der entscheidende Unterschied liegt deshalb nicht in der Zusage – sondern in der Struktur dahinter.
Eine versicherungsbasierte bAV organisiert Versorgung außerhalb des Unternehmens. Eine unternehmerisch strukturierte bAV organisiert Versorgung innerhalb des Systems.
Der Unterschied ist nicht technisch.
Er ist strukturell.
Und er entscheidet darüber, ob die bAV:
• Liquidität kostet oder erzeugt
• Abhängigkeit schafft oder Unabhängigkeit ermöglicht
• ein Kostenfaktor bleibt oder ein Finanzinstrument wird
bAV ist deshalb nicht nur eine Versorgungsfrage.
Sie ist eine Eigentumsfrage.
👉 Gehört das Kapital wirtschaftlich zu Ihrem Unternehmen – oder nur die Verpflichtung?