Gedanken aus unserem Buchprojekt mit Ronny Wagner - Teil 7
Wenn Sie das Risiko tragen, sollten Sie auch das Kapital kontrollieren.
Eine ehrliche Frage an Unternehmer:
Warum geben Sie Kapital aus der Hand,
wenn Sie die Haftung ohnehin behalten?
Bei Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds oder rückgedeckter Unterstützungskasse passiert strukturell Folgendes:
• Das Geld verlässt Ihr Unternehmen.
• Ein externer Träger investiert es.
• Er kalkuliert mit Garantiezins.
• Er erwirtschaftet darüber hinaus Erträge.
• Die arbeitsrechtliche Haftung bleibt bei Ihnen (§ 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG).
𝐔𝐧𝐝 𝐣𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐤𝐨𝐦𝐦𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐫𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐏𝐮𝐧𝐤𝐭:
Wenn ein Versicherer 5 % erwirtschaftet, Ihnen aber 1 % zusagt –
wem gehören die restlichen 4 %?
Nicht Ihrem Unternehmen!
Das ist kein Vorwurf.
Das ist Geschäftsmodell.
Versicherer brauchen Margen.
Sie müssen Eigenkapital aufbauen.
Solvenzquoten erfüllen.
Aktionäre bedienen.
Also behalten sie Mehrerträge im System.
𝐒𝐢𝐞 𝐡𝐢𝐧𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐇𝐚𝐟𝐭𝐮𝐧𝐠!
Die freie (pauschal dotierte) Unterstützungskasse dreht genau diesen Mechanismus um:
• Kapital bleibt wirtschaftlich im Unternehmen.
• Liquidität stärkt die eigene Struktur.
• Mehrerträge bleiben im System des Unternehmens.
• Haftung und Kapital stehen im selben Raum.
Der Unterschied ist nicht „Risiko oder kein Risiko“.
Der Unterschied ist:
Fremdlogik oder Unternehmerlogik.
Und nein – das ist keine Theorie.
Große Konzerne wie Siemens, Bosch oder Deichmann arbeiten seit Jahrzehnten mit unternehmensnahen Versorgungsstrukturen.
Sie geben Kapital nicht leichtfertig aus der Hand,
wenn sie die Verpflichtung ohnehin tragen.
Im Mittelstand dagegen wird häufig nur über Garantien gesprochen.
Dabei ist die wichtigere Frage:
Wer verdient eigentlich am Kapital?
Wenn Sie das Risiko tragen –
warum sollten Sie dann nicht auch den Mehrertrag behalten?
𝐌𝐚𝐧𝐜𝐡𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐫 𝐰𝐚𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐟 𝐛𝐞𝐬𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐆𝐚𝐫𝐚𝐧𝐭𝐢𝐞𝐧.
𝐀𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡𝐭𝐫𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐅ä𝐝𝐞𝐧.
Wie sehen Sie das?
Würden Sie Ihr Kapital auslagern, wenn die Verantwortung bei Ihnen bleibt?
Wenn Sie das Thema strukturell durchdenken möchten, lassen Sie uns gerne austauschen. Ein kurzer Dialog kann oft mehr klären als 30 Seiten Prospekt.
#bAV #Unternehmerdenken #Liquidität #Haftung #Mittelstand #Unternehmerbank
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Markus Sommer
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Gedanken aus unserem Buchprojekt mit Ronny Wagner - Teil 7
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