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🎙️✨ Neue Podcastfolge: Anleger erzählen sich eine bequeme Lüge...
Viele Anleger sind überzeugt: „Ich habe in Gold.“ Doch oft ist das eine der größten Selbsttäuschungen. Hier passieren beim Gold kaufen erstaunlich viele Fehler. In der aktuellen Folge erklärt @Ronny Wagner nochmal ganz in Ruhe, warum vermeintliches Anlage-Gold oft gar keines ist - und weshalb der Unterschied zwischen echtem Besitz (physisches Gold kaufen) und einem bloßen Anspruch (Gold-ETFs, Zertifikate, Papiergold) im entscheidenden Moment alles verändert. Besitzt du wirklich Gold? Oder hast du nur das Gefühl davon? 👉 https://1x1derfinanzen.podigee.io/244-gold-etf-oder-physisches-gold
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Warum Schulden heute ein größeres Thema sind, als viele glauben
Inflation, Zinsen, geopolitische Risiken, darüber wird viel gesprochen. Ein Thema läuft oft leiser im Hintergrund: Die weltweit steigende Verschuldung. Und genau sie beeinflusst langfristig nahezu alles. Währungen, Zinsen, Kaufkraft und Kapitalmärkte. Warum das relevant ist? 1. Schulden verschwinden nicht einfach: Sie werden meist verlängert, refinanziert oder durch neue Geldpolitik begleitet. 2. Hohe Schulden begrenzen Handlungsspielräume: Für Staaten und Notenbanken wird Stabilität zunehmend ein Balanceakt. 3. Sachwerte gewinnen dadurch an Bedeutung: Gerade in solchen Phasen rückt die Frage nach realen Werten wieder stärker in den Fokus. Was Anleger daraus mitnehmen können? Es geht nicht darum, Krisen zu prognostizieren. Sondern Entwicklungen einzuordnen. Wer Vermögen aufbaut, sollte nicht nur Chancen betrachten, sondern auch das Umfeld, in dem dieses Vermögen bestehen soll. Und dazu gehört eben auch der Blick auf systemische Risiken. Manchmal entstehen die größten Risiken nicht plötzlich, sondern wachsen langsam im Hintergrund. Wie seht ihr das?
Warum Schulden heute ein größeres Thema sind, als viele glauben
Mittelschicht im Alter?
𝐃𝐚𝐧𝐧 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝟕𝟎–𝟖𝟎 % 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐥𝐞𝐭𝐳𝐭𝐞𝐧 𝐄𝐢𝐧𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧𝐬! Die Realität: 👉 Bei den meisten wird es nicht reichen. Machen wir es konkret: Du hast heute 👉 2.500 € im Monat Dann brauchst du im Alter ungefähr: 👉 1.750 € bis 2.000 € Was viele tatsächlich bekommen: 👉 1.200 € bis 1.500 € Rente 👉 Es fehlt jeden Monat Geld. Nicht einmal. Sondern dauerhaft. Und genau das ist das Problem: Viele glauben, sie hätten vorgesorgt. Aber: 👉 Die Rechnung geht oft nicht auf. Denn „vorsorgen“ heißt nicht automatisch, dass die Lücke wirklich geschlossen wird. Deshalb ist die entscheidende Frage nicht: 👉 Ob du etwas machst Sondern: 👉 Ob es am Ende reicht Und noch wichtiger: 👉 Womit genau willst du diese Lücke schließen? Versicherung? Betriebliche Altersvorsorge? Eigener Vermögensaufbau? 👉 Nicht jede Lösung führt zum Ziel. Hast du deine Zahl schon einmal ehrlich durchgerechnet? #WürdeImAlter #Rente #Altersvorsorge #Finanzen #Vermögensaufbau
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Mittelschicht im Alter?
Der Cantillon-Effekt: Wie neues Geld alte Ungleichheit verstärkt
Die moderne Geldpolitik verkauft sich gern als technokratische Notwendigkeit. Stabilität sichern, Krisen glätten, Wachstum ermöglichen. Klingt sauber, fast steril. In Wahrheit ist sie ein Verteilungsmechanismus mit eingebauter Schlagseite. Der aktuelle Kontext liefert das perfekte Beispiel: Nach den Inflationsschocks der letzten Jahre stehen Institutionen wie die Europäische Zentralbank und die Federal Reserve im Dauerstress. Zinsen rauf, Zinsen runter, Liquidität rein, Liquidität raus. Die Öffentlichkeit diskutiert über Inflation, Rezession, weiche Landungen. Fast niemand spricht über das eigentliche Problem: die Reihenfolge, in der Geld verteilt wird. Genau hier setzt der Gedanke von Richard Cantillon an. Geld ist nicht neutral. Es war es nie. Und es wird es auch nicht werden, egal wie viele Modelle Volkswirte noch bauen. Der Cantillon-Effekt beschreibt etwas, das so offensichtlich ist, dass es gern übersehen wird: Neues Geld gelangt nie gleichzeitig zu allen. Es tritt an einem bestimmten Punkt ins System ein. Und von dort aus breitet es sich aus wie ein Tropfen Tinte im Wasser – nur dass einige bereits trinken, während andere noch warten, dass überhaupt etwas ankommt. Die ersten Empfänger sind selten die, die es „brauchen“. Es sind Banken, große Unternehmen, Staaten, Finanzakteure. Sie stehen direkt an der Quelle. Wenn frische Liquidität in den Markt gepumpt wird, nutzen sie sie sofort: Sie kaufen Vermögenswerte, treiben Preise, sichern sich Positionen. Währenddessen sitzt der Durchschnittshaushalt nicht an der Quelle, sondern irgendwo weit stromabwärts. Wenn das Geld endlich dort ankommt, hat es bereits seine Wirkung entfaltet. Preise sind gestiegen. Vermögenswerte sind teurer. Kaufkraft ist geschrumpft. Das Ergebnis ist keine klassische Inflation. Es ist eine stille Umverteilung. Die letzten Jahre liefern eine fast lehrbuchhafte Illustration. In der Pandemie wurde massiv Geld geschaffen. Märkte wurden stabilisiert, ja. Aber vor allem wurden sie aufgebläht. Aktienmärkte erreichten Höchststände, Immobilienpreise schossen durch die Decke.
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Der Cantillon-Effekt: Wie neues Geld alte Ungleichheit verstärkt
Ratschläge ohne Risiko sind Betrug
Der Influencer lächelt in die Kamera. Er verkauft dir Gewissheit wie andere Leute Proteinpulver. „Mach das. Denk so. Investier hier.“ Alles wirkt sauber. Linear. Kontrollierbar. Die Realität ist nichts davon. Was er dir nicht zeigt, ist das Entscheidende: Er trägt kein Risiko. Er lebt von der Empfehlung, nicht vom Ergebnis. Oscar Wilde hat das vorweggenommen, ohne Instagram zu kennen: Guter Rat wird weitergereicht, weil er für den Geber keinen Wert hat. Er ist zu leicht, um ihn selbst zu behalten. Das ist kein Zynismus. Das ist Diagnose. Wir leben in einer Ökonomie der folgenlosen Aussagen. Meinungen skalieren. Verantwortung nicht. Ein Investment-Guru empfiehlt Durchhalten. Du hältst. Der Markt fällt. Du verlierst. Er postet weiter. Ein Politiker beschließt Programme in Milliardenhöhe. Die Wirkung verpufft. Die Kosten bleiben. Er wechselt das Amt. Das System hat einen blinden Fleck: Es trennt Handlung von Haftung. Und genau hier wird es interessant. Codex Hammurabi kannte dieses Problem nicht. Dort war die Welt einfach und brutal ehrlich: Wenn du ein Haus baust und es stürzt ein, bist du verantwortlich. Nicht rhetorisch. Real. Überzogen? Ja. Effektiv? Ebenfalls. Die Botschaft war klarer als jede moderne Regulierung: Wenn du entscheidest, trägst du die Konsequenz. Heute haben wir das Gegenteil perfektioniert. Wir haben Systeme gebaut, in denen derjenige, der spricht, nichts verliert. Und derjenige, der folgt, alles. Das erzeugt eine perverse Dynamik: Die lautesten Stimmen sind die mit dem geringsten Einsatz. Die vorsichtigsten sind die mit dem meisten. Deshalb klingen Ratschläge so überzeugend. Sie sind billig. Und genau deshalb sind sie gefährlich. Die eigentliche Frage ist nicht, ob ein Rat gut gemeint ist. Sondern ob er jemanden etwas kostet, wenn er falsch ist. Wenn nicht, ist er wertlos. Vielleicht sogar toxisch. Stell dir eine Welt vor, in der sich das dreht: Der Influencer verliert mit dir. Der Politiker zahlt für Fehlentscheidungen. Der Berater haftet für seine Empfehlungen.
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Ratschläge ohne Risiko sind Betrug
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