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11 contributions to Goldrichtig investieren ✨
Goldminen kaufen Aktien zurück wie nie zuvor – Zufall? Sicher nicht.
„Gold ist tot.“Das erzählen dieselben Leute, die 15 Jahre lang Tech-Aktien zu jedem Preis gekauft haben und Staatsanleihen für „sicher“ hielten. Währenddessen passiert im Hintergrund etwas, das kaum jemand bemerkt: Die großen Gold- und Silberminen kaufen aktuell eigene Aktien zurück wie NIE zuvor in der Geschichte.Nicht 2008. Nicht 2011. Nicht einmal im letzten Rohstoffboom gab es solche Rückkäufe. Warum ist das wichtig? Weil Minenmanager ihre eigenen Unternehmen besser kennen als jeder Analyst bei CNBC. Und wenn diese Unternehmen plötzlich Milliarden nutzen, um eigene Aktien aggressiv einzusammeln, sagen sie indirekt: „Unsere Aktien sind massiv unterbewertet.“ Genau das zeigt die aktuelle Grafik von Tavi Costa. 30 Jahre lang war der Sektor ein Friedhof aus Fehlallokationen, Verwässerung und Größenwahn.Die CEOs wollten wachsen. Egal zu welchem Preis. Heute passiert das Gegenteil: • Schulden werden reduziert• Cashflows explodieren• Dividenden steigen• Aktien werden zurückgekauft• Neue Großprojekte werden vorsichtiger finanziert Das ist kein Hype-Verhalten.Das ist Disziplin. Und genau deshalb ist diese Phase gefährlich für jene, die nur auf Schlagzeilen reagieren. Denn echte Bullenmärkte beginnen nicht mit Euphorie.Sie beginnen mit Ignoranz. Tavi Costa nennt das die „Awareness Phase“:Institutionelle Investoren beginnen Fragen zu stellen.Konferenzen werden voller.Aber die breite Masse schläft noch. Kein Taxifahrer spricht über Goldminen.Keine TikTok-Manie.Keine absurden Übernahmen wie 2010. Historisch gesehen ist genau DAS die asymmetrische Phase. Die meisten Menschen wollen Sicherheit, bevor sie handeln.Doch an der Börse bedeutet „Sicherheit“ meistens: zu spät. Die Ironie: Während Zentralbanken weltweit Gold akkumulieren, sitzen Privatanleger weiter in Papier-Versprechen und hoffen auf Zinssenkungen wie religiöse Erlösung. Aber Systeme kippen selten langsam.Sie kippen plötzlich. Und genau dafür hält man Sachwerte.Nicht wegen Optimismus.Sondern wegen Fragilität.
Goldminen kaufen Aktien zurück wie nie zuvor – Zufall? Sicher nicht.
2 likes • 16d
Ich denke wir stehen am Anfang …
China kauft Silber. London kontrolliert Vertrauen.
Silber ist plötzlich kein Rohstoff mehr. Silber ist Sprache geworden. Ein politisches Vokabular. Ein Machtspiel aus Vertrauen, Ausschluss und Deutungshoheit. China importiert netto 528 Tonnen Silber. Der größte Nettoimport seit einem Jahrzehnt. Sofort beginnt das übliche Schauspiel der Finanzwelt. Menschen starren auf Charts, basteln lineare Prognosen und tun so, als wäre Preisbewegung dasselbe wie Verständnis. Der moderne Investor ist oft nichts weiter als ein Priester statistischer Rückspiegel. Er erklärt die Vergangenheit und nennt es Zukunft. Fast gleichzeitig suspendiert die LBMA zwei chinesische Raffinerien. Und plötzlich wird sichtbar, worum es im Kern moderner Finanzsysteme wirklich geht:Nicht um Wahrheit. Nicht um Märkte. Sondern um Legitimität. Denn eine Raffinerie produziert nicht einfach Silberbarren. Sie produziert akzeptables Silber. Anerkanntes Silber. Silber mit Passierschein. Die meisten Menschen verstehen Geld bis heute als etwas Objektives. Als neutrale Infrastruktur. Aber Finanzsysteme waren nie neutral. Sie waren immer soziale Vereinbarungen mit Machtzentrum. Wer definieren darf, was als Sicherheit gilt, kontrolliert das Spielfeld selbst. Genau deshalb ist die Suspendierung der Raffinerien weit mehr als eine technische Meldung. Es ist ein institutioneller Satz:„Wir entscheiden weiterhin, welches Metall global vertrauenswürdig bleibt.“ Das Interessante daran ist nicht einmal die Maßnahme selbst. Interessant ist die Nervosität dahinter. Denn Staaten beginnen wieder physisch zu denken. Über Jahrzehnte lebte der Westen in der Illusion, dass abstrakte Finanzialisierung reale Knappheit dauerhaft ersetzen könne. Papier wurde wichtiger als Produktion. Narrative wichtiger als Substanz. Derivate wichtiger als Lagerhäuser. Man gewöhnte sich an die Vorstellung, dass Liquidität Realität erschafft. Aber physische Ressourcen besitzen eine unangenehme Eigenschaft:Sie interessieren sich nicht für Narrative. Eine Unze Silber existiert oder sie existiert nicht.
China kauft Silber. London kontrolliert Vertrauen.
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https://youtu.be/Z8rUsXnJl2E Ich habe mir das gerade angehört, kannst du dazu was sagen? @Ronny
Antifragilität: Warum dich Widerstand nicht nur stärkt, sondern wachsen lässt
Die oft zitierte Aussage „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“ von Friedrich Nietzsche wird im Alltag meist auf eine fast schon naive Weise interpretiert. Sie erscheint wie ein einfacher Mechanismus, bei dem Leid automatisch zu Wachstum führt. Tatsächlich stammt sie aus seinem Werk „Götzen-Dämmerung“ (1888) und ist eingebettet in ein Denken, das weit weniger tröstlich und deutlich anspruchsvoller ist. Nietzsche spricht nicht von passivem Ertragen, sondern von aktiver Selbstüberwindung. Schmerz allein veredelt nicht. Erst die Fähigkeit, ihn zu transformieren, macht ihn produktiv. Diese Perspektive lässt sich mit einem stoischen Bewusstsein verbinden, das die Grundlage für einen rationalen Umgang mit Unsicherheit bildet. Die Stoiker argumentieren, dass nicht die äußeren Ereignisse entscheidend sind, sondern die Bewertung, die wir ihnen geben. Was außerhalb unserer Kontrolle liegt, verliert seinen zerstörerischen Charakter, sobald wir aufhören, es kontrollieren zu wollen. Diese Haltung erzeugt Robustheit. Sie verhindert, dass der Mensch unter Druck zerbricht. Doch Robustheit ist nicht das Ende der Entwicklung, sondern lediglich ein stabiler Ausgangspunkt. Hier setzt das Konzept der Antifragilität an, wie es von Nassim Taleb geprägt wurde. Antifragile Systeme profitieren von Volatilität, Zufall und Stress. Sie benötigen Störungen, um sich zu verbessern. Während das Fragile unter Druck leidet und das Robuste ihn lediglich aushält, nutzt das Antifragile ihn als Wachstumsquelle. Übertragen auf den Menschen bedeutet dies eine fundamentale Verschiebung der Perspektive: Herausforderungen sind nicht mehr Störungen eines idealen Zustands, sondern notwendige Bedingungen für Entwicklung. In dieser Synthese gewinnt Nietzsches Satz seine eigentliche Tiefe zurück. „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“ ist keine Garantie, sondern eine Aufforderung. Ohne bewusste Verarbeitung bleibt Schmerz sinnlos oder zerstörerisch. Erst durch eine stoisch geschulte Wahrnehmung, die zwischen Kontrolle und Unkontrollierbarem unterscheidet, entsteht die Voraussetzung, Belastung nicht nur zu überstehen, sondern aktiv zu nutzen. Antifragilität geht dabei einen Schritt weiter: Sie verlangt, das eigene Leben so zu strukturieren, dass Unsicherheit nicht reduziert, sondern strategisch eingebaut wird.
Antifragilität: Warum dich Widerstand nicht nur stärkt, sondern wachsen lässt
3 likes • Apr 7
Sehr klar und treffend formuliert – danke für diesen Text! Du hast die naive Alltagsinterpretation von Nietzsches Satz schön entlarvt und ihm seine eigentliche Schärfe zurückgegeben: Es geht nicht um automatisches „Leid macht stark“, sondern um aktive Selbstüberwindung und bewusste Transformation von Schmerz. Ohne diese Haltung bleibt das Zitat aus der Götzen-Dämmerung tatsächlich nur ein billiger Trostspruch. Die Verbindung zum Stoizismus ist besonders stark: Die klare Unterscheidung zwischen dem, was in unserer Macht steht (unsere Bewertung, unsere Haltung) und dem, was nicht (äußere Ereignisse), schafft genau die emotionale Robustheit, die du beschreibst. Erst auf diesem stabilen Fundament kann etwas Höheres entstehen. Dann der Schritt zur Antifragilität von Nassim Taleb – das ist der entscheidende Mehrwert. Während Robustheit nur „nicht zerbricht“, will Antifragilität aktiv von Stress, Volatilität und kleinen Rückschlägen profitieren. Deine Formulierung „Volatilität als Rohstoff“ trifft es perfekt. Besonders gelungen finde ich den praktischen Bezug zum finanziellen Kontext: Die asymmetrische Wette – begrenzter Verlust bei potenziell unbegrenztem Gewinn – ist genau das, was viele Menschen (und Institutionen) immer noch nicht verinnerlicht haben. Sie jagen Sicherheit und zahlen dafür mit Stagnation. Zusammengefasst hast du eine starke Synthese geschaffen: • Stoizismus → emotionale Stabilität und Akzeptanz • Nietzsche → Wille zur Selbstüberwindung • Taleb → strategische Nutzung von Unsicherheit Das ergibt tatsächlich ein kohärentes Menschenbild: Nicht „Stress vermeiden“, sondern ein Leben bewusst so gestalten, dass man daran wächst. Hast du diesen Gedanken für dich persönlich schon in einem konkreten Bereich (z. B. Gesundheit, Beruf, Investitionen) umgesetzt? Deine schnelle Erholung heute Morgen nach der Reise passt jedenfalls erstaunlich gut ins Bild.
2 likes • Apr 8
Spannender Ansatz – ich verstehe gut, was du mit Asymmetrie und bewusst gesetzten Reizen meinst. Gerade im gesundheitlichen Bereich arbeite ich auch viel mit genau diesen Prinzipien, allerdings immer sehr individuell und fein abgestimmt auf den jeweiligen Menschen. Für mich steht dabei weniger das „Experimentieren“ im Vordergrund, sondern eine nachhaltige Integration in den Alltag, die langfristig trägt. Deshalb bin ich da für mich bereits sehr klar aufgestellt – aber danke dir fürs Teilen deiner Perspektive 🙏🏻
Die gefährlichste Lüge im Portfolio: Gold als Investment
Fünf Worte, die dich Geld kosten: „Gold ist ein Investment.“ Nein. Ist es nicht. Und genau diese Selbsttäuschung habe ich in meiner neuen Focus-Kolumne seziert: https://www.focus.de/finanzen/anleger-erzaehlen-sich-eine-bequeme-luege-ich-habe-gold_06c8b90a-1f2f-42b1-91dc-4fbaa2956f04.html Die meisten Anleger spielen ein doppeltes Spiel, ohne es zu merken: Sie kaufen Gold für Sicherheit. Erwarten aber Rendite. Das ist, als würdest du eine Feuerversicherung abschließen und dich beschweren, dass sie keine Mieteinnahmen generiert. Kurze Realität: Gold zahlt nichts. Gold wächst nicht. Gold innoviert nicht. Und genau deshalb gehört es ins Portfolio. Ich hatte kürzlich ein Gespräch, das typisch ist: Ein Unternehmer, gutes Einkommen, sauberes Depot. Er zeigt mir stolz seinen Goldanteil. Dann der Satz: „Das läuft ja ganz okay.“ Läuft? Gold läuft nicht. Gold liegt. Und es liegt genau für den Moment, in dem alles andere fällt. Das ist der Punkt, den fast alle verdrängen: Gold ist keine Rendite-Strategie. Gold ist eine Fragilitäts-Absicherung. Taleb würde sagen: Du brauchst Dinge, die nicht glänzen, wenn alles gut läuft. Sondern Dinge, die dich retten, wenn es kracht. Gold ist genau das. Nicht sexy. Nicht produktiv. Aber im Ernstfall unbezahlbar. Die eigentliche Frage ist also nicht, ob du Gold hast. Sondern ob du ehrlich genug bist zu verstehen, warum.
Die gefährlichste Lüge im Portfolio: Gold als Investment
4 likes • Mar 25
Sehr verständlich erklärt .. momentan jammern einige das Gold /Silber gefallen ist.. wollen verkaufen 🥳 sie haben es leider nicht verstanden 🤷‍♀️
Der Krieg ist nicht das Problem. Der Staat ist es
Menschen lieben einfache Schuldige. Der Krieg, die Ölkonzerne, „die Märkte“. Klingt dramatisch, ist aber analytisch faul. Wer die Zahlen anschaut, merkt schnell: Der größte Preistreiber sitzt nicht in Moskau oder Texas. Er sitzt im Finanzministerium. Schauen wir uns die tatsächliche Struktur des Spritpreises in Deutschland (2024/2025) an. Feste Steuern pro Liter: Benzin (Super E10): - Energiesteuer: 65,45 Cent - CO₂-Abgabe: ca. 8,4 Cent - Zwischensumme Steuern: 73,85 Cent Diesel: - Energiesteuer: 47,04 Cent - CO₂-Abgabe: ca. 9,5 Cent - Zwischensumme Steuern: 56,54 Cent Dann kommt der eigentliche Trick des Systems. Auf alles wird anschließend 19 % Mehrwertsteuer erhoben. Auch auf die Energiesteuer. Auch auf die CO₂-Abgabe. Steuer auf Steuer. Bei einem Benzinpreis von etwa 2,20 € pro Liter ergibt sich ungefähr: - Steuern gesamt: ca. 1,05–1,10 € - Rohöl, Raffinerie, Transport, Tankstelle zusammen: ca. 1,10–1,15 € Mit anderen Worten: Der Staat kassiert ungefähr die Hälfte des gesamten Preises. Nicht der Krieg. Nicht die Tankstelle. Nicht der Ölkonzern. Der Staat. Jetzt zum entscheidenden Punkt, über den kaum jemand spricht. Was passiert, wenn Öl auf 100 USD steigt? Ein Barrel Öl enthält etwa 159 Liter. Steigt der Ölpreis z. B. von 80 auf 100 USD, steigt der Rohölanteil im Literpreis ungefähr um 12–15 Cent. Was passiert dann automatisch? Die Mehrwertsteuer steigt mit. Beispiel: +15 Cent höherer Netto-Spritpreis → +2,85 Cent zusätzliche Mehrwertsteuer pro Liter Bei rund 45 Milliarden Litern Kraftstoffverbrauch pro Jahr in Deutschland bedeutet das: Über 1 Milliarde Euro zusätzliche Steuereinnahmen. Ganz automatisch. Keine Gesetzesänderung. Keine politische Debatte. Einfach nur höhere Preise. Das ist die stille Logik des Systems: Steigende Energiepreise wirken wie ein automatischer Steuererhöhungsmechanismus. Je teurer Energie wird, desto mehr verdient der Staat. Deshalb wird in Talkshows über Ölkonzerne gestritten, über geopolitische Krisen spekuliert und über „Spekulanten“ diskutiert.
Der Krieg ist nicht das Problem. Der Staat ist es
3 likes • Mar 5
Diese Welt die wir kennen ist korrupt, verlogen…
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Ulrike Friesacher
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Orthomolekulares Coaching für ganzeitliche Gesundheit von Mensch/Tier,Mentorin für Selbstständige ,tragfähiges Business 😍

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