Activity
Mon
Wed
Fri
Sun
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Jan
Feb
Mar
What is this?
Less
More

Owned by Ronny

Sichere dein Vermögen optimal ab, reduziere das Risiko deiner bestehenden Anlagen und mach dich unabhängig von Staat und Banken.

Memberships

643 contributions to Goldrichtig investieren ✨
Tokenisierung von Sachwerten einfach erklärt
Mich erreichen derzeit viele Anfragen zum Thema Tokenisierung von Sachwerten. Hier eine kurze Erläuterung: Tokenisierung bedeutet im Kern nichts anderes, als reale Vermögenswerte digital in kleine Anteile aufzuteilen. Ein physischer Sachwert, zum Beispiel: - eine Immobilie - ein Kunstwerk - Rohstoffe - Infrastrukturprojekte wird digital abgebildet und anschließend in viele kleine digitale Einheiten – sogenannte Tokens – aufgeteilt. Ein einfaches Beispiel: Stellen wir uns ein Einfamilienhaus im Wert von 500.000 Euro vor. Bei einer Tokenisierung könnte dieses Haus beispielsweise in 5.000 digitale Tokens aufgeteilt werden. Jeder Token würde 0,02 % Eigentum am Haus repräsentieren. Ein Investor könnte also: - 10 Tokens kaufen - 100 Tokens kaufen - oder 1.000 Tokens und wäre entsprechend anteilig am Haus beteiligt. Die Mieteinnahmen oder eine spätere Wertsteigerung würden dann anteilig auf die Tokenbesitzer verteilt. Der Vorteil: Investoren können sich bereits mit kleineren Beträgen beteiligen, statt ein ganzes Objekt kaufen zu müssen. Welche Rolle spielt die Blockchain? Die Blockchain ist im Grunde ein digitales, öffentliches Register für Eigentum. Man kann sie sich wie ein Kassenbuch vorstellen, das auf vielen tausend Computern gleichzeitig gespeichert ist. Jede Transaktion wird darin dauerhaft festgehalten: - wer einen Token besitzt - wann er gekauft wurde - wann er verkauft wurde Neue Einträge werden in sogenannte Blöcke geschrieben und anschließend an die vorherigen Blöcke angehängt. Dadurch entsteht eine Kette von Datenblöcken – daher der Name Blockchain. Der entscheidende Punkt: Ein einmal gespeicherter Eintrag lässt sich praktisch nicht mehr nachträglich verändern, weil tausende Rechner gleichzeitig dieselbe Datenbank kontrollieren. Damit entsteht eine Form von digitalem Eigentumsregister ohne zentrale Instanz. Tokenisierung verspricht vor allem drei Dinge: 1. Niedrigere Einstiegshürden 2. Mehr Liquidität 3. Digitale Eigentumsstruktur
Tokenisierung von Sachwerten einfach erklärt
1.000 € Miete - 1.400 € Rente
𝐖𝐢𝐞 𝐬𝐨𝐥𝐥 𝐝𝐚𝐬 𝐟𝐮𝐧𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧? Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit jemandem, der für seine 100-Quadratmeter-Wohnung aktuell 1.000 € Miete zahlt. Nichts Ungewöhnliches heute. Der durchschnittliche Arbeitnehmer in Deutschland verdient ungefähr 2.500 € netto im Monat. Die gesetzliche Rente ersetzt davon später etwa 40–50 %. Das bedeutet: Aus 2.500 € Einkommen werden im Alter ungefähr 𝟏.𝟐𝟎𝟎–𝟏.𝟒𝟎𝟎 € 𝐑𝐞𝐧𝐭𝐞. Jetzt rechnen wir einmal ganz nüchtern: 1.400 € Rente – 1.000 € Miete = 𝟒𝟎𝟎 € 𝐳𝐮𝐦 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 Davon sollen dann bezahlt werden: - Lebensmittel - Energie - Versicherungen - Mobilität - Kleidung Und dabei haben wir eine wichtige Frage noch gar nicht gestellt: 𝐖𝐚𝐬 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐛𝐢𝐬 𝐝𝐚𝐡𝐢𝐧 𝐬𝐭𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧? Mieten bleiben selten über Jahrzehnte gleich. Das gilt auch für Lebensmittel, Energie oder Versicherungen. Viele sagen dann: „Dann ziehe ich eben in eine kleinere Wohnung.“ Das klingt logisch. Aber wenn Millionen Menschen gleichzeitig kleiner wohnen müssen, entsteht ein neues Problem: Es gibt gar nicht genug günstige Wohnungen. Die eigentliche Herausforderung ist deshalb nicht nur die Höhe der Rente. Die entscheidende Frage ist, ob viele Menschen ihre Lebenshaltungskosten im Alter überhaupt realistisch durchgerechnet haben. ❓ Meine Frage: Was glauben Sie, wird die gesetzliche Rente künftig noch den Lebensstandard sichern können?
1.000 € Miete - 1.400 € Rente
1 like • 2h
Bedingungsloses Grundeinkommen....Es läuft alles darauf hinaus. Ich erinnere nur an die Aussage von Harari in seinem Buch "Homo Deus": „Die größte ökonomische Frage des 21. Jahrhunderts wird sein, was wir mit all diesen nutzlosen Menschen anfangen.“
Silber durchbricht eine 50-Jahres-Spanne
Und kaum jemand begreift, was das bedeutet Fünfzig Jahre. So lange bewegte sich Silber im Grunde in derselben Preiszone. Zwischen ungefähr 4 und 50 Dollar. Ein Rohstoff, eingesperrt in einer Spanne wie ein Löwe im Käfig. Die meisten Anleger gewöhnen sich an solche Strukturen. Sie halten sie irgendwann für Naturgesetze. Doch Märkte kennen keine Naturgesetze. Nur Geduld. Wenn ein Markt über Jahrzehnte komprimiert wird, entsteht Energie. Nicht sichtbar, aber real. Und wenn die Begrenzung schließlich bricht, entlädt sich diese Energie. Genau das passiert gerade beim Silberpreis. Der Durchbruch über eine 50-jährige Widerstandslinie ist kein gewöhnlicher Preisanstieg. Es ist ein struktureller Bruch im Markt. Oder einfacher gesagt: Die alte Welt der Silberpreise ist vorbei. Warum sind solche Ausbrüche historisch explosiv? Kupfer. Blei. Öl. Alle hatten irgendwann jahrzehntelange Preisobergrenzen. Sobald diese Grenzen fielen, explodierten die Preise innerhalb weniger Quartale. Nicht um 20 oder 30 Prozent. Sondern um ein Vielfaches. Das liegt an einem simplen Mechanismus: Wenn ein Markt zu lange künstlich stabil bleibt, unterschätzen Investoren sein wahres Preisniveau. Sobald der Deckel weg ist, beginnt eine Neubewertung. Silber könnte genau an diesem Punkt stehen. Ich halte langfristige Preise von 300 bis 500 Dollar durchaus für möglich. Doch warum wird Silber von den meisten Investoren so massiv unterschätzt? Die meisten Investoren betrachten Silber wie eine kleine Version von Gold. Das ist ein Fehler. Silber ist gleichzeitig: - monetäres Metall - strategischer Industriemetallrohstoff - hochvolatiler Krisenindikator Diese Kombination macht Silber extrem anfällig für plötzliche Preisexplosionen. Wenn monetäre Panik auf industrielle Nachfrage trifft, entsteht ein Engpass. Und Engpässe erzeugen Preissprünge. Genau deshalb waren die historischen Silberbullenmärkte immer kurz, brutal und spektakulär. Eine Lektion aus meinem eigenen Weg Als ich begann, mich intensiv mit Edelmetallen zu beschäftigen, fiel mir etwas auf:
Silber durchbricht eine 50-Jahres-Spanne
Der Krieg ist nicht das Problem. Der Staat ist es
Menschen lieben einfache Schuldige. Der Krieg, die Ölkonzerne, „die Märkte“. Klingt dramatisch, ist aber analytisch faul. Wer die Zahlen anschaut, merkt schnell: Der größte Preistreiber sitzt nicht in Moskau oder Texas. Er sitzt im Finanzministerium. Schauen wir uns die tatsächliche Struktur des Spritpreises in Deutschland (2024/2025) an. Feste Steuern pro Liter: Benzin (Super E10): - Energiesteuer: 65,45 Cent - CO₂-Abgabe: ca. 8,4 Cent - Zwischensumme Steuern: 73,85 Cent Diesel: - Energiesteuer: 47,04 Cent - CO₂-Abgabe: ca. 9,5 Cent - Zwischensumme Steuern: 56,54 Cent Dann kommt der eigentliche Trick des Systems. Auf alles wird anschließend 19 % Mehrwertsteuer erhoben. Auch auf die Energiesteuer. Auch auf die CO₂-Abgabe. Steuer auf Steuer. Bei einem Benzinpreis von etwa 2,20 € pro Liter ergibt sich ungefähr: - Steuern gesamt: ca. 1,05–1,10 € - Rohöl, Raffinerie, Transport, Tankstelle zusammen: ca. 1,10–1,15 € Mit anderen Worten: Der Staat kassiert ungefähr die Hälfte des gesamten Preises. Nicht der Krieg. Nicht die Tankstelle. Nicht der Ölkonzern. Der Staat. Jetzt zum entscheidenden Punkt, über den kaum jemand spricht. Was passiert, wenn Öl auf 100 USD steigt? Ein Barrel Öl enthält etwa 159 Liter. Steigt der Ölpreis z. B. von 80 auf 100 USD, steigt der Rohölanteil im Literpreis ungefähr um 12–15 Cent. Was passiert dann automatisch? Die Mehrwertsteuer steigt mit. Beispiel: +15 Cent höherer Netto-Spritpreis → +2,85 Cent zusätzliche Mehrwertsteuer pro Liter Bei rund 45 Milliarden Litern Kraftstoffverbrauch pro Jahr in Deutschland bedeutet das: Über 1 Milliarde Euro zusätzliche Steuereinnahmen. Ganz automatisch. Keine Gesetzesänderung. Keine politische Debatte. Einfach nur höhere Preise. Das ist die stille Logik des Systems: Steigende Energiepreise wirken wie ein automatischer Steuererhöhungsmechanismus. Je teurer Energie wird, desto mehr verdient der Staat. Deshalb wird in Talkshows über Ölkonzerne gestritten, über geopolitische Krisen spekuliert und über „Spekulanten“ diskutiert.
Der Krieg ist nicht das Problem. Der Staat ist es
Silber schlägt Gold. Punkt.
Wer heute noch glaubt, Gold sei automatisch die bessere Wahl, argumentiert rückwärtsgewandt. Sicherheit ist nicht Rendite. Stabilität ist nicht Dynamik. In meinem aktuellen Interview wird die These klar formuliert: Silber hat das größere Nachholpotenzial. Warum? Weil es zwei Rollen spielt – monetäres Metall und Industriemetall. Gold ist primär Wertspeicher. Silber ist zusätzlich Rohstoff für Zukunftstechnologien. Photovoltaik. Elektromobilität. Digitalisierung. All das frisst Silber. Gold liegt in Tresoren. Silber verschwindet in Produktionsketten. Historisch betrachtet liegt das Gold-Silber-Ratio weit über seinem langfristigen Durchschnitt. Das heißt nicht, dass es morgen kolligiert. Aber es zeigt eine strukturelle Verzerrung. Und Märkte korrigieren Verzerrungen. Immer. Die Frage ist nur wann – und mit welcher Wucht. Ein Beispiel: 2008, nach der Finanzkrise, explodierte Silber in der Aufholbewegung deutlich stärker als Gold. Wer nur auf „Sicherheit“ gesetzt hatte, bekam Stabilität. Wer Antifragilität verstand, bekam Dynamik. Heißt das, Silber ist das bessere Investment? Nicht zwingend. Gold ist Versicherung. Silber ist optionaler Hebel auf monetäre Instabilität plus industrielle Nachfrage. Wenn Liquidität in den Markt drückt, profitieren beide. Aber das Beta liegt bei Silber höher. Mehr Volatilität. Mehr Chance. Mehr Risiko. Und jetzt wird es unbequem: Viele Goldbesitzer wollen eigentlich Rendite, reden sich aber Versicherung ein. Das ist ein Denkfehler. Versicherung kostet Geld. Sie bringt keine Performance. Die eigentliche Frage lautet also nicht: Silber oder Gold? Sondern: Suche ich Schutz – oder Opportunität in einem instabilen System? Wer beides vermischt, versteht keines von beiden wirklich.
1 like • 2d
@Anja-Katharina Riesterer fein
1-10 of 643
Ronny Wagner
7
4,125points to level up
@ronny-wagner-6738
✨ 49, Gold-Händler, Gründer der Schule des Geldes e.v., Experte für finanzielle Bildung, Podcast „Goldrichtig investieren“. ✨

Active 25m ago
Joined Jun 27, 2024
ENFP
Schwarzheide
Powered by