𝐖𝐢𝐞 𝐬𝐨𝐥𝐥 𝐝𝐚𝐬 𝐟𝐮𝐧𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧?
Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit jemandem, der für seine 100-Quadratmeter-Wohnung aktuell 1.000 € Miete zahlt.
Nichts Ungewöhnliches heute. Der durchschnittliche Arbeitnehmer in Deutschland verdient ungefähr 2.500 € netto im Monat.
Die gesetzliche Rente ersetzt davon später etwa 40–50 %.
Das bedeutet:
Aus 2.500 € Einkommen werden im Alter ungefähr 𝟏.𝟐𝟎𝟎–𝟏.𝟒𝟎𝟎 € 𝐑𝐞𝐧𝐭𝐞.
Jetzt rechnen wir einmal ganz nüchtern:
1.400 € Rente
– 1.000 € Miete
= 𝟒𝟎𝟎 € 𝐳𝐮𝐦 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧
Davon sollen dann bezahlt werden:
- Lebensmittel
- Energie
- Versicherungen
- Mobilität
- Kleidung
Und dabei haben wir eine wichtige Frage noch gar nicht gestellt:
𝐖𝐚𝐬 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐏𝐫𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐛𝐢𝐬 𝐝𝐚𝐡𝐢𝐧 𝐬𝐭𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧?
Mieten bleiben selten über Jahrzehnte gleich.
Das gilt auch für Lebensmittel, Energie oder Versicherungen.
Viele sagen dann:
„Dann ziehe ich eben in eine kleinere Wohnung.“
Das klingt logisch.
Aber wenn Millionen Menschen gleichzeitig kleiner wohnen müssen, entsteht ein neues Problem:
Es gibt gar nicht genug günstige Wohnungen.
Die eigentliche Herausforderung ist deshalb nicht nur die Höhe der Rente. Die entscheidende Frage ist, ob viele Menschen ihre Lebenshaltungskosten im Alter überhaupt realistisch durchgerechnet haben.
❓ Meine Frage:
Was glauben Sie, wird die gesetzliche Rente künftig noch den Lebensstandard sichern können?