Viele Ultraläufer machen kurz vor dem Rennen genau eins: nur noch locker laufen, Beine schonen, bloß nichts Schnelles mehr. Grundsätzlich verständlich – aber genau hier wird oft ein wichtiger Reiz vergessen: Legspeed.
Damit meine ich kein VO2max-Training, keine harten Intervalle und kein Laktat-Sammeln kurz vor dem Wettkampf. Es geht um kurze, saubere Aktivierungen wie Strides oder kurze Bergsprints, die dein Nervensystem wachhalten, deine Laufmechanik schärfen und den Beinen wieder etwas Spannung geben. Schnell ist eben nicht automatisch hart.
Im Video erkläre ich, warum solche Reize gerade für Ultraläufer spannend sein können, wie man sie sinnvoll in die Rennwoche einbaut und warum sie dir helfen können, nicht stumpf, sondern frisch und reaktiv an der Startlinie zu stehen. Schau gerne rein – und schreib mal in die Kommentare:
Machst du in der Rennwoche noch Strides oder läufst du nur noch locker?