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Warum Wiederholung deine spirituelle Natur formt | Shamati 7
In der spirituellen Arbeit geht es darum, bestimmte innere Zustände und Wahrnehmungen durch wiederholte Übung und Gewöhnung in uns zu verankern. Wenn wir uns regelmäßig an einen spirituellen oder emotionalen Zustand gewöhnen, wird dieser mit der Zeit zu unserer „zweiten Natur“ – das heißt, er wird uns vertraut und automatisch. Auch Dinge, die uns anfangs völlig fremd sind und die wir zunächst nicht fühlen können, werden spürbar, wenn wir uns ausreichend daran gewöhnen. 🍄 Im kabbalistischen Verständnis nimmt der Mensch seine Welt ausschließlich über das Fühlen wahr. Unsere Empfindungen bestimmen, was für uns Wirklichkeit ist, und wie wir diese Wirklichkeit bewerten – ob wir sie als gut oder schlecht erleben. Weil wir die Welt durch unsere Wahrnehmung „erschaffen“, kann eine Gewohnheit, die in uns verankert ist, unsere innere Haltung und Realität formen. 🧘🏻 Das bedeutet in der spirituellen Praxis: Durch Beharrlichkeit und wiederholtes Ausrichten des Herzens und Verstandes auf eine bestimmte Absicht oder Haltung – etwa die Ausrichtung auf das Gute, das Geben oder die Verbindung mit dem Schöpfer – kann diese Haltung schließlich zu einem unbewussten Teil unseres inneren Wesens werden. 😎 Kurz gesagt: Durch stetiges Wiederholen wird das, was anfangs fremd und schwer ist, vertraut und automatisch – so wie eine zweite, spirituelle Natur. Sei dabei am Sonntag um 19 Uhr, wenn wir gemeinsam diesen Artikel besprechen! 🔥 Eli&Boris
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Ein kleiner Funke der Dankbarkeit und des Lobes ist genug
"Womit kann der Mensch die Kelim vergrößern? Die Antwort ist: in dem Maß, wie er Lob und Dank dem Schöpfer gibt dafür, dass der Schöpfer ihn ein wenig zu sich nähergebracht hat, sodass er Ihn ein wenig empfindet. Und er soll über die Wichtigkeit der Sache nachdenken, das heißt, dass er damit belohnt wurde, dass er eine gewisse Verbindung mit dem Schöpfer hat. Und in dem Maß, in dem er sich selbst die Wichtigkeit dieses Sachverhalts vorstellt, in diesem Maß vergrößert sich bei ihm das Leuchten" (Aus Shamati 4) Was Ich daraus gelernt habe Ein wichtiges Zitat für den Alltag ... Ich habe gelernt, dass spirituelles Wachstum nicht bedeutet, dass sich das „Licht“ im Außen verändern muss – denn dieses Licht ist immer konstant und unveränderlich. Die eigentliche Veränderung findet in mir selbst statt, in meinen sogenannten „Kelim“ (Gefäßen). Anstatt auf eine große Erleuchtung zu warten, kann ich meine Wahrnehmung aktiv vergrößern, indem ich für jeden noch so kleinen Moment der Verbundenheit danke. Wenn ich beginne, diese winzigen Fortschritte aufrichtig zu schätzen, wächst meine innere Kapazität, die spirituelle Realität deutlicher zu spüren. Eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe Da meine Wertschätzung wie eine „Segula“ (Wundermittel) wirkt, die das Licht dauerhaft macht: Wie oft übersehe ich im Alltag kleine Momente der Nähe, nur weil ich ihren unschätzbaren Wert noch nicht voll begreife? Alles Liebe ❤️ Boris
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Wenn das Ego partout keinen Urlaub nehmen will.. 😉
Manchmal fühlt es sich ziemlich schwer an, wenn wir versuchen, unser eigenes „Ich“ vor dem Schöpfer zu annullieren – wir gelangen zu einem Zustand, als stünde die ganze Welt still, als seien wir nun allein auf der Welt und ließen unsere Familie und unsere Freunde zugunsten der Annullierung vor dem Schöpfer zurück. Das Ego meckert und lässt uns genau das glauben... 🤪 Warum das so unangenehm wirkt? Die Antwort ist überraschend simpel: Es mangelt uns an Glauben. Genauer gesagt, weil wir noch nicht wirklich gespürt haben, vor Wem wir uns hier eigentlich annullieren wollen – die Existenz des Schöpfers ist (noch) nicht deutlich fühlbar. Und solange dieser innere Kontakt fehlt, erscheint uns die spirituelle Arbeit fremd und schwer. Aber sobald wir einen Funken der Erfahrung der göttlichen Gegenwart bekommen, verändert sich alles: Unsere Seele beginnt ganz von selbst nach Verbindung zu streben und sich zu annullieren – ähnlich wie eine Kerze, die sich ohne Zögern ins Licht einer Fackel einschließt. 🔥 Damit wird klar: Die eigentliche „Arbeit“ besteht nicht darin, etwas zu erwerben oder komplizierte Techniken zu erlernen, sondern die Existenz des Schöpfers wahrzunehmen und zu fühlen, dass „die ganze Welt voll Seiner Herrlichkeit ist“. Die einzige echte „Belohnung“, für die es sich zu arbeiten lohnt, ist genau diese innere Wahrnehmung und Verbindung. Kurz gesagt: Schwer fühlt es sich an, weil wir erst am Anfang stehen. Wenn das Licht langsam durchbricht, wird die Annullierung nicht mehr zur Last, sondern zum natürlichen Streben unserer Seele – und plötzlich erscheint das Ziel gar nicht mehr so weit entfernt. Hier gehts zum Original Artikel! Sei dabei am kommenden Sonntag um 19 Uhr, und lass uns die Schwere in Leichtigkeit und Freiheit verwandeln! 🤩 Liebe Grüsse! Eli&Boris
Was du erkennst, bist immer du 🍀
Spirituelle Erkenntnis beginnt mit einer einfachen, aber ernüchternden Aussage: Wir können nur über das sprechen, was wir wirklich innerlich erfassen (zumindest in der Kabbala ist das so.. 😉) Alles, was jenseits unserer Wahrnehmung liegt, hat für uns keinen Namen. Nicht, weil es nicht existiert – sondern weil es für die Seele noch unerreichbar ist. Darum unterscheidet die Kabbala drei Ebenen der Wirklichkeit: Die erste ist Azmut – das Wesen des Schöpfers an sich. Darüber kann nichts gesagt werden. Kein Gedanke, kein Wort, kein Bild reicht dorthin. Die zweite Ebene heißt Ejn Sof. Das ist nicht Gott „an sich“, sondern Gott in Beziehung zu den Geschöpfen: der einfache, unveränderliche Wille, Gutes zu schenken. Und die dritte Ebene – das sind die Seelen. Also wir. Die Empfangenden. Das Entscheidende ist: Das Licht selbst verändert sich nie. Alle Unterschiede, alle Stufen, alle spirituellen Welten entstehen nicht im Licht, sondern im Gefäß – im Menschen, der empfängt. Wenn wir von Nähe oder Ferne sprechen, von Aufstieg oder Abstieg, dann beschreiben wir keine Bewegung im Göttlichen, sondern Veränderungen in unserer inneren Fähigkeit zu empfangen. Spirituelle Erkenntnis bedeutet daher nicht, etwas Neues „da draußen“ zu entdecken, sondern die Beziehung zwischen Licht und Gefäß in sich selbst zu klären. Je mehr das Gefäß korrigiert ist, desto klarer wird das Licht erkannt – ohne dass das Licht sich je verändert hätte. Eli & Boris 🖖
Alle Namen nur ein Spiegelbild meines Inneren
"Wir unterscheiden eine Vielzahl von Stufen und Kategorien in den Welten. Man muss wissen, dass immer, wenn die Rede von Stufen und Unterscheidungen ist, es um Zustände des Erfassens durch die Seelen in den Welten geht, entsprechend der Regel: „Das, was wir nicht erfassen, können wir nicht beim Namen nennen.“ Somit verweist das Wort „Name“ auf das Erfassen. Ein Mensch gibt einer Sache erst dann einen Namen, wenn er davon etwas gemäß seines Erfassens begriffen hat. " (Shamati 3) Was habe ich aus dem Zitat gelernt? Spirituelle Realität ist subjektiv. Alle „Welten“ und „Stufen“ sind keine äußeren Orte, sondern spiegeln lediglich den aktuellen Zustand des Erfassens meiner Seele wider. Ein „Name“ ist in der Spiritualität das Ergebnis einer persönlichen Anstrengung; man kann nur das benennen, was man durch eigene Erfahrung begriffen hat. Ohne einen Erfassenden hat das Licht keine Form und wird als Azmuto bezeichnet, über das nicht gesprochen werden kann Eine praktische Frage: 1) Wenn jede spirituelle Stufe nur durch mein eigenes Erfassen existiert, wie kann ich meine inneren Sinnesorgane so korrigieren, dass ich das unveränderliche Gute in meiner aktuellen Lebenssituation 'beim Namen nennen' kann?“ Alles Liebe ❤️ Boris
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