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Kabbalasoulmates

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9 contributions to Kabbalasoulmates
Was du erkennst, bist immer du 🍀
Spirituelle Erkenntnis beginnt mit einer einfachen, aber ernüchternden Aussage: Wir können nur über das sprechen, was wir wirklich innerlich erfassen (zumindest in der Kabbala ist das so.. 😉) Alles, was jenseits unserer Wahrnehmung liegt, hat für uns keinen Namen. Nicht, weil es nicht existiert – sondern weil es für die Seele noch unerreichbar ist. Darum unterscheidet die Kabbala drei Ebenen der Wirklichkeit: Die erste ist Azmut – das Wesen des Schöpfers an sich. Darüber kann nichts gesagt werden. Kein Gedanke, kein Wort, kein Bild reicht dorthin. Die zweite Ebene heißt Ejn Sof. Das ist nicht Gott „an sich“, sondern Gott in Beziehung zu den Geschöpfen: der einfache, unveränderliche Wille, Gutes zu schenken. Und die dritte Ebene – das sind die Seelen. Also wir. Die Empfangenden. Das Entscheidende ist: Das Licht selbst verändert sich nie. Alle Unterschiede, alle Stufen, alle spirituellen Welten entstehen nicht im Licht, sondern im Gefäß – im Menschen, der empfängt. Wenn wir von Nähe oder Ferne sprechen, von Aufstieg oder Abstieg, dann beschreiben wir keine Bewegung im Göttlichen, sondern Veränderungen in unserer inneren Fähigkeit zu empfangen. Spirituelle Erkenntnis bedeutet daher nicht, etwas Neues „da draußen“ zu entdecken, sondern die Beziehung zwischen Licht und Gefäß in sich selbst zu klären. Je mehr das Gefäß korrigiert ist, desto klarer wird das Licht erkannt – ohne dass das Licht sich je verändert hätte. Eli & Boris 🖖
1 like • 13d
Das Gefäß korrigieren wir nicht selber, sondern in der Gruppe der Gleichgesinnten. Aber das passende Gefäß zu erschaffen mit der man in der Gruppe arbeiten kann, das passiert alleine, richtig? Ab wann weiss man man ist “bereit”bzw. Wie findet man heraus das man ein Gefäß hat mit der man Prakash arbeiten kann?
Zufälle? - Einladung zum kommenden Stream über "Shamati 1"
Liebe Kabbala Soulmates! 🤩 Was wäre, wenn es keine Zufälle gäbe? Was, wenn jeder Widerstand, jede Verwirrung, jeder innere Rückzug nicht gegen dich arbeitet – sondern für dich? 🧐 „Es gibt nichts außer Ihm“ ist kein tröstender Satz, sondern eine radikale Aussage: Nicht nur das Licht, auch die Dunkelheit kommt aus derselben Quelle. Nicht nur Nähe, auch Entfernung ist gelenkt. Der Text führt in einen inneren Weg, auf dem gerade die Abstiege entscheidend sind. Je mehr ein Mensch vorankommen will, desto mehr scheint er zurückgeworfen zu werden. Warum? Dem gehen wir gemeinsam auf den Grund! Wir freuen uns, mit euch am kommenden Sonntag um 19 Uhr diesen Artikel zu besprechen! ❤️‍🔥 Wo: https://www.youtube.com/@Kabbalasoulmates oder direkt zum Livestream: https://www.youtube.com/live/R4ZS4RpDlbU?si=eYt8Juea_4U9u3qL Zum Material... Liebe Grüße! Eli&Boris
3 likes • 23d
Für mich bedeutet „Es gibt niemanden außer Ihm“ nicht, dass Menschen oder diese Welt unreal sind. Sondern dass alles, was mir begegnet (Menschen, Situationen, sogar Widerstand ) Teil eines einzigen Zusammenhangs ist, der mich innerlich entwickeln will. Die Welt fühlt sich dabei wie ein Traum an: real, ernst, manchmal schmerzhaft (aber nicht absolut). Der Sinn ist nicht, aus dem Traum zu fliehen, sondern bewusster, freier und liebevoller darin zu handeln, denke ich.
In der Luft schwebender Turm
„Er ist ein in der Luft schwebender Turm.” Ein Turm ist der Palast des Messias. Diejenigen, die in diesem Turm wohnen, sind der Schöpfer und ein armer Mann, da der Messias arm ist und einen Esel reitet. Der Grund, warum er groß und ehrwürdig genannt wird, ist, dass ein Turm allein, der in der Luft schwebt, Bina ist, aber hier, wenn wir uns auf den Palast des Messias beziehen, er ihn beim Namen ‚Ein in der Luft schwebender Turm, groß und ehrwürdig’ nennt.“ Und er sagt: „Dies ist mein Wohnort, von dort wurde ich vertrieben und ich treibe hinter den Eseln. Das heißt, mein Wohnort ist im Turm, aber nun ist er mir unverständlich.“ ("Eseltreiber", p.88) WAS ICH GELERNT HABE: Dieses Zitat offenbart die extrem hohe spirituelle Stufe von Rav Hamnuna Saba, der den Gerechten als Eseltreiber diente. Die Tatsache, dass Rav Hamnuna Saba, obwohl er eine Seele des Or Yechida ist, aus seinem erhabenen Wohnort vertrieben wurde und nun hinter den Eseln treibt, erklärt den notwendigen spirituellen Abstieg. Sein aktueller Zustand des Eseltreibens symbolisiert als Ibur das Verschwinden der Mochin der Gerechten, welches für den Neubeginn auf einer höheren Stufe erforderlich ist. FRAGE, DIE ICH HATTE: Rav Hamnuna Sabas Wohnort, der Turm, ist ihm im Zustand des Eseltreibens "unverständlich". Wenn selbst eine so hohe Seele ihre eigene Stufe vorübergehend nicht vollständig erfassen kann, um anderen zu helfen, wie sehr muss ich dann meinen eigenen spirituellen Zustand akzeptieren, auch wenn er mir momentan unklar erscheint? Liebe Grüsse❤️ Boris
2 likes • Dec '25
Solche Texte holen mich immer wieder aus meiner sehr persönlichen Innenperspektive heraus und geben dem eigenen Erleben einen größeren Zusammenhang. Gerade die Idee, dass selbst eine hohe Seele ihren Zustand zeitweise nicht versteht, berührt mich sehr. Sie erinnert mich daran, dass Unklarheit kein Zeichen von Versagen ist, sondern Teil eines Weges—> vielleicht sogar Teil von Dienst und Verbindung. Für mich liegt darin eine Einladung, den eigenen momentanen Zustand anzunehmen, ohne ihn sofort einordnen oder bewerten zu müssen, und trotzdem in Beziehung zur Gruppe und zum gemeinsamen Ziel zu bleiben.
Denkaufgabe...💡 Vom Abstieg der Seele zur Rückkehr
Aus: Der Sohar, Anmerkungen zum Ashlag Kommentar (...) So wie in unserer Welt die Welt selbst und alle ihre Bewohner, mit Ausnahme des Menschen, von ihrer tierischen Natur gesteuert werden, und keinen freien Willen haben, so werden in den spirituellen Welten alle spirituellen Wesen, mit Ausnahme der Seele, von ihrer spirituellen Natur gesteuert. Auch der Mensch ist bei seiner Geburt in unserer Welt ein Tier ohne die Freiheit, gegen sein egoistisches Verlangen nach Genuss zu handeln. Er bleibt gewöhnlich während seiner gesamten Existenz auf der Erde so, da er sich in keiner Weise von den unbelebten, vegetativen und tierischen Ebenen der Natur unterscheidet und automatisch den Befehlen seines inneren Herrn, des Egoismus, folgt. Mit Hilfe der Kabbala kann man allmählich die Höhere, spirituelle Kraft und somit die Freiheit der Wahl erlangen, das heißt, sich vom Einfluss der unreinen, egoistischen Kräfte befreien und in seinen Wünschen frei werden wie der Schöpfer. Eine solche Möglichkeit wird jedoch nur demjenigen gegeben, der seine automatisch getriebene, egoistische Natur kontrollieren kann: Je nach der Stärke seines Massach steigt der Mensch von dieser Welt in die Spiritualität auf (bewegt sich innerlich, in seinen Empfindungen). Nachdem der Schöpfer die spirituellen Welten als Heimat für seine zukünftige Schöpfung erschaffen hatte, schuf er das Geschöpf (Seele, Adam). Die Seele stellt den Wunsch dar, sich an der Empfindung des Schöpfers, an Seinem Licht, zu erfreuen. Die Empfindung des Schöpfers wird "Licht" genannt. Im ganzen Universum gibt es nichts anderes als das Licht und die Seele! Obwohl die Seele selbst Malchut de Malchut (die einzige egoistische Schöpfung) ist, verlieh ihr der Schöpfer die Eigenschaft des Altruismus, indem er sie mit den Kelim von Bina vermischt erschuf, und damit demonstrierte, wie wunderbar es wäre, wie Er zu sein. Während sie altruistische Handlungen durchführte, beschloss die Seele (Adam), ihren natürlichen Egoismus, Malchut de Malchut, zu nutzen, um das Licht des Schöpfers mit altruistischen Absichten zu empfangen. Doch als sie begann, das gewaltige Licht Yechida in Malchut de Malchut einzulassen, konnte sie nicht widerstehen und wollte es egoistisch genießen. Diese Veränderung im Verlangen der Seele wird als ihr Abstieg/Fall bezeichnet.
1 like • Dec '25
1. Die innere Bewegung die im Menschen stattfinden muss, damit er erkennt, dass sein jetziges „Ich“ nur ein Splitter der ursprünglichen Seele Adams ist, ist der Wandel von “Das ist wer ich bin” —> “Das ist ein Zustand, in dem ich mich befinde” Der Moment wo man seine Reaktionen beobachtet statt sie zu sein. Dieser Funke der Beobachtung ist das Erinnern a das gemeinsame Ganze. 2. Um letztlich zur vollständigen Korrektur zu gelangen, war der Zerbruch in 600 000 Teile war notwendig. Warum? Weil eine Seele nicht Liebe kennenlernen kann, wenn es nur mit sich selbst ist. Liebe ist die Bedürfnisse anderer über die eigenen zu stellen. Nur viele Seelen können: einander geben, sich für einen anderen einschränken, Barmherzigkeit, Geduld und Verantwortung entdecken. Das Zerbrechen war keine Strafe. Es war der einzige Weg, damit Liebe Wirklichkeit werden konnte.
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Kyro Md
3
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@sunset-shimmer-4461
What is dream but a reflection of self?

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Joined Oct 27, 2025
Canterlot