🚀 KI-Agenten: Das Milliarden-Wettrennen hat begonnen – und was ihr jetzt wissen müsst
Leute, was in den letzten Tagen passiert ist, hat mich selbst überrascht. Nicht, weil KI-Agenten neu wären – darüber habe ich hier ja schon geschrieben. Sondern weil innerhalb weniger Tage gleich drei Tech-Giganten Milliarden auf den Tisch gelegt haben. Hier die Zusammenfassung.
Was ist passiert?
🔹 OpenAI hat Peter Steinberger angeheuert – einen österreichischen Entwickler, der mit „OpenClaw" einen KI-Agenten gebaut hat, der über WhatsApp funktioniert. Fast 200.000 GitHub-Sterne, Millionen Nutzer – als Einzelkämpfer. Sam Altman nennt ihn ein „Genie". Gleichzeitig ist der „Agent Mode" jetzt direkt in ChatGPT eingebaut.
🔹 Meta hat das Startup Manus für über 2 Milliarden Dollar gekauft. Ihr erinnert euch an meinen Post über Manus? Die werden jetzt in WhatsApp, Instagram und Facebook integriert. Milliarden Nutzer bekommen potenziell Zugang zu einem vollwertigen KI-Agenten.
🔹 Anthropic (die Claude-Macher) hat am 24. Februar „Claude Cowork" gestartet – KI-Agenten für Unternehmen, die eigenständig Finanzanalysen erstellen, Verträge prüfen und HR-Aufgaben erledigen. Dazu haben sie das Startup Vercept gekauft, damit die KI Computerbildschirme „sehen" und bedienen kann.
Was könnt ihr JETZT schon ausprobieren?
✅ ChatGPT Agent Mode: Im Eingabefeld auf „+" klicken → „Agent mode" wählen → Aufgabe beschreiben. Die KI öffnet einen Browser und arbeitet das ab. Funktioniert nur im Plus-Abo (ab 20$/Monat) und hat in der EU noch Einschränkungen.
✅ Manus (manus.im): Kann komplette Marktanalysen, illustrierte Dokumente oder Datenauswertungen erstellen – alles eigenständig. (Siehe auch mein eBook dazu, super Einstieg ins Thema)
✅ Perplexity: Gebt dem Ding eine Rechercheaufgabe und es liefert euch fertige Auswertungen mit Tabellen und Diagrammen.
Meine Einschätzung 🎯
Die Technik funktioniert – für überschaubare Aufgaben richtig gut. Recherche, Preisvergleiche, Datenauswertungen: Da sind die Agenten schon heute beeindruckend.
⚠️ Aber: Gebt einem Agenten niemals sensible Aufgaben ohne Aufsicht. Kein Online-Banking, keine Vertragsabschlüsse. Die Technik ist noch jung, und es gibt reale Sicherheitslücken (Stichwort: Prompt Injection).
Was mich nachdenklich macht 🤔
Peter Steinberger war einer der wenigen Europäer, der bei diesem Thema ganz vorne mitgespielt hat. Jetzt arbeitet er für OpenAI in San Francisco. Das Talent wandert ab, und aus Deutschland gibt es bisher kein vergleichbares Agenten-Projekt für Verbraucher.
Die Agenten-Revolution kommt komplett aus den USA. Mit allen Fragen rund um Datenschutz und digitale Abhängigkeit, die das aufwirft.
Meine Fragen an euch 👇
  1. Habt ihr schon einen der Agenten ausprobiert? Wie waren eure Erfahrungen?
  2. Würdet ihr einem KI-Agenten Zugriff auf euren Kalender oder eure E-Mails geben?
  3. Macht euch die US-Dominanz bei diesem Thema Sorgen – oder ist euch das egal?
Bin gespannt auf eure Meinungen! 💬
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Jörg Schieb
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