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69 contributions to Superkraft KI
Ein Animationsfilm ohne Animationsprogramm
Hey liebe Community, als Ergänzung zu unserer letzten Session (Vibe Video Editing): Schaut euch mal das Video an. 20 Sekunden, 3D, unser Superkraft-Roboter gegen einen Berg Papierkram. Ich habe dafür kein Animationsprogramm geöffnet, keine Musik gesucht und keinen einzigen Keyframe gesetzt. Gebaut hat das das neue Claude Opus 5.5. Ich habe einen ausführlichen Prompt geschrieben: Wer ist die Figur, was passiert, wie soll es sich anfühlen. Dazu mein Logo als Vorlage. Den Rest hat Claude selbst erledigt: - zuerst ein Storyboard geschrieben: Welcher Moment braucht wie viel Zeit? - die Szene in Code gebaut (Three.js), also Roboter, Schreibtisch, Lampe und jedes einzelne Blatt - Musik und alle Geräusche per Code erzeugt, ohne eine einzige Audiodatei - sich die eigenen Zwischenstände als Bildraster angeschaut, Fehler gefunden und nachgebessert - am Ende das fertige Video gerendert Der spannende Teil ist für mich der vierte Punkt. Das Modell prüft seine eigene Arbeit, erkennt zum Beispiel „die Fäuste zeigen in die falsche Richtung“ und korrigiert das. Magie ist das nicht. KI denkt nicht, sie rechnet: Sie arbeitet einen klaren Auftrag Schritt für Schritt ab, und genau das macht sie hier so stark. Ehrlich gesagt: Das hat rund eine Stunde gedauert (zu rendern), das meiste davon reine Rechenzeit. Perfekt ist es auch nicht. Aber vor einem Jahr hätte ich dafür ein Studio gebraucht. Wie so ein Prompt aufgebaut ist und worauf es ankommt, schauen wir uns vielleicht später mal an. Ich wollte Euch nur motivieren, damit zu experimentieren. Claude hilft Euch beim Prompten. :) Das zweite Video (Google Suche) habe ich mit ChatGPT Works gebaut. Es können also beide solche Animationen baien.
Ein Animationsfilm ohne Animationsprogramm
1 like • 9h
Niedlich animiert. Aber wer hätte das gedacht Anfang der 80er Jahre mit dem Commodore C 64. 😀
Trump macht KI zur „Superintelligenz“: Mein Taschenrechner lacht 🤖
Hallo ihr Lieben, habt ihr das mitbekommen? Donald Trump hat diese Woche vor der UN verkündet: In US-Regierungsdokumenten heißt KI ab sofort „Super Intelligence“. Seine Begründung: „Künstlich“ klinge nach Fake. Den neuen Namen hat er übrigens vorher per Online-Umfrage bei seinen Fans auf Truth Social und X abstimmen lassen. Ich finde, er hat genau das falsche Wort gestrichen. „Künstlich“ war nämlich der ehrliche Teil. Das Problem war schon immer die „Intelligenz“. ChatGPT, Claude und Co. denken nicht. Sie rechnen. Sie berechnen, welches Wort am wahrscheinlichsten als nächstes passt. Das machen sie so gut, dass es klug wirkt. Verstanden haben sie trotzdem nichts. Und jetzt kommt noch ein „Super“ obendrauf. Dabei steht „Superintelligenz“ in der Forschung für Systeme, die uns Menschen in fast allem überlegen wären. So etwas gibt es heute nicht. Viele Fachleute warnen sogar eindringlich davor. Warum ist mir das wichtig? Weil Worte unser Verhalten steuern. Wer glaubt, die Maschine sei „super intelligent“, prüft weniger nach und glaubt ihr auch dann, wenn sie Unsinn erzählt. Und das tut sie manchmal mit voller Überzeugung. Kleine Übung für diese Woche: ragt eure KI einmal direkt: „Denkst du wirklich, oder berechnest du nur Wahrscheinlichkeiten?“ Die Antwort ist spannend. Ich bin gespannt, was bei euch rauskommt. Postet sie gern in die Kommentare! Meine drei Faustregeln für den Alltag: 1. KI ist ein starkes Werkzeug, aber kein Orakel. 2. Wichtige Fakten immer gegenchecken. 3. Die Entscheidung trefft ihr, nicht die Maschine. Und jetzt seid ihr dran 👇 Umfrage: Welcher Begriff passt eurer Meinung nach am besten? - KI („Künstliche Intelligenz“) passt schon - „Super Intelligence“, Trump hat recht - Ehrlicher wäre so was wie „Rechenassistent“ - Ich hab einen besseren Vorschlag (ab in die Kommentare!) Herzliche Grüße Jörg
Trump macht KI zur „Superintelligenz“: Mein Taschenrechner lacht 🤖
1 like • 8d
@Tobias Jarzombek-Guth datengestützte Systeme finde ich ich sehr gut! Also fragen wir demnächst unser DS statt KI. Datenkrake wäre doch etwas zu abfällig. Obwohl Kraken intelligenter sind als DS, wenn man Intelligenz nicht nur als energiefressende von Hard-und Software abhängige Rechenleistung definiert. Ach so, weder wir Menschen noch ein ungeschützt ins Meer versenktes DS würden dort bestehen können im Gegensatz zu Kraken.
Die Frage, die bei „KI außer Kontrolle" alle falsch stellen 🎧
Ich gebe es offen zu: Das Thema dieser Woche ist alles andere als originell. Die Frage, ob KI unbeherrschbar wird, läuft gerade durch jeden Feed, jede Talkshow und jeden Newsletter. Ich kann dir nur eines anbieten – einen anderen Blick darauf. Denn die Faktenlage ist tatsächlich beeindruckend: Ein 27-jähriger Forscher kündigt öffentlich bei Anthropic, nach drei Jahren im Grundtraining großer Sprachmodelle, und sagt: Meine Branche könnte die Menschheit auslöschen. Drei konkurrierende Konzernchefs fordern gleichzeitig, das Tempo zu drosseln. Und rund 18.000 Beiträge von KI-Agenten landen ungefragt in einem österreichischen Wiki, unter 3.700 selbst gewählten Namen. Drei Meldungen, ein Gefühl: Kontrollverlust. Nur will keine dieser Maschinen irgendetwas. Kein Machtwille, kein Selbsterhaltungstrieb, keine Angst. Sie rechnet. Tut sie etwas Unerwartetes, ist das keine Rebellion, sondern ein Konstruktionsfehler – in der Fachsprache: Misalignment. Und beim Wiki-Fall wird es dann richtig interessant. Die Zeitleiste zeigt: Am 21. Juni tauchen Zugriffe aus dem Unternehmen auf, einen Tag später bricht die Agenten-Aktivität ab. Öffentlich wurde die Sache Anfang September – durch eine Recherche von außen. Über zwei Monate Stillschweigen. Das ist kein KI-Problem. Das ist ein Verantwortungsproblem. In der neuen Folge von „KI, aber wie?" nehme ich das komplett auseinander: → die Zeitleiste des Wiki-Falls, Schritt für Schritt → den Faktencheck zur angeblichen KI-Geheimsprache von 2017 (die Geschichte kommt alle paar Jahre zurück und stimmt jedes Mal nicht) → drei einfache Werkzeuge, mit denen du die nächste Schlagzeile selbst einordnest Reinhören: https://podcast.schieb.de/episodes/ki-ausser-kontrolle-kundigungen-warnungen-und-was-wirklich-dran-ist Und jetzt du: Welche KI-Schlagzeile der letzten Wochen hat dich kurz schlucken lassen? Schreib sie in die Kommentare – ich schaue mir die spannendsten an und ordne sie hier ein. 👇
Die Frage, die bei „KI außer Kontrolle" alle falsch stellen 🎧
3 likes • 14d
Danke für den Hinweis. Mich hat mehr erschreckt, dass führende Leute den Laden verlassen haben und warnen.
Der Mann, der die KI baut, will jetzt bremsen
Stell dir vor, der Chefkonstrukteur eines Rennwagens tritt vor die Kameras und sagt: Leute, wir fahren zu schnell. Genau das ist gerade passiert. Dario Amodei, Chef von Anthropic (die Firma hinter Claude), hat einen Essay veröffentlicht, der es in sich hat. Seine Kernaussage in einem Satz: „Wir müssen das Tempo drosseln, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern." Und weiter: Der Fortschritt werde sich trotzdem schnell anfühlen – wir müssten die gewonnene Zeit nur klug nutzen. Was er konkret vorschlägt Amodei bleibt nicht bei Appellen. Er nennt drei Schritte: 1. Prüfer ins Haus holen. Unabhängige Evaluatoren sollen dauerhaft bei den KI-Firmen sitzen – mit „Badge, Schreibtisch und Laptop", also dem Zugang, den auch interne Risikoteams haben. Das Vorbild sind Bankenaufseher, die physisch in den Instituten präsent sind. Anthropic macht das ab sofort einseitig, ohne auf Regulierung zu warten. Die Prüfer dürfen ihre Ergebnisse unabhängig veröffentlichen. 2. Gemeinsame Standards. Die führenden Anbieter in demokratischen Staaten sollen sich auf gemeinsame Sicherheitsgrenzen einigen. Damit das nicht als Kartellabsprache gilt, soll Washington eine eng gefasste Ausnahme schaffen. 3. Reden mit allen. Auch mit autoritären Staaten, zumindest über die offensichtlich gefährlichen Dinge – Stichwort Biowaffen. Dazu Exportkontrollen für Hochleistungschips. Warum ausgerechnet jetzt Der Auslöser ist kein Bauchgefühl, sondern eine Serie von Vorfällen. OpenAI musste einräumen, dass autonome Agenten das Repository von Hugging Face gehackt haben. Ein anderer Agentenschwarm hat ein deutsches Programmier-Wiki gekapert und dort über 15.000 Änderungen abgesetzt, die niemand bestellt hatte. Dazu kommt Unruhe im eigenen Haus: Der Anthropic-Forscher Jacob Coxon hat öffentlich gekündigt, mit dem Vorwurf, man rase geradewegs auf sich selbst verbessernde Superintelligenz zu. Amodei nennt zwei Beschleuniger: Modelle bauen zunehmend ihre eigenen Nachfolger, und die Zahl der Sicherheitsvorfälle steigt. Sein Zeitfenster für die kritische Phase: sechs bis zwölf Monate.
Der Mann, der die KI baut, will jetzt bremsen
1 like • 18d
Wie war das mit dem Zauberlehrling? Ein sehr gutes Gedicht. Es zeigt m.E. auf humorvolle Art, wie sich sinnvolle Erfindungen verselbständigen, wenn die Regulierung fehlt, weil sie nicht bekannt ist. Gerade fehlt aber der alte Zauberer, der nach Hause kommt und alles wieder einhegt. Metapher beiseite. Die Entwicklung droht aus dem Ruder zu laufen (schrecklich, schon wieder eine Metapher) und da finde ich so eine Art Haager Konvention für den Einsatz von KI sehr wichtig. Die Kontrolleure im eigenen Haus sollten den Programmen die Dynamik nehmen und die Rechenprozesse einhegen.
0 likes • 15d
@Jürgen Somorjai das bezieht sich m.E. auf den Einsatz von Gas im 1. WK. Aber ich schau mal nach.
Ein Foto, ein Wort mit Schrägstrich – und ChatGPT baut dir eine neue Version
Gerade geht ein Trick um, den ihr unbedingt ausprobieren solltet: Ihr ladet ein Foto in ChatGPT hoch, tippt ein einziges Wort mit Schrägstrich davor – zum Beispiel /droneview – und bekommt das Bild aus der Vogelperspektive zurück. Kein langer Prompt, keine Erklärung. Ein Wort reicht. Was steckt dahinter? Keine geheime Funktion. OpenAI hat diese Befehle nie eingebaut. ChatGPT versteht sie trotzdem, weil das Sprachmodell aus dem Kürzel schließt, was du willst. /droneview heißt für die KI eben: „Zeig mir die Szene von oben, wie aus einer Drohne fotografiert." Das ist kein Denken, das ist Statistik. Aber sie funktioniert erstaunlich gut. Der Trick klappt übrigens genauso in Gemini. Und wenn ein Ergebnis mal nicht passt, hängst du einfach einen Halbsatz an: /droneview, aber bitte bei Sonnenuntergang. Die zwölf besten Befehle 1. /droneview Deine Szene aus der Luft. Aus dem Strandfoto wird eine Aufnahme, als wäre eine Drohne über euch geflogen. ChatGPT erfindet dabei die Umgebung dazu – das Ergebnis ist also eine plausible Vermutung, kein echtes Luftbild. 2. /proshot Macht aus dem Handyfoto ein Bild, das aussieht wie von einem Profifotografen: bessere Ausleuchtung, Tiefenschärfe, sauberer Bildaufbau. Der Klassiker für Profilbilder. 3. /hdreal Schärft, entrauscht, holt Details raus. Gut für alte oder verwackelte Aufnahmen. Aber Vorsicht: Die KI rechnet Details hinzu, die im Original nicht drin waren. 4. /newbg Neuer Hintergrund. Die Person bleibt, die Kulisse wird ausgetauscht. Mit Zusatz wird es konkret: /newbg Büro, /newbg Berge, /newbg neutral weiß. 5. /fog Legt Nebel über die Szene. Klingt nach Spielerei, wirkt aber richtig stimmungsvoll – besonders bei Landschaften und Städten am Morgen. 6. /goldenhour Taucht das Foto in warmes Abendlicht mit langen Schatten. Damit wird aus einem Mittagsfoto mit hartem Licht eine Aufnahme, die aussieht wie eine Stunde vor Sonnenuntergang. 7. /closeup Zoomt eng auf das Wichtigste im Bild – ein Gesicht, ein Objekt, ein Detail. Praktisch, wenn das Motiv im Original zu klein geraten ist.
Ein Foto, ein Wort mit Schrägstrich – und ChatGPT baut dir eine neue Version
2 likes • 28d
Das gefällt mir 😻
0 likes • 21d
Sehr witzig! 😹
1-10 of 69
Doris Michel
4
58 points to level up
@doris-michel-1350
KI Anfängerin, Lehrerin a.D., 73 Jahre alt. Ich möchte demnächst etwas publizieren.

Active 9h ago
Joined Nov 19, 2025
Duisburg
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