Viele Menschen glauben, sie seien gut diversifiziert, weil sie Aktienfonds, ETFs, Immobilien, Versicherungen und Bankguthaben besitzen. Aber sind viele verschiedene Produkte automatisch eine gute Vermögensstruktur? In diesem Video zeige ich euch, wie ich ein Gespräch über Geld und Vermögen führe. Dabei beginne ich bewusst nicht mit Gold, Renditen oder Prognosen, sondern mit sieben Fragen. Wir sprechen unter anderem darüber, welche Aufgabe einzelne Vermögenswerte überhaupt erfüllen, was wir eigentlich meinen, wenn wir von „Sicherheit“ sprechen, welcher Teil des Vermögens außerhalb des klassischen Finanzsystems liegt und wie abhängig unser Vermögen von Banken, Börsen, Währungen und anderen Strukturen ist. Besonders wichtig ist mir eine Frage: Was passiert mit meinem Vermögen, wenn meine Annahmen über die Zukunft falsch sind? Genau hier kommt der Gedanke des Schwarzen Schwans ins Spiel. Wir können die nächste Krise nicht zuverlässig prognostizieren. Wir können aber versuchen, unsere Vermögensstruktur so aufzubauen, dass eine falsche Prognose uns nicht aus dem Spiel nimmt. Schaut euch das Video an und macht anschließend ein kleines Experiment: Beantwortet die sieben Fragen einmal für euer eigenes Vermögen. Und dann schreibt mir in die Kommentare: Bei welcher der sieben Fragen musstet ihr am längsten nachdenken? Genau dort könnte die interessanteste Stelle eurer Vermögensstruktur liegen.