User
Write something
10 verlorene Jahre für Aktien? Warum Gold jetzt wichtiger wird!
Was, wenn die größte Gefahr für unser Vermögen gar kein Börsencrash ist, sondern zehn Jahre schleichender Kaufkraftverlust? Drei aktuelle Nachrichten haben mich diese Woche besonders beschäftigt. Goldminenaktien haben im dritten Quartal sämtliche Sektoren des S&P 500 geschlagen. Gleichzeitig betont Bundesbankpräsident Joachim Nagel die wachsende strategische Bedeutung von Gold. Und die Bank of America hält für amerikanische Aktien ein Jahrzehnt mit enttäuschenden Renditen für möglich. Zufall? Vielleicht. Aber ich sehe darin ein grundsätzliches Problem unserer Finanzwelt. Wir haben gelernt, Renditen zu maximieren. Aber haben wir auch gelernt, unsere Abhängigkeiten zu minimieren? In meinem neuen Video gehe ich einigen unbequemen Fragen nach: - Warum unterscheiden sich physisches Gold und Goldminenaktien fundamental? - Weshalb betrachten Zentralbanken Gold zunehmend als strategische Reserve? - Was passiert mit unserem Vermögen, wenn Aktien zehn Jahre lang kaum reale Erträge erwirtschaften? - Warum kann ausgerechnet die Jagd nach maximaler Effizienz unsere finanzielle Widerstandsfähigkeit schwächen? - Und was können wir von Nassim Taleb, Hyman Minsky und den Stoikern über einen vernünftigen Umgang mit Unsicherheit lernen? Für mich steht eines fest: Eine gute Vermögensstrategie darf nicht davon abhängig sein, dass unsere Erwartungen tatsächlich eintreten. Genau deshalb beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit der Barbell-Strategie, physischen Edelmetallen und dem Gedanken der Antifragilität. Denn es geht nicht darum, immer recht zu behalten. Es geht darum, auch dann noch im Spiel zu sein, wenn wir falschliegen. Vermögen ist gespeicherte Handlungsfähigkeit. 🎬 Schaut euch das neue Video an. Ich freue mich auf eure Gedanken! Meine Frage an euch: Stellt euch vor, der Aktienmarkt bringt euch in den nächsten zehn Jahren real nahezu keine Rendite. Würdet ihr eure heutige Vermögensstrategie trotzdem unverändert beibehalten? Oder würdet ihr etwas anders machen?
3
0
💰 Wer bekommt das neue Geld zuerst? Der Cantillon-Effekt erklärt
Was passiert eigentlich, wenn Zentralbanken neues Geld schaffen? Viele denken: Mehr Geld führt irgendwann zu höheren Preisen. Doch damit übersehen wir einen entscheidenden Punkt: Das neue Geld kommt nicht bei allen Menschen gleichzeitig an. Genau das erkannte Richard Cantillon bereits vor fast 300 Jahren. Wer das neue Geld früh erhält, kann damit Vermögenswerte kaufen, bevor sich die Wirkungen vollständig durch das System gearbeitet haben. Andere erreichen diese Effekte erst später – möglicherweise nachdem Aktien, Immobilien oder andere Güter bereits teurer geworden sind. m Video gehen wir zurück zu John Law und der Mississippi-Blase, schlagen die Brücke zum modernen Quantitative Easing und kommen schließlich zu einer Frage, die ich für viel wichtiger halte als die nächste Inflationsprognose: Was taugt eigentlich unser Maßstab? Wir messen Immobilien in Euro. Aktien in Euro. Gold in Euro. Und sogar unseren Wohlstand in Euro. Aber ein Maßstab, dessen Kaufkraft sich verändert, kann uns ein verzerrtes Bild vermitteln. Deshalb ist Gold für mich nicht einfach ein Investment, dessen Preis steigen soll. Es kann auch als alternativer monetärer Vergleichsmaßstab dienen. Und jetzt interessiert mich eure Meinung: Wer profitiert eurer Ansicht nach am stärksten davon, neues Geld zuerst zu erhalten – und wo seht ihr den Cantillon-Effekt heute am deutlichsten?
Du glaubst, dein Vermögen ist diversifiziert? Dann mach diesen Stresstest!
Du hast Aktien, ETFs, Anleihen, Tagesgeld, Immobilien und vielleicht Gold – also bist du gut diversifiziert? Vielleicht. Denn echte Diversifikation bedeutet nicht, möglichst viele verschiedene Produkte zu besitzen. Entscheidend ist eine andere Frage: Wie viele deiner Vermögenswerte hängen von denselben Voraussetzungen ab? In diesem Video machen wir deshalb einen persönlichen „Reverse Stress Test“ für dein Vermögen. Wir schauen uns an: • warum Stabilität nicht automatisch Robustheit bedeutet • was Bankenaufsicht und EZB mit Reverse Stress Tests untersuchen • warum verschiedene Anlageklassen trotzdem dasselbe Risiko besitzen können • was der Staaten-Banken-Nexus damit zu tun hat • warum Nassim Talebs Denken für Anleger so wertvoll ist • was die Stoiker mit „Praemeditatio malorum“ meinten • welche Rolle Gold, Liquidität und die Barbell-Strategie spielen können • und wie du herausfindest, wo dein Vermögen tatsächlich verwundbar ist Die entscheidende Frage lautet nicht: „Was wird als Nächstes passieren?“ Sondern: „Was passiert mit meinem Vermögen, wenn meine Erwartungen falsch sind?“ Schwarze Schwäne lassen sich nicht zuverlässig prognostizieren. Aber man kann versuchen, seine Abhängigkeit von einer richtigen Prognose zu reduzieren. Meine Frage an dich: Welches einzelne Ereignis würde dein heutiges Vermögen am härtesten treffen?
So führe ich ein Gespräch über Geld: Die 7 Fragen zur Vermögensarchitektur
Viele Menschen glauben, sie seien gut diversifiziert, weil sie Aktienfonds, ETFs, Immobilien, Versicherungen und Bankguthaben besitzen. Aber sind viele verschiedene Produkte automatisch eine gute Vermögensstruktur? In diesem Video zeige ich euch, wie ich ein Gespräch über Geld und Vermögen führe. Dabei beginne ich bewusst nicht mit Gold, Renditen oder Prognosen, sondern mit sieben Fragen. Wir sprechen unter anderem darüber, welche Aufgabe einzelne Vermögenswerte überhaupt erfüllen, was wir eigentlich meinen, wenn wir von „Sicherheit“ sprechen, welcher Teil des Vermögens außerhalb des klassischen Finanzsystems liegt und wie abhängig unser Vermögen von Banken, Börsen, Währungen und anderen Strukturen ist. Besonders wichtig ist mir eine Frage: Was passiert mit meinem Vermögen, wenn meine Annahmen über die Zukunft falsch sind? Genau hier kommt der Gedanke des Schwarzen Schwans ins Spiel. Wir können die nächste Krise nicht zuverlässig prognostizieren. Wir können aber versuchen, unsere Vermögensstruktur so aufzubauen, dass eine falsche Prognose uns nicht aus dem Spiel nimmt. Schaut euch das Video an und macht anschließend ein kleines Experiment: Beantwortet die sieben Fragen einmal für euer eigenes Vermögen. Und dann schreibt mir in die Kommentare: Bei welcher der sieben Fragen musstet ihr am längsten nachdenken? Genau dort könnte die interessanteste Stelle eurer Vermögensstruktur liegen.
Effizienz macht fragil – warum dein Vermögen Reserven braucht
Wir haben gelernt: Jeder Euro muss arbeiten. Liquidität kostet Rendite, Reserven sind ineffizient und ungenutztes Kapital ist schlecht investiertes Kapital. Aber was, wenn genau diese Denkweise unser Vermögen fragiler macht? In diesem Video geht es um einen Gedanken, der meine Sicht auf Vermögenssicherung verändert hat: Ineffizienz kann eine Rendite besitzen. Reserven, Redundanz und Liquidität kosten Geld – aber sie schaffen etwas, das in keiner klassischen Renditeberechnung auftaucht: Optionalität und Handlungsfähigkeit. Ich zeige euch, was die Natur dabei besser macht als unsere Wirtschaft, warum lange Phasen der Stabilität neue Risiken erzeugen können und was wir aus 2008, Hyman Minsky, Nassim Taleb und der Forschung zu komplexen Finanzsystemen lernen können. Und irgendwann landen wir bei Gold. Nicht wegen einer Goldpreisprognose, sondern wegen einer viel grundsätzlicheren Eigenschaft: Physisches Gold ist keine Forderung gegen einen Schuldner. Genau diese Eigenschaft haben Prof. Dr. Martin Užík und ich auch in unserer Studie über die Struktur und Stabilität des modernen Währungs- und Finanzsystems untersucht. https://bifid.org/forschung-item/struktur-und-stabilitaet-des-modernen-waehrungs-und-finanzsystems-risiken-grenzen-und-reformoptionen/ Mein Gedanke für die Diskussion: Wie viel „Ineffizienz“ leistet ihr euch bewusst in eurem Vermögen – und wo habt ihr vielleicht schon zu stark optimiert?
5
0
1-19 of 19
Goldrichtig investieren ✨
skool.com/goldrichtig-investieren
Für Anleger, die Vermögen schützen, Chancen nutzen und auf Unsicherheit vorbereitet sein wollen. 🦢
Leaderboard (30-day)
Powered by