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87 contributions to Goldrichtig investieren ✨
𝐁𝐨𝐬𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐞𝐫𝐜𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐤ö𝐧𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐀𝐥𝐭𝐞𝐫𝐬𝐯𝐨𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐤𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧.
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐛𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐜𝐡𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭𝐝𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦𝐞 𝐚𝐮𝐟? Diese Frage finde ich für mittelständische Unternehmer ziemlich interessant. Ein Blick zurück: Bereits 1982 verfügte die Unterstützungskasse von Daimler-Benz über ein Vermögen von rund 2,5 Milliarden D-Mark. Das steht nicht in irgendeiner Werbebroschüre. Es steht im Geschäftsbericht von Daimler-Benz. Mehr als 40 Jahre später gibt es bei Mercedes-Benz weiterhin eigene Strukturen für die betriebliche Altersversorgung – unter anderem einen eigenen Pensionsfonds. Und Mercedes ist damit kein Einzelfall. Bosch hat seine betriebliche Altersversorgung über Jahrzehnte ebenfalls immer weiterentwickelt und 2002 sogar den ersten unternehmenseigenen Pensionsfonds der deutschen Industrie gegründet. Heute stehen hinter dem Bosch Vorsorge Plan 11,4 Milliarden Euro Anlagevermögen. Noch interessanter finde ich die langfristigen Zahlen: Im Anlagesegment bis zum 55. Lebensjahr wurden seit Gründung durchschnittlich rund 6 % pro Jahr erzielt. Im Anlagesegment für die über 55-Jährigen knapp 4 % pro Jahr. Und jetzt kommt die Frage, die mich daran eigentlich interessiert: Warum dieser Aufwand? Warum beschäftigen sich Unternehmen wie Bosch und Mercedes selbst so intensiv mit der Finanzierung und Organisation ihrer betrieblichen Altersversorgung? Sie könnten das Thema schließlich auch einfach an externe Anbieter abgeben. Offensichtlich kann betriebliche Altersversorgung aber mehr sein als: Arbeitgeber zahlt Beitrag. Geld geht raus. Mitarbeiter bekommt irgendwann eine Rente. Große Unternehmen betrachten Altersversorgung seit Jahrzehnten auch als langfristige Finanzierungs-, Kapitalanlage- und Gestaltungsaufgabe. Natürlich kann ein mittelständisches Unternehmen keinen eigenen Pensionsfonds mit Milliardenvermögen gründen. Darum geht es auch gar nicht. Aber warum sollte der Grundgedanke nur für Großkonzerne gelten? Warum sollte ein Unternehmer mit 30, 50 oder 100 Mitarbeitern nicht ebenfalls zuerst überlegen:
𝐁𝐨𝐬𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐞𝐫𝐜𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐤ö𝐧𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐀𝐥𝐭𝐞𝐫𝐬𝐯𝐨𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐤𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧.
Das wusste ich gar nicht. Spricht ja für diese beiden Firmen!
@Markus Sommer Voll interessant!!!
1971 war nur der Anfang: Wie Bretton Woods wirklich starb
Am 15. August 1971 verkündete Richard Nixon, die Einlösbarkeit des US-Dollars in Gold „vorübergehend“ auszusetzen. 55 Jahre später wissen wir: Dieses „vorübergehend“ war eine Zeitenwende. Aber die Geschichte wird häufig zu einfach erzählt. Bretton Woods endete nicht 1971. 1971 wurde das Goldfenster geschlossen. Danach versuchte man noch fast zwei Jahre, das System zu retten. Das Smithsonian Agreement scheiterte, der Dollar wurde erneut abgewertet – und erst 1973 zerbrach das System fester Wechselkurse faktisch endgültig. Warum ist das heute noch wichtig? Weil damals etwas Fundamentales verändert wurde: Wir haben nicht einfach Gold durch Papier ersetzt. Wir haben einen physischen Begrenzungsmechanismus durch einen institutionellen Begrenzungsmechanismus ersetzt. Genau diesen Übergang untersuchen wir auch in unserer Studie zum modernen Währungs- und Finanzsystem. Das heutige Geld braucht keinen Goldanker mehr. Es braucht Zentralbanken, Geschäftsbanken, Staatsanleihen, Regeln, funktionierende Institutionen – und vor allem Vertrauen. Das macht unser System enorm flexibel. Aber Flexibilität hat ihren Preis: Wenn die äußere Begrenzung verschwindet, muss sich das System selbst begrenzen. Und damit kommen wir zu einer Frage, die ich gerne mit euch diskutieren möchte: Was ist langfristig robuster: eine physische Begrenzung durch Knappheit – oder eine institutionelle Begrenzung durch Regeln und Vertrauen? Und genau hier wird Gold für mich interessant. Nicht als Prognose auf den Weltuntergang. Sondern als Möglichkeit, mein Vermögen nicht vollständig davon abhängig zu machen, dass sämtliche Versprechen der Zukunft eingehalten werden. 🎬 Das neue Video findet ihr jetzt auf YouTube. Schreibt mir eure Meinung: War 1971/73 ein Fortschritt für unser Geldsystem – oder haben wir damals eine wichtige Begrenzung aufgegeben?
"Vorübergehend" so wie "niemand hat die Absicht..." 🫣 Zu deiner Frage: Ich finde, man könnte beide mit "ja" beantworten. Es war so gesehen ein Fortschritt - wenn auch mit gemischten Auswirkungen. Trotzdem ist es auch richtig, dass eine wichtige Begrenzung aufgegeben wurde, die ja nicht ohne Grund bestand und viele heutige Probleme vermieden hätte. Sie hätte aber auch vielleicht ein paar Entwicklungen verhindert, die wir aus irgendeinem Grund "gebraucht" haben als Gesellschaft? Manchmal muss man ja eine Entwicklung auch ausreizen und gegen die Wand fahren, um die Lektion zu lernen. Ich spreche aus Erfahrung 😜
⚠️ Dieser Warnhinweis fehlt auf fast jedem Finanzprodukt!
Stell Dir vor, auf einem ETF, einer Lebensversicherung, einem Fonds oder Zertifikat müsste ein Warnhinweis stehen – so deutlich wie auf einer Zigarettenpackung: „ACHTUNG: Dieses Finanzprodukt kann zu falscher Sicherheit führen.“ Eigentlich gar nicht so absurd. Denn viele Risiken stehen zwar irgendwo im Prospekt. Aber wer versteht wirklich, was sie bedeuten, wenn es ernst wird? In meinem neuen Video geht es deshalb nicht darum, ETFs, Fonds oder Aktien schlechtzureden. Es geht um etwas Wichtigeres: Verstehst Du das Risiko, das Du eingehst? Warum kann ein Durchschnittswert gefährlich täuschen? Was passiert mit Diversifikation, wenn in einer Krise plötzlich alle gleichzeitig Liquidität brauchen? Besitzt Du tatsächlich einen Vermögenswert – oder lediglich einen Anspruch? Was passiert, wenn ein Finanzmodell auf eine Realität trifft, die im Modell gar nicht vorgesehen war? Wer trägt eigentlich den Schaden, wenn eine Empfehlung falsch war? Und warum kann ein langfristig gutes Investment trotzdem zum Problem werden, wenn Dir vorher die Liquidität ausgeht? Für mich führt das zu einer Frage, die viel wichtiger ist als jede Renditeprognose: Was passiert, wenn ich falsch liege? Nicht: „Wie viel kann ich verdienen, wenn meine Erwartungen eintreffen?“ Sondern: „Was kann mich ruinieren, wenn sie nicht eintreffen?“ Das ist ein fundamentaler Unterschied. Denn wir können die Zukunft nicht kennen. Aber wir können versuchen, unser Vermögen so aufzustellen, dass wir nicht darauf angewiesen sind, mit unseren Prognosen ständig richtigzuliegen. Genau darum geht es in diesem Video. Und jetzt interessiert mich Eure Meinung: Welches Finanzprodukt müsste Deiner Meinung nach einen großen Warnhinweis auf der Verpackung tragen – und was müsste darauf stehen? Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge. Das könnte in den Kommentaren ziemlich interessant werden.
Nach allem, was ich bislang hier und von dir gelernt habe, müsste dieser Hinweis bei ETFs stehen. Sie sind ein interessantes, chancenreiches Produkt, bieten aber nicht die Stabilität und Sicherheit, die man ihnen allgemein zuspricht. 🫢📊
Wie werde ich unabhängig vom System? 🎙️✨
In dieser Folge spricht @Ronny Wagner mit mir darüber, warum bei ihm ausgerechnet das Fasten der Auslöser für diese Systemfrage war. Nicht, weil es ihm ums Abnehmen oder um den nächsten Gesundheitstrend geht. Sondern weil freiwilliger Verzicht ein wirksames Training für Selbstdisziplin, Gelassenheit und Widerstandskraft sein kann! 👉 https://1x1derfinanzen.podigee.io/257-krisenvorsorge-gold-resilienz
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Wie werde ich unabhängig vom System? 🎙️✨
🏦 Zentralbanken kaufen Gold – und wir diskutieren noch über den Goldpreis.
Im Juni haben die Zentralbanken ihre Goldreserven netto um 51 Tonnen erhöht – der stärkste Monatszuwachs in diesem Jahr. Besonders auffällig: 🇵🇱 Polen: +19 Tonnen 🇨🇳 China: +15 Tonnen 🇺🇿 Usbekistan: +9 Tonnen 🇰🇿 Kasachstan: +7 Tonnen 🇸🇬 Singapur: +7 Tonnen Das sind keine Zufallskäufe. Seit mehreren Jahren beobachten wir einen klaren Trend: Zentralbanken – insbesondere außerhalb des westlichen Währungsraums – bauen ihre Goldreserven systematisch aus. Hintergrund sind unter anderem geopolitische Spannungen, die zunehmende Fragmentierung des Welthandels und der Wunsch, weniger abhängig vom US-Dollar zu sein. Wenn Gold angeblich ein „barbarisches Relikt“ ist – warum kaufen ausgerechnet die Institutionen, die Geld drucken können, jedes Jahr Hunderte Tonnen davon? Vielleicht geht es gar nicht um Rendite. Vielleicht geht es um etwas viel Wertvolleres: Vertrauen. Oder, um es mit Taleb zu sagen: Robustheit ist wichtiger als Effizienz. Gold zahlt keine Zinsen. Aber es trägt auch kein Gegenparteirisiko. Und genau deshalb scheint es für Zentralbanken wieder attraktiver zu werden. 💬 Was glaubt ihr: Kaufen die Zentralbanken Gold, weil sie mehr wissen als der Markt – oder weil sie sich einfach auf mehr mögliche Zukunftsszenarien vorbereiten?
🏦 Zentralbanken kaufen Gold – und wir diskutieren noch über den Goldpreis.
@Justin Hegler Sehr weise Metapher. Erinnert mich an das Buch von Christian Rieck 😁 über Kriegslisten/Strategeme.
@Justin Hegler also kanntest du ihn schon oder meinst du es im Sinne von "schau ich mir mal an"? 😁
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Anja-Katharina Riesterer
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@anja-katharina-riesterer-4168
Fan der 20-Mark-Goldmünze Wilhelm II 🏅

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Joined Jul 4, 2024
Hamburg
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