Viele Menschen halten Gold für ein Relikt aus der Vergangenheit. Unproduktiv. Altmodisch. Überholt. Doch während dieser Mythos immer wieder erzählt wird, handeln die Zentralbanken völlig anders. Allein im Mai haben sie ihre Goldreserven netto um einundvierzig Tonnen erhöht. Polen, China, Kasachstan, Usbekistan und Singapur gehören zu den größten Käufern. Gleichzeitig erwartet eine Rekordzahl von Zentralbanken, dass die weltweiten Goldreserven in den kommenden zwölf Monaten weiter steigen. Zufall? Oder sehen diejenigen, die unser Geldsystem am besten kennen, etwas, das viele Privatanleger übersehen? In diesem Mythen-Montag hinterfragen wir einen der bekanntesten Glaubenssätze über Gold und sprechen darüber, warum Vermögensschutz etwas völlig anderes ist als Renditejagd. Denn vielleicht lautet die wichtigere Frage nicht: Steigt der Goldpreis? Sondern: Warum kaufen Zentralbanken immer mehr Gold? Schreibt eure Meinung in die Kommentare: 👉 Ist Gold tatsächlich ein Relikt der Vergangenheit – oder erleben wir gerade seine stille Renaissance?