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Willkommen bei Goldrichtig investieren
Schön, dass Du dabei bist. Vielleicht fragst Du Dich, warum es diese Community überhaupt gibt. Die Antwort ist einfach: Weil die meisten Menschen ihr ganzes Leben lernen, Geld zu verdienen, aber nie lernen, Geld zu verstehen. Sie sparen. Sie investieren. Sie zahlen Steuern. Sie schließen Verträge ab. Und trotzdem wissen viele nicht, was Inflation wirklich bedeutet, warum Vermögen aufgebaut werden, wie Risiken entstehen oder weshalb manche Krisen ganze Lebensplanungen zerstören können. Genau darum geht es hier. Goldrichtig investieren ist keine Community für schnelle Tipps, heiße Aktien oder den nächsten Hype. Es ist eine Community für Menschen, die verstehen möchten, wie Geld, Vermögen, Risiken und Chancen tatsächlich funktionieren. Wir sprechen über Gold und Silber. Wir sprechen über Aktien, Rohstoffe und andere Anlageformen. Wir sprechen über Vermögensschutz. Wir sprechen über Schwarze Schwäne. Wir sprechen über Antifragilität. Vor allem aber sprechen wir darüber, wie man in einer unsicheren Welt bessere Entscheidungen trifft. Starte hier 👉 Stelle Dich kurz vor. Erzähle uns: - Wer Du bist? - Woher Du kommst? - Was Dich hierher geführt hat? - Was Du von der Community erwartest? Danach 📚 Schau Dir den Classroom an. 🎙️ Höre in den Podcast hinein. 🦢 Entdecke den „Schwarzen Schwan der Woche“. 🎭 Folge dem „Mythen-Montag“. 🤡 Lass Dich vom „Narren“ herausfordern. 📈 Analysiere gemeinsam mit uns antifragile Fallstudien. Unsere Grundregel Behandle andere so, wie Du selbst behandelt werden möchtest. Unterschiedliche Meinungen sind willkommen. Persönliche Angriffe nicht. Argumente sind wertvoller als Lautstärke. Unsere Philosophie Wir glauben nicht an sichere Prognosen. Wir glauben an Vorbereitung. Wir glauben nicht an blinden Optimismus. Wir glauben an Eigenverantwortung. Wir glauben nicht daran, die Zukunft vorherzusagen. Wir wollen auf viele mögliche Zukünfte vorbereitet sein. Während andere auf besseres Wetter hoffen, bauen wir unsere Arche.
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🦢 Welcher Schwarze Schwan hat Dein Denken über Geld verändert?
Willkommen an Bord. Jeder von uns hatte irgendwann ein Erlebnis, das sein Denken über Geld, Vermögen oder Sicherheit verändert hat. Vielleicht war es die Finanzkrise 2008. Vielleicht Corona. Vielleicht die Inflation der letzten Jahre. Vielleicht eine ganz persönliche Erfahrung. Mich interessiert: 👉 Welches Ereignis hat Dein Denken über Geld am stärksten verändert? Stell Dich kurz vor und erzähle uns Deine Geschichte: • Wer bist Du?• Woher kommst Du?• Was hat Dich zu Goldrichtig investieren geführt?• Welcher Schwarze Schwan hat Deine Sicht auf die Welt verändert? Ich freue mich auf Deine Geschichte.
🦢 Welcher Schwarze Schwan hat Dein Denken über Geld verändert?
𝐁𝐨𝐬𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐞𝐫𝐜𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐤ö𝐧𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐀𝐥𝐭𝐞𝐫𝐬𝐯𝐨𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐤𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧.
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐛𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐜𝐡𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭𝐝𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦𝐞 𝐚𝐮𝐟? Diese Frage finde ich für mittelständische Unternehmer ziemlich interessant. Ein Blick zurück: Bereits 1982 verfügte die Unterstützungskasse von Daimler-Benz über ein Vermögen von rund 2,5 Milliarden D-Mark. Das steht nicht in irgendeiner Werbebroschüre. Es steht im Geschäftsbericht von Daimler-Benz. Mehr als 40 Jahre später gibt es bei Mercedes-Benz weiterhin eigene Strukturen für die betriebliche Altersversorgung – unter anderem einen eigenen Pensionsfonds. Und Mercedes ist damit kein Einzelfall. Bosch hat seine betriebliche Altersversorgung über Jahrzehnte ebenfalls immer weiterentwickelt und 2002 sogar den ersten unternehmenseigenen Pensionsfonds der deutschen Industrie gegründet. Heute stehen hinter dem Bosch Vorsorge Plan 11,4 Milliarden Euro Anlagevermögen. Noch interessanter finde ich die langfristigen Zahlen: Im Anlagesegment bis zum 55. Lebensjahr wurden seit Gründung durchschnittlich rund 6 % pro Jahr erzielt. Im Anlagesegment für die über 55-Jährigen knapp 4 % pro Jahr. Und jetzt kommt die Frage, die mich daran eigentlich interessiert: Warum dieser Aufwand? Warum beschäftigen sich Unternehmen wie Bosch und Mercedes selbst so intensiv mit der Finanzierung und Organisation ihrer betrieblichen Altersversorgung? Sie könnten das Thema schließlich auch einfach an externe Anbieter abgeben. Offensichtlich kann betriebliche Altersversorgung aber mehr sein als: Arbeitgeber zahlt Beitrag. Geld geht raus. Mitarbeiter bekommt irgendwann eine Rente. Große Unternehmen betrachten Altersversorgung seit Jahrzehnten auch als langfristige Finanzierungs-, Kapitalanlage- und Gestaltungsaufgabe. Natürlich kann ein mittelständisches Unternehmen keinen eigenen Pensionsfonds mit Milliardenvermögen gründen. Darum geht es auch gar nicht. Aber warum sollte der Grundgedanke nur für Großkonzerne gelten? Warum sollte ein Unternehmer mit 30, 50 oder 100 Mitarbeitern nicht ebenfalls zuerst überlegen:
𝐁𝐨𝐬𝐜𝐡 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐞𝐫𝐜𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐤ö𝐧𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐀𝐥𝐭𝐞𝐫𝐬𝐯𝐨𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐤𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧.
Bescheidene Gewinne. Veraltete IT. Hoher Migrationsaufwand.
Und trotzdem will jemand 133.000 Lebensversicherungsverträge unbedingt kaufen... Warum? Genau diese Frage finde ich an der geplanten Übernahme von Athora Deutschland durch Frankfurter Leben viel interessanter als die eigentliche Meldung. Denn die Süddeutsche Zeitung beschreibt einen Bestand, bei dem man zunächst nicht unbedingt Schlange stehen würde: Die Gewinne von Athora seien in den vergangenen Jahren „eher bescheiden“ gewesen. Die IT gelte als „stark veraltet“. Frankfurter Leben muss die Bestände nach der Übernahme auf das eigene IT-System migrieren. Das kostet Geld. Und trotzdem: Frankfurter Leben kauft. Unterstützung kommt von DWS, einer Tochter der Deutschen Bank. DWS stellt Frankfurter Leben über eine sogenannte Restricted-Tier-1-Anleihe Kapital zur Verfügung. Laut SZ dürfte es um rund 40 Millionen Euro gehen. Natürlich nicht umsonst. DWS erhält Zinsen. Und damit nicht genug: DWS soll anschließend gegen Gebühren einen Teil der Kapitalanlagen von Frankfurter Leben verwalten. Also noch einmal ganz langsam: Ein Lebensversicherungsbestand mit eher bescheidenen Gewinnen und veralteter IT wird verkauft. Der Käufer muss Geld und Arbeit in die Migration stecken. Für die Finanzierung werden Zinsen fällig. Ein externer Vermögensverwalter bekommt für die Verwaltung eines Teils der Kapitalanlagen Gebühren. Und trotzdem lohnt sich das Geschäft offenbar für den Käufer. Mehr noch: Frankfurter Leben verspricht den Kunden nach der Migration besseren Service und niedrigere Kosten. Das kann durchaus funktionieren. Aber genau deshalb würde ich als Kunde gerne die Rechnung verstehen. Wo entsteht so viel wirtschaftlicher Vorteil, dass sich Kaufpreis, IT-Migration, Finanzierungskosten und zusätzliche Gebühren rechnen – und gleichzeitig noch niedrigere Kosten für den Kunden möglich sein sollen? Nach der Übernahme wird Frankfurter Leben rund 800.000 Kunden und etwa 17 Milliarden Euro Kapitalanlagen verwalten. Und plötzlich versteht man vielleicht besser, warum Lebensversicherungsbestände überhaupt gehandelt werden:
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Bescheidene Gewinne. Veraltete IT. Hoher Migrationsaufwand.
1971 war nur der Anfang: Wie Bretton Woods wirklich starb
Am 15. August 1971 verkündete Richard Nixon, die Einlösbarkeit des US-Dollars in Gold „vorübergehend“ auszusetzen. 55 Jahre später wissen wir: Dieses „vorübergehend“ war eine Zeitenwende. Aber die Geschichte wird häufig zu einfach erzählt. Bretton Woods endete nicht 1971. 1971 wurde das Goldfenster geschlossen. Danach versuchte man noch fast zwei Jahre, das System zu retten. Das Smithsonian Agreement scheiterte, der Dollar wurde erneut abgewertet – und erst 1973 zerbrach das System fester Wechselkurse faktisch endgültig. Warum ist das heute noch wichtig? Weil damals etwas Fundamentales verändert wurde: Wir haben nicht einfach Gold durch Papier ersetzt. Wir haben einen physischen Begrenzungsmechanismus durch einen institutionellen Begrenzungsmechanismus ersetzt. Genau diesen Übergang untersuchen wir auch in unserer Studie zum modernen Währungs- und Finanzsystem. Das heutige Geld braucht keinen Goldanker mehr. Es braucht Zentralbanken, Geschäftsbanken, Staatsanleihen, Regeln, funktionierende Institutionen – und vor allem Vertrauen. Das macht unser System enorm flexibel. Aber Flexibilität hat ihren Preis: Wenn die äußere Begrenzung verschwindet, muss sich das System selbst begrenzen. Und damit kommen wir zu einer Frage, die ich gerne mit euch diskutieren möchte: Was ist langfristig robuster: eine physische Begrenzung durch Knappheit – oder eine institutionelle Begrenzung durch Regeln und Vertrauen? Und genau hier wird Gold für mich interessant. Nicht als Prognose auf den Weltuntergang. Sondern als Möglichkeit, mein Vermögen nicht vollständig davon abhängig zu machen, dass sämtliche Versprechen der Zukunft eingehalten werden. 🎬 Das neue Video findet ihr jetzt auf YouTube. Schreibt mir eure Meinung: War 1971/73 ein Fortschritt für unser Geldsystem – oder haben wir damals eine wichtige Begrenzung aufgegeben?
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Für Anleger, die Vermögen schützen, Chancen nutzen und auf Unsicherheit vorbereitet sein wollen. 🦢
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