Activity
Mon
Wed
Fri
Sun
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
What is this?
Less
More

Memberships

Goldrichtig investieren ✨

277 members • Free

127 contributions to Goldrichtig investieren ✨
Die 17 Entscheidungsfragen zur bAV
𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞 𝟐: 𝐖𝐢𝐞 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐈𝐧𝐧𝐞𝐧𝐟𝐢𝐧𝐚𝐧𝐳𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐤𝐫𝐚𝐟𝐭 𝐈𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐛𝐀𝐕? Verliert Ihr Unternehmen unnötig Kapital, das seine eigene Finanzierungskraft stärken könnte? Viele Unternehmer beschäftigen sich bei der betrieblichen Altersversorgung vor allem mit Renditen, Garantien oder Arbeitgeberzuschüssen. Das ist nachvollziehbar. Doch eine entscheidende Frage bleibt häufig unbeantwortet: Welche Auswirkungen hat der gewählte Durchführungsweg auf die Finanzierungskraft meines Unternehmens? Nehmen wir zwei Unternehmen. Beide investieren jedes Jahr den gleichen Betrag in die betriebliche Altersversorgung ihrer Mitarbeiter. Der Unterschied liegt nicht in der Höhe der Beiträge. Der Unterschied liegt darin, wo das Kapital nach der Einzahlung arbeitet. Bei einem Durchführungsweg verlässt das Kapital das Unternehmen dauerhaft. Bei einem anderen kann das Kapital – je nach gewählter Gestaltung – wirtschaftlich weiterhin zur Stärkung des Unternehmens beitragen. Die Altersversorgung der Mitarbeiter bleibt das Ziel. Doch gleichzeitig kann sich die Wirkung auf das Unternehmen erheblich unterscheiden. Gerade in Zeiten steigender Finanzierungskosten und zurückhaltender Kreditvergabe gewinnt eine starke Innenfinanzierung zunehmend an Bedeutung. Deshalb lautet die zweite Entscheidungsfrage nicht nur: „Wie hoch ist die spätere Betriebsrente?“ Sondern auch: „Verliert mein Unternehmen unnötig Kapital, das seine eigene Finanzierungskraft stärken könnte?“ Aus meiner Sicht sollte eine betriebliche Altersversorgung nicht nur unter dem Aspekt der Versorgung bewertet werden. Sie sollte auch danach beurteilt werden, welche betriebswirtschaftlichen Auswirkungen sie auf Liquidität, Finanzierung und unternehmerische Handlungsfreiheit hat. Wie sehen Sie das? Sollte eine betriebliche Altersversorgung ausschließlich die Versorgung der Mitarbeiter im Blick haben – oder darf sie gleichzeitig auch die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens stärken? Fortsetzung folgt … Die 17 Entscheidungsfragen zur bAV – Folge 3:
1
0
Die 17 Entscheidungsfragen zur bAV
Die 17 Entscheidungsfragen zur bAV
𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞 𝟏: 𝐄𝐟𝐟𝐞𝐤𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐫𝐛𝐚𝐧𝐤 Viele Unternehmer stellen sich bei der betrieblichen Altersversorgung vor allem diese Fragen: ➡️ Was kostet mich das? ➡️ Welche Rendite erzielt der Mitarbeiter? ➡️ Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss? Dabei wird eine entscheidende Frage häufig gar nicht gestellt: Welche Auswirkungen hat der gewählte Durchführungsweg eigentlich auf mein Unternehmen? Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Zwei Unternehmen investieren jeweils 100.000 € in die betriebliche Altersversorgung ihrer Mitarbeiter. Unternehmen A Die Beiträge fließen vollständig an einen externen Versorgungsträger. Das Geld verlässt das Unternehmen dauerhaft. Unternehmen B Der gewählte Durchführungsweg ermöglicht es, dass das Kapital – je nach konkreter Gestaltung – wirtschaftlich weiterhin für das Unternehmen nutzbar bleibt und damit beispielsweise Investitionen oder die Liquidität unterstützen kann. Beide Unternehmen investieren den gleichen Betrag. Der Unterschied liegt nicht in der Höhe der Einzahlung. Der Unterschied liegt darin, welche betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der gewählte Durchführungsweg hat. Genau deshalb sprechen manche Fachleute vom Effekt der eigenen Unternehmerbank. Denn die entscheidende Frage lautet nicht nur: „Wie hoch ist später die Betriebsrente?" Sondern auch: „Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung heute auf Liquidität, Finanzierung und unternehmerische Freiheit?" Aus meiner Sicht wird die betriebliche Altersversorgung häufig ausschließlich aus Sicht des Mitarbeiters betrachtet. Ich bin überzeugt, dass sie gleichzeitig auch ein betriebswirtschaftliches Instrument für Unternehmer sein kann – vorausgesetzt, der gewählte Durchführungsweg passt zu den Zielen des Unternehmens. Wie sehen Sie das? Sollte eine betriebliche Altersversorgung ausschließlich die Versorgung der Mitarbeiter im Blick haben – oder dürfen betriebswirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen bei der Wahl des Durchführungswegs ebenfalls eine Rolle spielen?
3
0
Die 17 Entscheidungsfragen zur bAV
Viele Unternehmer reden über Entlastung
Aber gleichzeitig verlassen jedes Jahr zehntausende Euro unbemerkt ihre Unternehmen. Dieser Gedanke ging mir gestern Abend durch den Kopf. In einer Diskussionsrunde mit Markus Söder, einer Unternehmerin und einem politischen Beobachter ging es um Reformen, Planungssicherheit und den wirtschaftlichen Druck auf den Mittelstand. Mit dabei war auch eine Unternehmerin aus Nordrhein-Westfalen. Rund 50 Mitarbeiter. Zerspanungstechnik. Und plötzlich begann ich im Kopf zu rechnen. 50 Mitarbeiter. 100 € betriebliche Altersvorsorge pro Monat. Das bedeutet: 60.000 € Liquiditätsabfluss pro Jahr. 600.000 € in 10 Jahren. Und genau darüber wird aus meiner Sicht viel zu selten gesprochen. Denn viele Unternehmer achten heute völlig zurecht auf: Energiekosten, Steuerlast, Bürokratie und Personalkosten. Aber gleichzeitig fließen über Jahre hohe Summen dauerhaft aus den Unternehmen heraus — oft, ohne dass die eigentliche Struktur dahinter ernsthaft hinterfragt wird. Denn die betriebliche Altersvorsorge wird häufig verkauft über: Steuervorteile, Zuschüsse und Förderung. Viel seltener geht es dagegen um die entscheidende Frage: Was passiert langfristig mit der Liquidität des Unternehmens? Denn 60.000 € pro Jahr bedeuten eben auch: weniger Investitionsspielraum, weniger Flexibilität, weniger Rücklagen und weniger unternehmerische Beweglichkeit. Das Problem ist aus meiner Sicht deshalb oft nicht die Idee der Vorsorge. Sondern die Struktur dahinter. Denn wirtschaftlich kann dieselbe bAV für zwei Unternehmen völlig unterschiedliche Folgen haben. Das eine Unternehmen verliert Jahr für Jahr Liquidität. Das andere baut eine Struktur auf, bei der unternehmerischer Einfluss und Flexibilität weitgehend erhalten bleiben. Beides nennt sich betriebliche Altersvorsorge. Aber wirtschaftlich sind es oft zwei völlig unterschiedliche Welten. Und genau deshalb glaube ich: Die wichtigste Frage lautet heute nicht mehr nur: „Wie viel Förderung gibt es?“ Sondern: „Was macht diese Struktur langfristig mit meinem Unternehmen?“
Viele Unternehmer reden über Entlastung
Mittelschicht im Alter?
𝐃𝐚𝐧𝐧 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐬𝐭 𝐝𝐮 𝟕𝟎–𝟖𝟎 % 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐞𝐬 𝐥𝐞𝐭𝐳𝐭𝐞𝐧 𝐄𝐢𝐧𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧𝐬! Die Realität: 👉 Bei den meisten wird es nicht reichen. Machen wir es konkret: Du hast heute 👉 2.500 € im Monat Dann brauchst du im Alter ungefähr: 👉 1.750 € bis 2.000 € Was viele tatsächlich bekommen: 👉 1.200 € bis 1.500 € Rente 👉 Es fehlt jeden Monat Geld. Nicht einmal. Sondern dauerhaft. Und genau das ist das Problem: Viele glauben, sie hätten vorgesorgt. Aber: 👉 Die Rechnung geht oft nicht auf. Denn „vorsorgen“ heißt nicht automatisch, dass die Lücke wirklich geschlossen wird. Deshalb ist die entscheidende Frage nicht: 👉 Ob du etwas machst Sondern: 👉 Ob es am Ende reicht Und noch wichtiger: 👉 Womit genau willst du diese Lücke schließen? Versicherung? Betriebliche Altersvorsorge? Eigener Vermögensaufbau? 👉 Nicht jede Lösung führt zum Ziel. Hast du deine Zahl schon einmal ehrlich durchgerechnet? #WürdeImAlter #Rente #Altersvorsorge #Finanzen #Vermögensaufbau
Mittelschicht im Alter?
2 likes • May 6
@Marc Capital Da bin ich bei Dir. Nur das verstehen viele Menschen nicht.
Merz sieht die gesetzliche Rente nur noch als “Basisabsicherung”
𝐄𝐫 𝐡𝐚𝐭 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭: 𝐃𝐮 𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐬𝐭 𝟒𝟓 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞 – 𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐬 𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐭𝐫𝐨𝐭𝐳𝐝𝐞𝐦 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭! Friedrich Merz sagt es offen. Man muss ihn nicht mögen. Aber man sollte verstehen, was dieser Satz wirklich bedeutet. Stell dir das einmal ehrlich vor: Du arbeitest 45 Jahre. Du zahlst jeden Monat ein. Du verzichtest heute, weil du an morgen glaubst. Und am Ende bekommst du: 👉 1.100 – 1.300 € im Schnitt 👉 Vielleicht 1.500 € brutto, wenn alles „gut“ läuft Jetzt wird es wirklich unangenehm: Die Europäische Zentralbank hat ein klares Ziel: 👉 rund 2 % Inflation pro Jahr Klingt wenig. Ist es nicht. Nach 45 Jahren hat dein Geld nur noch etwa die Hälfte seiner Kaufkraft. 👉 1.500 € brutto entsprechen dann real vielleicht noch 700 – 800 € Und das ist kein Fehler. Das ist das System. Wenn die Rente nur noch „Basis“ ist, bedeutet das: 👉 Beiträge werden steigen 👉 Leistungen geraten unter Druck 👉 Arbeitszeit wird länger Oder alles zusammen. 𝐃𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐀𝐮𝐬𝐫𝐞𝐢ß𝐞𝐫. 𝐃𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐋𝐨𝐠𝐢𝐤 𝐝𝐚𝐡𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫. Ein umlagefinanziertes System hat nur drei Stellschrauben: 👉 Mehr einzahlen 👉 Weniger bekommen 👉 Länger arbeiten Mehr gibt es nicht. 𝐃𝐞𝐫 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐃𝐞𝐧𝐤𝐟𝐞𝐡𝐥𝐞𝐫: Du glaubst, Sicherheit entsteht durch Einzahlen. In Wahrheit entsteht Sicherheit durch: 👉 Zugriff 👉 Kontrolle 👉 eigene Struktur Du kannst 45 Jahre einzahlen – und dir am Ende trotzdem zu wenig leisten. Wann hast du das letzte Mal ehrlich geprüft, was von deiner Rente real übrig bleibt?
Merz sieht die gesetzliche Rente nur noch als “Basisabsicherung”
0 likes • May 6
@Marc Capital Da bin ich bei Dir.
1 like • May 6
@Marc Capital Genau und deshalb muss jeder selber vorsorgen!
1-10 of 127
Markus Sommer
6
1,451points to level up
@markus-sommer-3965
Markus Sommer

Active 2h ago
Joined Jul 3, 2024
Powered by