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𝐃𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐧𝐭𝐞𝐧𝐢𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐬𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐧𝐮𝐧𝐠 ü𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭.
𝐒𝐢𝐞 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐄𝐢𝐧𝐥𝐚𝐝𝐮𝐧𝐠, 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭 𝐚𝐤𝐭𝐢𝐯 𝐳𝐮 𝐠𝐞𝐬𝐭𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧. Die hessenschau berichtet aktuell, dass Frauen in Hessen im Durchschnitt nur 970 Euro gesetzliche Rente erhalten. Dabei ist die entscheidende Frage für mich gar nicht, ob die Zahl 970 Euro in Hessen, Brandenburg oder einem anderen Bundesland gilt. Die eigentliche Frage lautet: Was machen wir mit den Informationen, die wir jedes Jahr von der Deutschen Rentenversicherung erhalten? Jeder Versicherte bekommt regelmäßig eine Renteninformation. Darin steht schwarz auf weiß, mit welcher gesetzlichen Rente voraussichtlich zu rechnen ist. Wenn diese Prognose später nicht für den gewünschten Lebensstandard ausreicht, ist das keine schlechte Nachricht. Es ist eine Chance. Eine Chance, rechtzeitig gegenzusteuern. Denn wer sich bereits mit 40 oder 50 Jahren mit seiner späteren Versorgung beschäftigt, hat noch Gestaltungsmöglichkeiten. Zum Beispiel durch: • betriebliche Altersversorgung • private Vorsorge • zusätzlichen Vermögensaufbau Wer dagegen erst mit Renteneintritt feststellt, dass die Rente nicht ausreicht, hat nur noch wenige Möglichkeiten, etwas zu verändern. Deshalb wünsche ich mir, dass wir die jährliche Renteninformation nicht einfach abheften. Sondern sie als das verstehen, was sie sein sollte: 𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐄𝐢𝐧𝐥𝐚𝐝𝐮𝐧𝐠, 𝐝𝐢𝐞 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭 𝐚𝐤𝐭𝐢𝐯 𝐳𝐮 𝐠𝐞𝐬𝐭𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧.
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𝐃𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐧𝐭𝐞𝐧𝐢𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐬𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐧𝐮𝐧𝐠 ü𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐠𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭.
𝐒𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐯𝐨𝐫, 𝐒𝐢𝐞 𝐤ö𝐧𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐝𝐚𝐬 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐚𝐥 𝐈𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐀𝐥𝐭𝐞𝐫𝐬𝐯𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐢𝐧𝐠𝐞𝐬𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝.
𝐖𝐚𝐬 𝐰ü𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐭𝐮𝐧? Würden Sie Kredite zurückführen? In neue Maschinen investieren? Ihre Liquiditätsreserve stärken? Oder Chancen nutzen, die Ihr Unternehmen voranbringen? Wahrscheinlich würde jeder Unternehmer diese Frage anders beantworten. Und genau deshalb finde ich es erstaunlich, dass diese Frage vor einer Entscheidung über die betriebliche Altersversorgung häufig gar nicht gestellt wird. Stattdessen wird oft direkt über Beiträge, Garantien oder Renditen gesprochen. Dabei geht es aus meiner Sicht zunächst um eine viel grundlegendere Entscheidung: Wer soll künftig mit diesem Kapital arbeiten? Sie selbst? Oder jemand anderes? Was viele nicht wissen: Es gibt in der betrieblichen Altersversorgung verschiedene Durchführungswege. Einer davon ist die Unterstützungskasse – und sie ist alles andere als eine neue Idee. Große Unternehmen wie Bosch (1929), Siemens (1872) oder BASF (1879) nutzen Unterstützungskassen seit Jahrzehnten als Bestandteil ihrer betrieblichen Altersversorgung. Nicht, weil es der einzige Weg ist, sondern weil er zu ihrer Unternehmensstrategie passt. Deshalb lautet die fünfte Entscheidungsfrage meiner Serie: Arbeitet das Kapital Ihrer betrieblichen Altersversorgung künftig ausschließlich außerhalb Ihres Unternehmens – oder kann es gleichzeitig auch einen betriebswirtschaftlichen Nutzen für Ihr Unternehmen schaffen? Denn gute unternehmerische Entscheidungen entstehen nicht dadurch, dass man die erstbeste Lösung bewertet. Sondern dadurch, dass man zunächst alle relevanten Möglichkeiten kennt. Wie wichtig ist es aus Ihrer Sicht, vor einer solchen Entscheidung wirklich alle Durchführungswege zu kennen?
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𝐒𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐯𝐨𝐫, 𝐒𝐢𝐞 𝐤ö𝐧𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧, 𝐰𝐢𝐞 𝐝𝐚𝐬 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐚𝐥 𝐈𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐞𝐛𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐀𝐥𝐭𝐞𝐫𝐬𝐯𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐞𝐢𝐧𝐠𝐞𝐬𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝.
𝐖ü𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐦𝐢𝐫 𝟏𝟎𝟎.𝟎𝟎𝟎 € 𝐥𝐞𝐢𝐡𝐞𝐧, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐢𝐜𝐡 𝐈𝐡𝐧𝐞𝐧 𝐧𝐮𝐫 𝟖𝟓.𝟎𝟎𝟎 € 𝐠𝐚𝐫𝐚𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐞?
Wahrscheinlich nicht. Gestern hatte ich genau dieses Gespräch mit einem Unternehmer. Er erzählte mir, dass ihm für eine Altersvorsorge eine Beitragsgarantie von 85 % angeboten wurde. Ich stellte ihm dieselbe Frage wie oben. Seine Antwort kam sofort: „Natürlich würde ich das nicht machen.“ Meine Gegenfrage: Warum akzeptieren wir genau dieses Prinzip dann häufig bei der Altersvorsorge? Natürlich kann am Ende mehr herauskommen als 85 %. Aber die entscheidende Frage lautet: Was ist Ihnen im schlechtesten Fall überhaupt garantiert? Genau das wird oft übersehen. Am Ende ist es eine Wette auf die Zukunft. Sie setzen darauf, dass der Versicherer in 20, 30 oder 40 Jahren genügend erwirtschaftet, damit aus den garantierten 85 % deutlich mehr wird. Vielleicht geht die Wette auf. Vielleicht auch nicht. Deshalb sollte jeder – egal ob bei der betrieblichen oder privaten Altersvorsorge – eine Frage stellen, bevor er unterschreibt: Wie viel meines eigenen eingezahlten Geldes ist mir tatsächlich garantiert? Denn wer die Garantie nicht versteht, kann ihre Tragweite auch nicht beurteilen.
𝐖ü𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐦𝐢𝐫 𝟏𝟎𝟎.𝟎𝟎𝟎 € 𝐥𝐞𝐢𝐡𝐞𝐧, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐢𝐜𝐡 𝐈𝐡𝐧𝐞𝐧 𝐧𝐮𝐫 𝟖𝟓.𝟎𝟎𝟎 € 𝐠𝐚𝐫𝐚𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐞?
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐠𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐫 𝐢𝐡𝐫 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐚𝐥 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐧𝐝 – 𝐨𝐡𝐧𝐞 𝐞𝐬 𝐳𝐮 𝐦𝐞𝐫𝐤𝐞𝐧?
𝐃𝐢𝐞 𝟏𝟕 𝐄𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐫 𝐛𝐀𝐕 – 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞 𝟒 Die meisten Unternehmer treffen diese Entscheidung nicht bewusst. Sie treffen sie, ohne zu wissen, dass es überhaupt Alternativen gibt. Denn niemand kann zwischen Möglichkeiten wählen, die er nie kennengelernt hat. Genau das passiert aus meiner Sicht bei der betrieblichen Altersversorgung häufiger, als vielen bewusst ist. Viele Gespräche drehen sich um Beiträge. Um Garantien. Um Renditen. Doch eine andere Frage wird oft gar nicht gestellt: Was passiert eigentlich mit dem Kapital, nachdem es mein Unternehmen verlassen hat? Je nach Beratungsansatz und je nach empfohlenem Durchführungsweg kann die Antwort darauf sehr unterschiedlich ausfallen. Deshalb sollte jeder Unternehmer zunächst klären: Welche Möglichkeiten wurden mir überhaupt vorgestellt? Denn erst wenn ich alle relevanten Optionen kenne, kann ich eine unternehmerisch fundierte Entscheidung treffen. Vielleicht geht es deshalb gar nicht zuerst um die Frage: „Welcher Durchführungsweg ist der beste?" Sondern um eine viel wichtigere: „Habe ich überhaupt alle Möglichkeiten kennengelernt?" Denn wer nur zwischen den Optionen wählen kann, die ihm gezeigt werden, trifft möglicherweise keine bewusste Entscheidung – sondern lediglich die einzige, die er kennt. Deshalb lautet die vierte Entscheidungsfrage: Arbeitet das Kapital Ihrer betrieblichen Altersversorgung künftig für Ihr Unternehmen – oder für jemand anderen? Wie sehen Sie das? Sollte ein Unternehmer vor dieser Entscheidung zunächst alle Durchführungswege kennenlernen – oder reicht es aus, nur die vorgeschlagene Lösung zu bewerten? Fortsetzung folgt … Die 17 Entscheidungsfragen zur bAV – Folge 5: Ist durch Ihre betriebliche Altersversorgung sogar ein betriebswirtschaftlicher Gewinn für Ihr Unternehmen möglich?
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𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐠𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐞 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐫 𝐢𝐡𝐫 𝐊𝐚𝐩𝐢𝐭𝐚𝐥 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐧𝐝 – 𝐨𝐡𝐧𝐞 𝐞𝐬 𝐳𝐮 𝐦𝐞𝐫𝐤𝐞𝐧?
Die 17 Entscheidungsfragen zur bAV
𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞 𝟑: 𝐖𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐢𝐦𝐦𝐭 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐝𝐢𝐞 𝐆𝐞𝐥𝐝𝐚𝐧𝐥𝐚𝐠𝐞? Sie investieren Jahr für Jahr in die betriebliche Altersversorgung Ihrer Mitarbeiter. Aber wer entscheidet eigentlich, wie dieses Geld angelegt wird? Sie? Oder ein Dritter? Viele Unternehmer vergleichen Renditen, Garantien oder Arbeitgeberzuschüsse. Das ist nachvollziehbar. Doch eine entscheidende Frage bleibt häufig unbeantwortet: Wer bestimmt während der Ansparphase die Geldanlage? Je nach gewähltem Durchführungsweg treffen diese Entscheidungen externe Versorgungsträger. Bei anderen Durchführungswegen kann der Unternehmer selbst bestimmen, wie das Kapital angelegt wird und ob die Anlagestrategie zu den langfristigen Zielen seines Unternehmens passt. Die spätere Altersversorgung der Mitarbeiter bleibt selbstverständlich das Ziel. Doch aus unternehmerischer Sicht sollte auch die Frage erlaubt sein: Wer entscheidet in der Ansparphase über die Geldanlage? Denn wer über die Geldanlage entscheidet, entscheidet häufig auch über Flexibilität, Handlungsspielräume und langfristige unternehmerische Gestaltungsmöglichkeiten. Deshalb lautet die dritte Entscheidungsfrage: Wer bestimmt in Ihrer betrieblichen Altersversorgung eigentlich die Geldanlage – Sie oder ein Dritter? Wie sehen Sie das? Sollte ein Unternehmer selbst über die Geldanlage entscheiden können, oder ist es sinnvoller, diese Entscheidung vollständig einem externen Versorgungsträger zu überlassen? Fortsetzung folgt … Die 17 Entscheidungsfragen zur bAV – Folge 4: Arbeitet Ihr Kapital künftig für Ihr Unternehmen – oder für jemand anderen? #bAV #BetrieblicheAltersversorgung #Mittelstand #Unternehmensfinanzierung #Innenfinanzierung #Unterstützungskasse
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Die 17 Entscheidungsfragen zur bAV
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