Warum viele bAV-Entscheidungen keine echte Wahl sind
Viele Unternehmer entscheiden in der bAV nicht falsch. Sie entscheiden auf Basis der Informationen, die ihnen zur Verfügung stehen.
Das Problem liegt deshalb selten in der Entscheidung selbst – sondern im Entscheidungsraum. In der Praxis wählen Unternehmer häufig zwischen:
- Direktversicherung,
- Pensionskasse,
- Pensionsfonds
- oder einer rückgedeckten Unterstützungskasse.
Formal sind das unterschiedliche Modelle.
Strukturell folgen sie jedoch derselben Logik.
Ein Vergleich aus der Vermögensstruktur macht das greifbar:
Wer in Fonds A, B, C und D investiert,
hat Auswahl – aber keine echte Streuung.
Erst wenn eine völlig andere Anlageklasse hinzukommt, zum Beispiel Gold oder Silber, entsteht wirkliche Diversifikation.
In der bAV ist es ähnlich.
Solange ausschließlich zwischen versicherungsförmigen Lösungen entschieden wird, bleibt der Unternehmer innerhalb eines
geschlossenen Systems:
• Kapital fließt nach außen
• Steuerung erfolgt über Produkte
• Haftung bleibt beim Arbeitgeber
• Liquidität verlässt das Unternehmen
Die Unterschiede liegen im Detail – nicht im Grundprinzip.
Erst wenn ein 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐟𝐫𝐞𝐢𝐞𝐫 𝐒𝐭𝐫𝐮𝐤𝐭𝐮𝐫𝐚𝐧𝐬𝐚𝐭𝐳 überhaupt bekannt ist, entsteht eine echte Wahl. Nicht zwischen Tarifen, sondern zwischen unterschiedlichen Systemlogiken.
𝐛𝐀𝐕 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐞𝐬𝐡𝐚𝐥𝐛 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐏𝐫𝐨𝐝𝐮𝐤𝐭𝐯𝐞𝐫𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡!
Sie ist die Frage, ob der Unternehmer innerhalb einer Logik bleibt – oder seinen Entscheidungsraum erweitert.
Und genau wie bei der Vermögensstruktur entsteht Stabilität nicht durch Varianten desselben Systems, sondern durch eine 𝐳𝐮𝐬ä𝐭𝐳𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞, 𝐮𝐧𝐚𝐛𝐡ä𝐧𝐠𝐢𝐠𝐞 𝐒𝐭𝐫𝐮𝐤𝐭𝐮𝐫.
👉 𝐖𝐞𝐥𝐜𝐡𝐞 𝐒𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦𝐥𝐨𝐠𝐢𝐤 𝐥𝐢𝐞𝐠𝐭 𝐈𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐛𝐀𝐕 𝐳𝐮𝐠𝐫𝐮𝐧𝐝𝐞 – 𝐮𝐧𝐝 𝐤𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐰𝐢𝐫𝐤𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐀𝐥𝐭𝐞𝐫𝐧𝐚𝐭𝐢𝐯𝐞𝐧?