Stellen wir uns das kurz vor: Ein Finanzalarm schrillt seit über 600 Tagen ununterbrochen durchs globale System – lauter, länger und penetranter als jeder Rauchmelder nach einem angebrannten Toast. Und was macht die Welt? Genau: tanzt weiter.
Das letzte Mal, als dieser Alarm so lange durchhielt, folgten Die Große Depression und 2008. Damals dachten auch alle: „Diesmal ist alles anders.“ Spoiler: war’s nicht.
Die inverse Zinsstrukturkurve – dieser unscheinbare, mathematische Spaßverderber – hat bisher jede Rezession angekündigt. Und diesmal? Invertiert wie nie zuvor. Die Kurve ist so tief, dass man darin wohnen könnte. Aber keine Panik – die Kurve ist ja bestimmt „kaputt“.
Währenddessen:
- Billionen fließen leise aus Regionalbanken in Geldmarktfonds.
- Kreditkarten-Schulden explodieren.
- Staaten schwimmen in Defiziten.
- Und die Leute kaufen noch schnell Aktien auf Allzeithochs, weil… was soll schon schiefgehen?
Wenn’s knallt, sagen alle wieder: „Niemand konnte das ahnen.“ Doch das Signal steht seit 600 Tagen auf Rot und blinkt wie ein Weihnachtsbaum auf Speed.
Die Geschichte wiederholt sich nicht, sie reimt sich – mit jeder Note lauter. Der Unterschied zu 1929 und 2008? Heute ist alles und jeder verschuldet: Privat, Unternehmen, Staaten, sogar der Optimismus.
Und während die Massen noch feiern, steigen die Klugen längst ins Rettungsboot. Warren Buffett sitzt schon drin – mit rund 400 Milliarden Dollar Cash.
Die Ruhe vor dem Sturm ist immer die angenehmste. Bis der Donner kommt.