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8 contributions to Herzuniversum - Vielbegabt
Ich habe mich an Dinge gewöhnt, die mir nicht guttun — weil ich es kann.
Ich sage das ohne Drama: Ich habe mich an Dinge gewöhnt, die mir nicht guttun. Nicht, weil ich es nicht gemerkt hätte. Sondern weil ich es konnte. Und wenn du vielbegabt oder neurodivergent bist, kennst du das vermutlich. Vielbegabung heißt oft: aushalten können Vielbegabte Menschen haben eine enorme Fähigkeit zur Anpassung. Wir können Zusammenhänge verstehen, Spannungen halten, Situationen „mitdenken“. Wir finden Gründe, warum etwas gerade so ist, wie es ist. Das ist keine Schwäche. Das ist Kompetenz. Aber genau diese Kompetenz führt dazu, dass wir sehr lange in Situationen bleiben können, die uns innerlich schon längst nicht mehr nähren. Nicht aus Angst. Nicht aus Unwissen. Sondern aus Gewohnheit. Gewohnheit fühlt sich oft an wie Stabilität Bei mir war nichts offensichtlich falsch. Kein Streit. Kein Burnout. Kein klares Stoppsignal. Es war einfach… leerer. Ich habe funktioniert. Ich habe geliefert. Ich habe Verantwortung getragen. Und gleichzeitig gemerkt: Da kommt nichts mehr zurück, was mich innerlich berührt. Das Tückische ist:Man kann so jahrelang leben. Gerade als Vielbegabte*r. Nicht alles, was du aushältst, ist auch stimmig Ein wichtiger Punkt, den ich lernen musste: Anstrengung ist nicht das Problem. Wachstum darf anstrengend sein. Entwicklung auch. Der Unterschied liegt woanders: Ob etwas fordert oder ob es auszehrt. Auszehrung ist leise. Sie meldet sich nicht als Schmerz, sondern als Abwesenheit von Lebendigkeit. Warum wir uns das so lange schönreden Ich habe mir oft gesagt: - „Das gehört halt dazu.“ - „Das ist gerade wichtig.“ - „Andere machen das doch auch.“ - Das waren keine Lügen. Das waren Überlebensstrategien. Viele neurodivergente Menschen haben früh gelernt, sich selbst zu regulieren, statt ihre Umwelt zu verändern. Doch irgendwann passt diese Strategie nicht mehr. Der Wendepunkt ist keine Entscheidung — sondern Ehrlichkeit Für mich begann Veränderung nicht mit einem mutigen Schritt. Sondern mit einer stillen Frage: Will ich das noch tragen?
Ich habe mich an Dinge gewöhnt, die mir nicht guttun — weil ich es kann.
2 likes • 25d
Kenne ich nur zu gut. Mittlerweile filtere ich und belasse die Verantwortung dort, wo sie entsteht. D. h. ich unterstütze, wo ich es funktional kann nur noch NACHDEM der andere seine Initiativverantwortung (organisatorisch) übernommen hat. Hilft sehr bei meiner pflegebedürftigen Mutter, damit sie noch genügend Selbstwirksamkeit trotz ihrer massiven körperlichen Einschränkungen hat und Schwiegermama bedankte sich heute Vormittag wörtlich fürs "Kopf waschen", das war nötig. Ohne böse Worte, nur Klarheit. Der Weg ist: Klarheit beim Initiativverantwortlichen, dann Entscheidung (wenn ich Handlung unterstützen soll, dann ist das der Zeitpunkt für ja oder nein, keinesfalls für ein "vielleicht", das lässt sonst den Tasks offen und offene Task ziehen Energie ab) und dann präzise und verbindliche Ausführung. Nicht anders. Solange also der Initiativerantwortliche keine Klarheit hat, bin ich außen vor und bleibe es auch. Seine Klarheitsfindung darf nicht zu meinen Lasten gehen, sonst lernt er das nämlich nie und bleibt in erlernter Hilflosigkeit.
🌟 Ein Weihnachtsgruß aus dem Herzuniversum 🎄
Weihnachten ist für viele von uns kein leiser Ort. Eher ein Raum voller Stimmen. Erinnerungen. Gedanken, die gleichzeitig in alle Richtungen gehen. Vielleicht bist du heute dankbar. Vielleicht müde. Vielleicht berührt. Vielleicht überreizt. Oder irgendwo dazwischen. Wenn du vielbegabt bist, wenn du suchst, fühlst, vernetzt denkst, dann ist auch dieser Tag oft mehr als nur ein Datum. Mehr Eindrücke. Mehr Tiefe. Mehr Innenleben. Und genau deshalb möchte ich dir heute nichts wünschen, das du erreichen, fühlen oder herstellen musst. Ich wünsche dir kein perfektes Fest. Ich wünsche dir Erlaubnis. Erlaubnis,dass dein Weihnachten genau so sein darf, wie es heute ist. Mit all seinen Facetten. Mit all seiner Unordnung. Mit deiner eigenen Wahrheit. Du musst heute nichts lösen. Nichts sortieren. Nichts festlegen. Du darfst einfach da sein. In deinem Tempo. In deiner Vielschichtigkeit. Indeinem ganz eigenen Leuchten. Danke, dass du Teil dieses Herzuniversums bist. Dass du dich zeigst. Fragst. Suchst. Und manchmal einfach still mitliest. Ich wünsche dir einen Abend mit möglichst wenig Druck und so viel innerem Raum, wie er gerade möglich ist. Mit viel Herz Petra 🎄
🌟 Ein Weihnachtsgruß aus dem Herzuniversum 🎄
4 likes • Dec '25
Vielen Dank und euch ebenfalls wunderschöne Weihnachtstage 🎄🥰🫶
Montag, der erste Dezember 2025 🌅
Ein neuer Montag Eine neue Woche Ein neuer Monat Eine neue Adventszeit Und: Eine neue Idee. Eine grandiose Idee! Natürlich! Die beste Idee seit jeher!!! 🌄 Und trotz aller Vorsätze und geordnete Vorhaben: Ich muss! Dieser Idee nachgehen! Ich muss!!! Alles Andere wäre Sünde! -- Alles Andere kann ja warten! Ist das, was ich gerade erlebe, "wahr"? -- Oder euphorisch schöngeredet? Oder besessen? Wahnhaft? Zwanghaft? 🌅 Zum Teufel mit allen Vorhaben! Zur Hölle mit aller vernünftigen Planung! Diese Idee muss jetzt das Licht der Welt erblicken! Jetzt! Sofort! Alles Andere ist egal! 😡 Es muss einfach sein! Es muss!!! 😡
Montag, der erste Dezember 2025 🌅
4 likes • Dec '25
Dann bin ich sehr auf diese Idee gespannt lieber @Dr. Michael Sokrates Gutmann 😎
Hochsensibel vs. Vielbegabt
Ich habe neulich eine E-Mail bekommen. Jemand schrieb: „Ist das, was ich erlebe, Hochsensibilität? Oder hat das etwas mit Vielbegabung zu tun?“ Und ich dachte: das fragen sich vielleicht viele von euch. Darum heute einmal ganz klar, so wie ich gerade lernen darf. Hochsensibel: Das Außen trifft direkt. Zu laut. Zu hell. Zu nah. Der Körper reagiert sofort.Reiz → Schutzreflex. Vielbegabt: Der Reiz selbst ist okay. Aber er löst innen sofort 10 Prozesse aus: Gedanken, Assoziationen, Analysen. Nicht das Außen ist zu viel –sondern das Innen ist zu schnell. Darum wirkt es oft wie Rückzug, plötzliche Stille, ein abrupter Blickwechsel. Oder ich werde ganz hibbelig.... Wie andere es sehen können.... Hochsensibel: „Sie ist überreizt.“ Vielbegabt: „Sie ist plötzlich weg – was ist los?“ Was beide brauchen Hochsensible → Reizreduktion. Vielbegabte → kurze Sortiermomente. Beides ist okay. Beides ist menschlich. Mir hilft oft ein Satz wie: „Ich bin da – ich sortiere nur kurz innen.“ Er schafft Klarheit, ohne mich zu erklären. Die Kurzversion zum Mitnehmen: Hochsensibel: Das Außen ist zu viel. Vielbegabt: Das Innen ist zu schnell. Wie nehmt ihr das denn bei euch wahr? Nur wenn du es teilen magst.... Mit viel Herz - Petra
4 likes • Nov '25
@Petra Molin Das hast du wunderbar formuliert - "sich selbst nicht mitbekommen" - das spricht mich absolut passend an. Muss ich mir merken bzw. hat sich jetzt glaube ich direkt eingeprägt.
1 like • Nov '25
@Petra Molin Sehr gern. Unsere Tochter nutzt sie für die Schule. https://www.amazon.de/Loop-Engage-Ohrst%C3%B6psel-Ger%C3%A4uschempfindlichkeit- Wobei meine Tochter welche hat, die einmal um 16 Dezibel (also wie diese hier) die Umweltgeräusche reduzieren und wenn man da noch so einen Zusatz reinmacht, dann wird es um weitere 3 oder 5 Dezibel leiser - das ist für Konzerte oder so ziemlich gut. Aber die finde ich ehrlich gesagt nicht mehr. Ach so, doch, das waren diese hier: https://www.amazon.de/dp/B0D4DPBKGL/ref=sspa_dk_detail_2?pd_rd_i=B0D4DPBKGL&pd_rd_w=iYf60&content-id=amzn1.sym.a795cb5b-695d-475c-81b2-7352c1ae11cb&pf_rd_p=a795cb5b-695d-475c-81b2-7352c1ae11cb&pf_rd_r=02V4E33ZBD7694XKKKAZ&pd_rd_wg=Cg3ST&pd_rd_r=fa93796f-2aa1-4399-b339-6dc6f370b47d&aref=YoAmyMvG2Q&sp_csd=d2lkZ2V0TmFtZT1zcF9kZXRhaWwy&th=1
Wenn Vielbegabung und Gefühle sich verfehlen
Manchmal treffe ich Menschen, die viel in sich tragen. Viele Ideen. Viele Wege. Viele Begabungen. Und trotzdem haben sie Mühe, ihre Gefühle wirklich zu greifen. Nicht, weil sie nichts fühlen. Sondern weil alles gleichzeitig geschieht. Wie ein Raum voller Instrumente, die alle zur selben Zeit ansetzen. Und dann entsteht ein Moment, der fast wie Gefühlsblindheit wirkt. In der Fachsprache gibt es dafür ein Wort: Alexithymie. Es bedeutet nicht „keine Gefühle“. Es bedeutet eher: Die Verbindung zwischen Gefühl und Sprache ist brüchig. Der Zugang ist leise. Oder überwuchert. Oder gut versteckt. Viele Menschen denken dabei sofort an Traumen oder an Menschen, die sehr weit weg von ihren Empfindungen leben. Und ja – auch das gibt es. Doch bei Vielbegabten zeigt sich manchmal eine andere Art von „Alexithymie“. Eine, die nicht aus Abwesenheit kommt, sondern aus Überfülle. Nicht: „Ich fühle nichts.“ Sondern:„Da ist so viel, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.“ Nicht: „Ich habe keinen Zugang.“ Sondern:„Ich brauche einen sanfteren Eingang.“ Einen, der nicht blendet. Der nicht drängt. Der nicht analysiert, bevor das Gefühl überhaupt auftauchen darf. Eher etwas wie: Tür anlehnen. Atmen. Warten, bis das Innere von selbst spricht. Für mich ist das kein Defizit. Es ist eine andere Art, zu fühlen. Und Vielbegabte brauchen dafür oft wirklicheinen ruhigeren, weicheren Weg. Weil ihr Nervensystem nicht flach ist. Sondern tief. Verzweigt. Weit. Wenn du jetzt in Resonanz gehst.... fuehle dich gesehen.... Mit viel Herz - Petra
4 likes • Nov '25
Ohja, dieses Zustand kenne ich auch nur zu gut liebe @Petra Molin . Da ich oft schon lange (manchmal Tage, manchmal Wochen) bevor ich etwas in Worte fassen kann, Dinge, vor allem in Mustern vor mir sehe, für die mir noch die Worte fehlen.
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Diana Becker
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@diana-becker
Systemische Erforschung energieeffizienter AGI - mit Fokus auf Resonanz und verkörperte Intelligenz.

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