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17 contributions to Herzuniversum - Vielbegabt
Selbstführung beginnt nicht bei deinem Kalender. Sondern bei deiner Energie.
Ich habe lange versucht, mich über Struktur zu führen. Mehr Planung. Mehr Disziplin. Mehr Ordnung. Und trotzdem war ich abends leer. Nicht, weil ich zu wenig Zeit hatte. Sondern weil ich meine Energie nicht ernst genug genommen habe. Gerade wenn du viel denkst, viel fühlst, viel wahrnimmst, reicht es nicht, nur deinen Tag zu organisieren. Selbstführung heißt nicht:„Wie presse ich alles unter?“ Sondern:„Was kann ich heute wirklich tragen?“ Manche Termine kosten dich kaum Zeit –aber viel innere Beteiligung. Manche Projekte dauern lange –und nähren dich trotzdem. Der Unterschied ist nicht im Kalender sichtbar. Er ist in deinem System spürbar. Vielleicht ist die eigentliche Frage heute nicht: Was steht an? Sondern: Wofür habe ich Energie –und wofür nicht? Mich würde interessieren: Wo übergehst du gerade dein eigenes System, weil dein Kalender es erlaubt? Mit viel Herz deine Petra
Selbstführung beginnt nicht bei deinem Kalender. Sondern bei deiner Energie.
Ich bin gerade bemüht, mein eigenes System nicht zu übergehen und auch einen Blick - oder auch mehrere Blicke - in die interessanten Nebensträßchen zu werfen. Aber freilich; ich habe gut reden! Weil ich mir dieses Wochendende als Selbst-Klausur geblockt habe. Um herauszufinden, was mich wirklich begeistert, inspiriert, mich anspricht. Und wie stark. Ziel: Sonntag-Abend will ich eine klare Hierarchie- Liste und Mindmap (so etwas ähnliches) meiner Favoriten und Prioritäten für die nächste Zeit haben. Als aktuelle Momentaufnahme, auf die ich in den nächsten Tagen, Tag für Tag, zurückgreifen darf, ... damit ich nicht womöglich wieder auf die Idee komme, den einst aktuellen Sauerteig von vor drei Jahren wiede bis zur Erschöpfung zu kneten ...
Ich darf wachsen, auch wenn nicht alle mitkommen
Vielleicht kennst du das. Du wirst klarer. Ruhiger. Konsequenter. Und plötzlich passt du nicht mehr ganz in alte Gespräche. Nicht, weil du dich besser fühlst. Sondern weil du dich ehrlicher fühlst. Gerade als vielbegabter, neurodivergenter Menschspürt man diese Verschiebungen fein. Und manchmal hält man sich zurück .Aus Rücksicht. Aus Gewohnheit. Aus dem Wunsch nach Harmonie. Aber Stillstand aus Rücksicht ist kein echtes Miteinander. Wachstum ist keinAngriff. Es ist Bewegung. Und Bewegung verändert Beziehungen. Mich interessiert: Wo bremst du dich gerade, damit andere sich nicht irritiert fühlen? Mit viel Herz.... Petra
@Petra Molin Es gibt eine Sprache für die Welt, in der ich mich frei bewegen kann, freundlich sein kann und auch hoffentlich nicht Gefahr laufe, ausgestoßen zu werden. Und dann gibt es noch eine Sprache, ein Denken, ein Schreiben für mich. Dies ist mein heiliger Bereich, den ich auch nicht der Welt offenbaren muss, daher mich auch nicht dafür rechtfertigen muss. Dies ist der geheime Bereich meiner eigenen Entwicklung. In dieser Entwicklung liegt mein Glück, meine Zuversicht, die Kraft und der Sinn meines Lebens.
@Heike Baumann Danke für deine Frage, liebe Heike. Ja, ich kann das eine vom anderen weitestgehend trennen. Ich muss das eine vom anderen auch trennen können, um in meiner äußeren Welt nicht restlos missverstanden zu werden. Was in der Folge womöglich meinen Untergang zur Folge hätte? Vielleicht bin ich aber auch schon mittendrin in diesem Untergang und das kann das eine vom anderen doch nicht so gut trennen, wie ich es mir einzureden versuche. Natürlich wirkt meine innere, meine eigene, meine geheime Welt in meine äußere Welt hinein. Das kann ich auch gar nicht unterbinden und ich will es auch nicht. Aber niemals würde ich meiner äußeren Welt, meine innere Welt aufdrängen. Das sieht dann konkret so aus, dass ich in der äußeren Welt meist als sehr ruhiger, freundlicher Beobachter und sehr aufmerksamer Zuhörer erscheine. Als ein Zuhörer, der es ab und zu auch wagt, die eine oder andere kleine, harmlose Frage zu stellen. Eine kleine harmlose Frage, die aber nicht wertlos ist und vielleicht auch irgendetwas im Adressaten bewirkt, was gar nicht so selten der Fall ist. Und wenn ich dann befragt werde, wie ich denn zu dieser Frage komme und was meine Gedanken dazu sind, dann stehe ich mit aller Freude auch gerne Rede und Antwort. Doch niemals würde ich es, mittlerweile jedenfalls nicht mehr, wagen, jemanden meine innere Welt spontan zu offenbaren oder gar aufzudrängen. Weil ich weiß, dass diese innere Welt in aller Regel doch nicht verstanden werden kann. Dies ist mein Weg, im Moment zumindest. Und ich empfinde diesen Weg nicht so, dass ich mich dabei verbiegen müsste. Und ja, ich brauche auch meinen eigenen Schutzraum. Unbedingt sogar. Um mein inneres Leben leben und erleben zu können. Um ich selbst sein zu können. Meistens nutze ich diesen Schutzraum zum Schreiben, weil ich mir in meinem Schreiben doch am nächsten sein kann. Und wenn mich jemand fragt, ob es denn wertvoll oder vielleicht sogar notwendig sei, sich auch einen solchen Schutzraum zu erschaffen und diesen auch verteidigen sollte, so antworte ich mit einem klaren: „Ja, unbedingt!“
Wenn ich nichts bewirke – wer bin ich dann?
Es fühlt sich nicht nur ungewohnt an, für einen Moment bedeutungslos zu sein. Es fühlt sich existenziell an. Denn wenn ich nichts beitrage, nichts erkläre, nichts bewege – wer bin ich dann? Gerade wir vielbegabten, tief denkenden Menschen haben uns oft über Wirksamkeit definiert. Über Klarheit. Über Tiefe. Über Überblick. Über Verantwortung. Wir sind die, die sehen. Die denken. Die halten. Und wenn ich das alles für einen Moment ablege, taucht zuerst Leere auf. Nicht Ruhe. Leere. Und mit ihr Stimmen: „Ohne Aufgabe bist du nichts Besonderes.“ „Du verlierst an Wert.“ „Du wirst irrelevant.“ Das sind keine lauten Gedanken. Eher alte, eingeübte Muster. Und darunter liegt etwas Zartes. Ein Mensch, der nicht gebraucht werden muss, um zu sein. Ein Mensch, der atmet. Der fühlt. Der einfach da ist. Vielleicht ist das die eigentliche Herausforderung: nicht ständig Bedeutung zu erzeugen –sondern den eigenen Wert nicht mehr davon abhängig zu machen. Vielleicht ist die Frage nicht: „Was bewirke ich?“ Sondern: „Bin ich bereit, auch ohne Wirkung zu existieren?“ Was taucht in dir auf, wenn du dir erlaubst, heute nichts leisten zu müssen? Mit ganz viel Herz fuer dich .... Petra
Wertvolle Gedanken und Fragen, liebe Petra! Danke! Lass mir für eine Antwort bitte gerade noch etwas unwichtige Zeit! (Wie ich schon im @herzwerk geschrieben hatte!) 💫
Wenn etwas nicht falsch ist – aber trotzdem nicht mehr stimmt
Manchmal gibt es keinen guten Grund aufzuhören. Keinen Konflikt. Keine klare Grenze. Alles wirkt in Ordnung. Und trotzdem spüre ich nach einer Begegnung, nach einem Tun, nach einem Abschnitt meines Tages: Da ist etwas weniger in mir als vorher. Nicht dramatisch. Eher still. Ich merke dann, dass ich da war. Präsent. Aufmerksam. Engagiert. Und gleichzeitig nicht genährt. Früher habe ich das schnell übergangen. Weil nichts „dagegen“ sprach. Weil ich es aushalten konnte. Weil ich dachte, das gehört so. Heute nehme ich dieses leise Signal ernster. Nicht als Urteil. Sondern als Hinweis. Es sagt mir nicht: Hör auf. Es fragt eher: Wie lange noch so? Vielleicht ist genau das eine Form von innerer Reife: nicht erst dann zu reagieren, wenn etwas zu viel wird – sondern schon dann, wenn es beginnt, mich auszuhöhlen. Nicht alles, was ich kann, muss ich weiter tun. Nicht alles, was geht, ist noch stimmig. Ich lerne, mich nicht erst zu schützen, wenn ich erschöpft bin, sondern schon dann, wenn ich merke:Das nährt mich nicht mehr. Kennt ihr das auch? Wie geht ihr damit um? Mit viel Herz Petra
Genau an einem solchen Punkt stehe ich gerade, liebe Petra! Es ist ein Jahresprojekt einer philosophischen Grundausbildung unter 4 Augen. Nach den ersten beiden Treffen merkte ich nun: Irgendetwas stimmt nicht. Irgendetwas "höhlt mich aus", wie Du schreibst. Macht mich leer, löscht mein Feuer. Doch ich kann nicht sagen, was dieses ist. -- Jedenfalls verbrachte ich die letzten 2 Wochen teils mit ungesunden, quälenden Grübeleien, weil ich keine Klarheit finden konnte. Nur eben dieses: Schön angedacht, aber irgendetwas stimmt nicht. Alle Szenarien sind im Kopf schon durchgespielt; heute Abend werde ich, nach unserem nächsten Treffen, schlauer sein. Das hoffe ich zumindest. Denn so kann es nicht weitergehen. Es ist zu belastend, aushöhlend. Obwohl ich nicht sagen könnte, was dieses einst schön Angedachte so beschwerlich macht. 🤨
@Petra Molin "Schwarzes Loch" ist ein gutes Bild dafür, liebe Petra! Bis gestern Abend rotierte ich massiv im Gravitationsstrudel. Doch wir konnten alles klären und ich bin außerhalb des Einzugsbereichs. (Ja, ja, Physiker werden hier widersprechen, weil wir immer im Einzugsbereich sind. -- Macht ja auch Sinn, aber ich kann jedenfalls im Moment noch gegenrudern). Nun muss ich nur noch, die Lichtjahre zurückblickend, das Schwarze Loch identifizieren. Was ja -- glaubt man den Physikern -- eine der weltweit schwersten Aufgaben überhaupt ist. Klar ist jedenfalls auch: Mir wurde von keiner externen menschlichen Seite Leid angetan. So was brauche ich auch gar nicht. Ich erschaffe mir mein Chaos schon ziemlich verlässlich selber! 🦄
Warum unsere Ideen keine Beweise brauchen — sondern Beziehung
Viele von uns haben viele Ideen. Sie tauchen auf, verbinden sich, verändern sich schon im Denken. Und oft stellen wir sie schnell infrage: Ist das sinnvoll? Kann man das umsetzen? Ist das nicht wieder nur eine Idee? Dabei brauchen Ideen oft etwas anderes. Nicht Beweise. Sondern Beziehung. Beziehung heißt: Ich nehme wahr, dass diese Idee da ist. Ich höre hin, ohne sie festzulegen. Ich lasse sie neben mir existieren,ohne sie sofort zu bewerten. Nicht jede Idee will ein Projekt werden. Manche wollen erst verstanden werden. Manche sortieren etwas in uns. Manche sind Hinweise, keine Verpflichtungen. Vielleicht müssen wir unsere Ideen nicht größer machen. Nicht schneller. Nicht klarer. Vielleicht reicht es, sie nicht mehr zu übergehen. Und vielleicht entsteht genau daraus eine tiefere innere Ruhe –und mit der Zeit auch Klarheit darüber,welche Ideen wirklich in die Welt wollen und welche einfach Teil unseres inneren Reichtums sind. Dieser Raum ist dafür da, dass Ideen nicht verwertet werden müssen, sondern gehalten werden dürfen. So, wie wir selbst. Mit viel Herz Petra
1 like • Jan 25
Ich stimme Dir ganz und gar zu, liebe Petra! 🏦
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Dr. Michael Sokrates Gutmann
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@dr-michael-sokrates-gutmann-5442
Für das Klare, Wahre, Gute und Schöne! Für das Echte und das Ehrliche! Für Kultur und Sinn im Leben! Sapere aude – Habe Mut! KULTURSALON Community!

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Joined Nov 6, 2025
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Berlin