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Ein stiller Abschied
Ihr Lieben, ich möchte mich heute bewusst aus dieser Community verabschieden. Nicht, weil hier etwas fehlt oder falsch ist – im Gegenteil. Für mich hat sich gerade innerlich etwas sortiert. Ich merke, dass ich weniger Input, weniger Dynamik und mehr Ruhe brauche, um bei mir anzukommen und das Gelebte wirklich zu integrieren. Diese Zeit des Innehaltens fühlt sich für mich im Moment stimmiger an, als neue Impulse, Ideen oder Projekte. Ich danke euch für den Austausch, die Gedanken und die Begegnungen hier und wünsche euch von Herzen alles Gute auf euren Wegen. Vielleicht kreuzen sich manche Wege wieder – und wenn nicht, war es trotzdem eine gute Zeit. Alles Liebe Barbara
Herzuniversum – Spürraum #7 Vielleicht ist das gerade kein Umweg.
Wenn du folgendes Gefuehl auch kennst bist du hier ganz richtig...... denn vielbegabte Menschen kennen dieses Gefühl besonders gut: Du bist unterwegs, neugierig, offen, wach –und plötzlich fühlt sich alles an, als wärst du vom Weg abgekommen. Nicht, weil nichts passiert. Sondern weil zu viel gleichzeitig da ist. Gedanken, Interessen, Möglichkeiten, innere Bewegungen. Ich habe lange geglaubt, dass Klarheit bedeutet, geradlinig zu sein. Ein Ziel. Ein Weg. Ein Tempo. Und jedes Mal, wenn mein inneres Erleben davon abwich, habe ich es als Umweg bezeichnet. Als Zeichen, dass ich mich verzettelt habe. Oder nicht fokussiert genug war. Heute sehe ich das anders. Was, wenn das hier kein Umweg ist, sondern ein Spürraum? Ein Abschnitt, in dem sich Dinge sortieren dürfen, ohne dass sie sich schon entscheiden müssen. Vielbegabung denkt nicht in Linien. Sie denkt in Bögen. In Verbindungen. In inneren Landkarten, die Zeit brauchen. Manches fühlt sich nur deshalb wie ein Umweg an, weil es nicht sofort erklärbar ist. Nicht sofort nutzbar. Nicht sofort „richtig“. Aber vielleicht entsteht genau hier etwas, das später trägt. Eine Tiefe. Ein Verständnis. Eine neue Richtung, die noch keinen Namen hat. Du musst das jetzt nicht wissen. Du darfst hier sein. Mit allem, was noch unfertig ist. Mit viel 🧡Petra
Herzuniversum – Spürraum #7  Vielleicht ist das gerade kein Umweg.
Herzuniversum – Spürraum #8
Manchmal fühlt es sich an wie ein schmaler Grat. Links die Weite. Rechts die Ordnung. Und ich irgendwo dazwischen, tastend, lauschend, nicht ganz sicher, wo mein nächster Schritt landen will. In mir wohnen viele Richtungen. Gedanken öffnen sich wie Räume ohne Türen. Ideen kommen nicht in Reihen, sondern in Bögen. Sie überlagern sich, sprechen durcheinander, wollen gleichzeitig gelebt werden. Vielbegabung fühlt sich selten linear an. Eher wie ein Sammeln. Ein Kreisen. Ein tiefes Atmen in alle Himmelsrichtungen. Und dann ist da diese andere Stimme. Leiser vielleicht, aber beharrlich. Sie weiß um die Kraft von Struktur. Um den Halt, den ein Rahmen geben kann. Nicht als Käfig. Eher wie ein Tisch, an dem etwas liegen bleiben darf, bis es reif ist. Ich spüre, wie Freiheit sich verändert, wenn ich mir meine Vielbegabung wirklich erlaube. Nicht als Ausrede für Unfertigkeit. Sondern als Anerkennung meiner inneren Landschaft. Und gleichzeitig entsteht dort ein neues Bedürfnis nach Klarheit. Nach Fäden, die ich bewusst aufnehme, damit etwas Gestalt annehmen kann. Fokus fühlt sich dann nicht mehr eng an. Er wird zu einer freiwilligen Hinwendung. Struktur nicht mehr als Fremdkörper, sondern als Gefäß, das Tiefe halten kann. Zielsetzung nicht als Druck, sondern als leise Verabredung mit mir selbst. Und immer wieder dieses Innehalten. Dieses ehrliche Spüren: Wo stehe ich gerade? Was ist lebendig? Was braucht Sammlung, was darf ruhen? Vielleicht ist genau das der Balanceakt. Nicht die perfekte Ordnung. Nicht die grenzenlose Freiheit. Sondern das langsame Einpendeln zwischen beidem. In meinem Tempo. Mit Respekt vor meiner Vielheit und Verantwortung für das, was durch mich in die Welt möchte. Und wie erlebst du deine Vielbegabung? Mit viel 🧡 Petra
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Das Jahr 2025 ist fast vorbei....
2025 ist vorbei. Nicht spektakulär. Eher ehrlich. Wenn ich an dieses Jahr in unserer Community denke, dann denke ich nicht an große Durchbrüche. Ich denke an Dableiben. An Mitlesen. An Schreiben und wieder Löschen. An Beiträge, die unfertig warenund genau deshalb gepasst haben. Danke dafür. Danke für eure Offenheit. Danke für das Teilen von Überforderung,von Vielheit,von diesem ständigen „Ich bin so vieles gleichzeitig“. Gerade vielbegabte Menschen brauchen keinen Raum, in dem sie sich sortieren müssen. Sondern einen,in dem sie nicht aussortiert werden. 2025 war für viele kein Umsetzungsjahr. Eher ein Sammeljahr. Ein Jahr, in dem klarer wurde, was nicht mehr passt. Und was Zeit braucht. Das hier war ein Ort, an dem man nicht erklären musste, warum etwas noch nicht fertig ist. Und das ist nicht selbstverständlich. Wenn ich auf 2026 schaue, dann interessiert mich weniger, was ihr euch „vornehmt“. Mich interessiert: Was soll sich hier gut anfühlen? Mehr Austausch? Mehr Ruhe? Mehr Ehrlichkeit? Mehr Mut, auch Unklares zu teilen? Was wünscht ihr euch ganz konkret von dieser Community? Was soll bleiben? Was darf sich verändern? Vielleicht ist 2026 einfach ein Jahr, in dem wir weiter miteinander denken dürfen. Ohne Druck. Ohne Vergleiche. Ohne das Gefühl, man müsste schon weiter sein. Danke, dass ihr diesen Raum mittragt. So wie ihr seid. Mit viel 🧡Petra
Schnelldenker-Realität: Gefühle, die aus Gedanken wachsen“
Gedankenhygiene für Vielbegabte Wenn ich viel denke – und besonders, wenn ich schnell denke – dann baue ich damit nicht nur Ideen. Ich baue auch Gefühle. Vor allem die unechten. Die, die nicht aus meinem Körper kommen, sondern aus einem Gedanken, der sich heimlich eingeschlichen hat. Gerade vielbegabte Menschen tragen hier eine besondere Verantwortung. Nicht als Last. Sondern als Möglichkeit. Je schneller mein Kopf arbeitet, desto genauer darf ich hinschauen: Worauf richtet er sich gerade aus? Welche Gedanken füttere ich? Welche erschaffen ein Gefühl, das mir eigentlich gar nicht gehört? Das ist keine Selbstoptimierung. Das ist Selbstfürsorge. Wie erkenne ich ein unechtes Gefühl? Ganz schlicht. Ich frage mich: „Gab es das Gefühl zuerst – oder kam der Gedanke zuerst?“ Wenn der Gedanke der Auslöser war, dann ist das Gefühl nicht falsch, aber eben gebaut. Geformt. Und damit veränderbar. Wie übernehme ich liebevoll Verantwortung für mein Denken? 1. Anhalten. Einen Atemzug lang beobachten, welcher Satz gerade in mir spricht. 2. Benennen. „Ah, das ist ein Gedanke." Allein dieser Schritt macht weicher. 3. Prüfen. Dient er mir? Macht er mich klarer, weiter, präsenter? Oder zieht er mich zusammen? 4. Nachnähren. Einen Gedanken wählen, der näher an der Realität liegt und gleichzeitig freundlich zu mir ist. Nicht positiv. Nicht beschönigend. Einfach wahrer. Und dann? Dann verändert sich etwas im Inneren. Nicht spektakulär. Eher wie ein Raum, der wieder Luft bekommt. Wenn ich meine Gedanken bewusster wähle, dann wähle ich auch, welche Gefühle ich in mir wachsen lasse. Das ist die stille Stärke von Vielbegabten: Unser Denken ist schnell. Und genau deshalb ist unsere Selbstwirksamkeit groß. Wir können tief fühlen. Wir können tief denken. Und wir können lernen, beides miteinander zu versöhnen. Ich werde mich weiter darin üben .... du auch? Mit viel🧡 Petra
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Herzuniversum - Vielbegabt
skool.com/herzuniversum-3170
Für vielbegabte, kreative, neurodivergente Erwachsene, die sich oft "zu viel" fühlten - und endlich erleben dürfen, dass sie immer schon richtig waren
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