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Wer ist der bessere Mann?
Auf Social Media (ok - ist meine Bubble 😀) habe ich manchmal das Gefühl, Männer kämpfen gar nicht mehr direkt miteinander, sondern eher gegeneinander auf eine neue, subtilere Art. Der eine zeigt, wie bewusst er ist, der nächste, wie reflektiert, der nächste wiederum, wie „richtig“ ein Mann und Papa heute zu sein hat, damit er bloß nicht in alte Muster zurückfällt oder ins Patriarchat eingeordnet wird. Und daraus entsteht schnell ein Vergleich: Wer ist der bessere Mann? Wer ist weiter? Wer ist moralisch sauberer? Wer hat es verstanden? Und ich frage mich, ob das noch echte Entwicklung ist – oder ob wir anfangen, uns über andere Männer zu definieren. Dabei gehen genau die Dinge verloren, die viele früher mit Männlichkeit verbunden haben: Klarheit, Rückgrat, Verantwortung und Richtung. Nicht im Sinne von Dominanz, sondern als innere Standfestigkeit. Und vielleicht ist die eigentliche Frage nicht, wer der bessere Mann ist, sondern warum wir überhaupt anfangen, uns gegenseitig so zu messen. Also das Konkurrieren an sich findet ich gar nicht schlimm, aber das Moralisieren. Der Glaube zu wissen, wofür man(n) zu sein hat und was man(n) bekämpfen muss. Geht euch das auch so?
Wer ist der bessere Mann?
Kraftquelle Kindheit. Mit Lebensfreude, Mut und innerer Stärke aufwachsen
Kurze Ankündigung: Ich bin als Sprecher beim Online-Kongress „Kraftquelle Kindheit. Mit Lebensfreude, Mut und innerer Stärke aufwachsen“ vom 1.–10. Mai 2026 dabei. In meinem Beitrag geht es darum, wie wir als Väter präsent bleiben, ohne uns im Druck von Erwartungen zu verlieren – und was Kinder wirklich brauchen, um innerlich stark aufzuwachsen. Der Kongress ist kostenfrei und bringt über 40 Experten zusammen. Wenn du dabei sein willst, findest du hier den Link. 🔗 Zum Kongress
Kraftquelle Kindheit. Mit Lebensfreude, Mut und innerer Stärke aufwachsen
Bist Du zufrieden?
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Wenn alles gleichzeitig wichtig wirkt – wie bleibt man als Vater klar?
Ich merke aktuell, wie schnell man als Vater in ein Gefühl von „zu viel“ rutschen kann. Zwischen Job, Familie, Sport und dem Versuch, sich etwas Eigenes aufzubauen, kommen plötzlich noch ganz andere Gedanken dazu: Weltpolitik, KI, Zukunft in Deutschland, Sicherheit für die eigene Familie. Ich frage mich manchmal: → Denke ich zu viel darüber nach? → Oder ist das einfach Verantwortung, die man irgendwann spürt? → Und ja… auch sowas wie: Sollte man langfristig sogar über Auswandern nachdenken? Mich würde interessieren, wie ihr damit umgeht: • Blendet ihr solche Themen bewusst aus? • Habt ihr klare Regeln (z. B. weniger News-Konsum)? • Trefft ihr konkrete Vorbereitungen für eure Familie? • Oder ist Auswandern für euch überhaupt ein Thema – oder eher nicht? Mein Ziel ist eigentlich simpel: Klar bleiben. Gesund bleiben (mental und physisch). Handlungsfähig bleiben. Für meine Familie da sein. Bis jetzt versuche ich, mich auf drei Ebenen zu konzentrieren: 1. Kontrolle: Gesundheit, Familie, Einkommen/Fähigkeiten 2. Vorbereitung: Notgroschen, grundlegende Dinge (Dokumente, etwas Bargeld, ein bisschen Vorrat) – aber bewusst minimal gehalten 3. Akzeptanz: Alles, was ich nicht beeinflussen kann, plus bewusster Umgang mit Medien & Input Wie macht ihr das? Wobei ich gestehen muss, dass mir insbesondere 3. schwerfällt.
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