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Was ist Männlichkeit?
Ich habe mich zwar immer als Mann gefühlt, war aber gleichzeitig stolz darauf, kein "Macho" und kein "Kraftpaket" zu sein, sondern sensibel, mitfühlend, unterstützend. Ich habe selbstverständlich lange Elternzeit genommen, um viel Zeit mit meinen Kindern zu verbringen und helfe bei Familienfeiern absichtlich mit in der Küche, während die anderen Männer beim Bier sitzen bleiben. Das finde ich auch alles gut so und möchte es auch gar nicht ändern oder missen. Es entspricht auch meiner Persönlichkeit. Gleichzeitig habe ich in den letzten Monaten bemerkt, dass ich Männlichkeit bisher vor allem negativ definiert habe - ich wusste also vor allem, wie ich als Mann NICHT sein möchte. Ein positives Männlichkeitsbild hat mir gefehlt. Dann durfte ich das Konzept der Polarität von maskuliner und femininer Energie kennenlernen, habe in Calls und Podcasts davon gehört, habe "Der Weg des wahren Mannes" von David Deida gelesen (was für ein Buch!) und durfte mich mit meiner eigenen Maskulinität stärker verbinden, was sehr stark mein Wohlbefinden gesteigert und auch die Beziehung zu meiner Frau stark verbessert hat - das letztere kam für mich fast schon überraschend, denn ich dachte erst, das Konzept ist zu holzschnittartig um es einfach so auf unsere Beziehung anzuwenden, aber es ist krass wie schnell und wie stark es gepasst und geholfen hat. Da musste ich manchmal einfach nur staunen. 😀 Gleichzeitig ist mir wichtig: Bei diesem Konzept geht es nicht darum, eine "Rolle" eines Mannes und einer Frau zu spielen, sondern sich mit seinem eigenen Kern zu verbinden und diesen mit allen Aspekten zu akzeptieren und zu leben und gleichzeitig mehr über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu lernen, um sich besser zu verstehen, natürlich mit dem Wissen, dass nicht jede Frau und jeder Mann gleich ist, sondern Individuen. Was denkt ihr dazu? Was bedeutet es für euch, ein Mann zu sein? Was ist Männlichkeit für euch? Und gibt es toxische Männlichkeit?
Was ist Männlichkeit?
Warum ich aufgehört habe, meine Wut zu unterdrücken (und was passiert ist)
Früher dachte ich immer, Wut sei ein Zeichen von Schwäche. Ich habe mich versucht immer zu beherrschen, der Profi, der über den Dingen steht. Jedes Mal, wenn die Wut in mir aufgestiegen ist, habe ich sie sofort weggedrückt. Das Ergebnis? Die Wut verschwand nicht. Sie wurde zu Sarkasmus, zu innerer Unruhe oder ich bin wegen einer absoluten Kleinigkeit explodiert, die es gar nicht wert war. Als ich mich mit dem Thema mehr beschäftigt habe, habe ich gelernt: Wir verurteilen Wut oft nur deshalb, weil wir sie mit Aggression verwechseln. Aber Wut ist nicht der Ausbruch – sie ist der Bote. Daher versuche ich heute Wut als Kompass zu nutzen: 1. Wenn ich wütend werde, frage ich mich: Welche meiner Werte wurde hier gerade verletzt? 2. Ich lasse keine Türen mehr knallen, sondern packe Dinge endlich an, die ich viel zu lange aufgeschoben habe. 3. Wut gibt mir die Kraft, klar „Nein“ zu sagen, wo ich früher ein faules „Ja“ gegeben hätte. Wut ist für mich heute kein „Fehler“ im System mehr, sondern mein ehrlichster Berater. Sie zeigt mir genau, wo ich noch keine Grenzen gesetzt habe. Wer von euch kennt das Gefühl, die Wut ständig zu deckeln? Und was würde passieren, wenn ihr sie stattdessen mal als Treibstoff für eine Entscheidung nutzen würdet? Schreibt’s mir mal unten rein in die Kommentar. Danke und ein schönes Osterfest. 😊
Warum ich aufgehört habe, meine Wut zu unterdrücken (und was passiert ist)
Schmerz ist nicht mein Feind
Das wollte ich schon länger mal teilen. Und da ich das heute eh für das Mission Leader Papa Programm vorbereitet habe, nutze ich doch gleich mal die Chance. :-) Ich habe gemerkt: der Schmerz ist nicht mein Feind. Mein eigentliches Problem ist, wenn ich ihn nicht klar benenne. Solange ich nur funktioniere, reagiere ich: im Job, in der Beziehung, als Papa. Gebe Vollgas, habe aber oft keinen richtigen Plan. Und erst als ich meinen Schmerz ehrlich definiert habe, ist er zu meinem Kompass geworden. Ich sehe und verstehe: - was in meinem Leben nicht mehr passt - wo ich gegen meine Werte lebe - was ich wirklich verändern will Und so dreht sich die Frage von „Warum passiert mir das?“, zu „Was zeigt mir das – wofür ist das gut?“. Genau da fühle ich meine Selbstbestimmung & Verantwortung. Dazu eines meiner Lieblingszitate: "Life happens not TO me, it happens FOR me." Wie geht ihr mit Schmerz um?
Schmerz ist nicht mein Feind
Spiritualität
Ich bezeichne mich selbst als undogmatischen Christen. Ostern hat für mich persönlich eine große Bedeutung. Ich habe seit Donnerstag Abend auf Essen verzichtet, bin heute vor dem Sonnenaufgang aufgestanden und habe mit der aufgehenden Sonne die Auferstehung Jesu gefeiert. Dann habe ich etwas gegessen. Für mich ist die Geschichte vom Tod und der Auferstehung Jesu deshalb so faszinierend, weil sie so sehr der menschlichen Logik widerspricht: Gott, der Allmächtige, der Schöpfer von Himmel und Erde, ist Mensch geworden. Mit allen Limitierungen. Und nicht nur das, er hat sich abführen, demütigen und grausam töten lassen. Nach menschlicher Logik der Stärke hätte er kämpfen müssen, sich verteidigen müssen, den Tod abwenden müssen. Viele seiner Anhänger haben erwartet, dass er eine Rebellion gegen die damals in Israel herrschenden römischen Besatzer anführen und sein Volk in die Freiheit führen wird. Aber all das hat er nicht getan, sondern sich völlig wehrlos gemacht, sich überhaupt nicht zur Wehr gesetzt und so seinen Peinigern und letztlich dem Tod die Macht genommen. Nicht mit Stärke und Kampf, sondern mit Schwachheit und bedingungsloser Liebe hat Jesus den Tod besiegt. Das ist wahre Stärke. Das ist wahre Freiheit. Die tieferliegende Wahrheit in dieser Geschichte gilt für mich übrigens unabhängig davon, ob man an die Kreuzigung und die Auferstehung glaubt oder nicht - man muss gar nicht christlich glauben, um dem Leben und dem Tod Jesu etwas Wahrhaftiges abzugewinnen. Was bedeutet Ostern für euch? Steht ihr Glaube und Spiritualität eher positiv oder eher kritisch gegenüber? Und wie sieht eure ganz eigene Spiritualität aus?
Spiritualität
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