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73 contributions to Mission Papa Power
Wie gut kennst du den Zyklus deiner Frau?
These: Theoretisch brauch Mann keine Bücher lesen, keinen Psychologen bezahlen, sich nicht Abends aus Frust die Birne weg ballern und auch nicht Liebe und Anerkennung bei anderen Frauen suchen wenn man den Zyklus seiner Frau kennt. Es ist wie ein Kochrezept. Man muss zu bestimmten Zeitpunkten - bestimmte Dinge tun und hinzufügen. Mein guter alter Freund ChatGPT schlägt folgendes vor: Praktischer Zeitstrahl für den Mann Tage 1–5: “Beschützen und Entlasten” - Mehr praktische Hilfe. - Weniger Druck für Aktivitäten. - Wärmflasche, Tee, Kuscheln, Erholung. - Nachfragen, wie es ihr geht. - Tage 6–10: “Gemeinsam nach vorne” - Unternehmungen organisieren. - Sport, Ausflüge, Projekte. - Zukunftspläne besprechen. - Tage 11–15: “Werben und Verführen” - Mehr Flirten. - Mehr körperliche Berührungen. - Sexuelle Initiative zeigen. - Komplimente zu Aussehen und Ausstrahlung. - Date-Nights. - Tage 16–21: “Stabilität” - Zuverlässig sein. - Versprechen einhalten. - Regelmäßige Aufmerksamkeit statt großer Gesten. - Tage 22–28: “Sicherheit und Verständnis” - Konflikte vorsichtiger ansprechen. - Nicht jede emotionale Reaktion logisch analysieren. - Mehr zuhören als lösen. - Zusätzliche Zuneigung zeigen. - Nach Sicherheit, Nähe und Unterstützung vermitteln.
Wie gut kennst du den Zyklus deiner Frau?
2 likes • 19d
Wann genau ist denn Tag 1? Ist ja sehr fein gegliedert, wenn Mann dem folgen möchte, muss Mann auch genau wissen, welcher Tag es ist. LOL Wobei bestimmt alle Verhaltensweisen zu jedem Zeitpunkt gut sind. Und da bin ich bei TJ, erstmal den eigenen Gefühls-Standpunkt erkennen.
1 like • 18d
Ich habe die Auflisten mal einer guten Freundin geschickt. Sie meinte dazu: "Witzig🤣 mir gehts ja immer gut. Komplimente an Tag 11 hätte ich gerne😁" Also Dein Freund CharGpt scheint kein Frauenversteher zu sein ;-). Und wie immer, alle Menschen sind unterschiedlich.
Warum du flüchtest, wenn es emotional wird (und wie du stattdessen heilst)
Kenn ich gut. Meine Frau wird emotional – sie weint, sie ist wütend oder sie spricht aus, was sie verletzt hat. Und in meinem Kopf? Da geht das Alarmsignal an. Ich höre nicht ihre Not. Ich höre das Urteil meiner eigenen Shame-based Identity: „Du hast versagt. Du bist nicht genug. Du machst es falsch.“ Der Reflex ist fast immer derselbe: Wir gehen in den Verteidigungsmodus. Wir rechtfertigen uns, wir erklären uns oder wir ziehen uns innerlich komplett zurück. Wir flüchten in uns selbst, um den Schmerz dieser Scham nicht spüren zu müssen. Das fatale Ergebnis: Wir lassen die Frau, die wir lieben, in ihrem emotionalen Sturm völlig allein. Was klappt besser: Aktive Ko-Regulation statt Flucht. Die moderne Bindungsforschung beweist es: Wir Menschen sind biologisch darauf programmiert, uns über unser Gegenüber zu regulieren. Wenn meine Frau in Not ist, sucht ihr Nervensystem unbewusst nach einem Anker – einem Gegenüber, das Sicherheit ausstrahlt. Wenn du stabil bleibst, bietest du ihr genau diesen sicheren Hafen. Sie beruhigt sich nicht, weil du ihr Problem „gefixt“ hast, sondern weil du stabil geblieben bist. Wie du das nächste Mal bei ihr bleibst (statt zu flüchten): 1. Erkenne den Trigger: Wenn der Drang kommt, dich zu erklären oder wegzulaufen, atme tief in den Bauch. Erkenne: „Das ist meine Scham, nicht ihr Angriff.“ 2. Senk die Waffen: Hör auf zu fixen. Deine Logik hilft in diesem Moment nicht – deine Präsenz schon. 3. Bleib da: Schau sie an und sag den einen Satz, der alles verändert: „Ich bin hier. Ich höre dich.“ Das ist kein bloßes „Aushalten“ – das ist aktive Heilungsarbeit für eure Beziehung. Du stirbst den kleinen Tod deines Egos, um den Raum für eure Verbindung zu öffnen. Was denkst du dazu?
Warum du flüchtest, wenn es emotional wird (und wie du stattdessen heilst)
1 like • May 21
@Benjamin Wendt ja, das ist auch eine Lösungsmöglichkeiten, um das Nervensystem zu beruhigen. Werde ich mal beim nächsten Mal beobachten.
1 like • Jun 5
Ich übe mich in Co-Regulation. Also ja, spannend. Ich habe das mal bewusst mit "Ich übe mich" ausgedrückt, weil bisher hat es zur Eskalation auf der weiblichen Seite geführt. Darf ich wohl noch was anders machen. Oder Co-Regulation funktioniert nur, wenn beide an Frieden interessiert sind. Natürlich versichert mir meine Frau, dass Sie an Frieden interessiert ist. Nunja, ich habe mich entschuldigt, zugegeben, dass ich ins innere verletzte Kind rutsche, ihr versichert, dass ich ihren Schmerz wahrnehme. Und das sage ich nicht nur, sondern fühle es auch so. Meine Frau meint, ich sei aggressiv und würde das nur so sagen, weil irgendwo gelesen. Also es läuft LOL.
Podcasts & Bücher? Vergisst es. Was Männer wirklich brauchen.
ich komme gerade vom Männerwochenende zurück – und ich bin zutiefst bewegt. Wenn wir ehrlich sind, versuchen wir oft, unsere Probleme im Kopf zu lösen. Wir hören den nächsten Podcast, lesen das fünfte Buch über Beziehungen oder suchen nach der perfekten „Strategie“, um als Mann richtig zu funktionieren. Aber die Wahrheit ist: Der Kopf heilt keine Scham. Der Kopf schafft keinen tiefen Frieden. Hier sind 6 radikale Erkenntnisse vom Wochenende, die mich nicht mehr loslassen: 1. Gemeinsam fühlen und erleben ist tausendmal mächtiger als jede Theorie. 2. 30 Minuten Schweigen transportiert oft mehr Heilung als 2 Stunden kluges Reden. 3. Ein Feuer sagt manchmal mehr als 1.000 Worte. 4. Männer können körperlich kämpfen und sich genau dabei in der absoluten Tiefe begegnen. 5. Wenn einer weint und alle schweigend präsent bleiben, entsteht ein Raum, den kein Verstand der Welt künstlich kreieren kann. 6. Wir können gemeinsam ein Bier trinken und trotzdem zutiefst präsent füreinander bleiben. Es braucht keine dogmatische Schwere. Wie klingt das für dich als Mann?
Podcasts & Bücher? Vergisst es. Was Männer wirklich brauchen.
3 likes • May 27
Ja, das Wochenende war MEGA. Sehr genial, wie Benjamin, Reimo und Tom es in kürzester Zeit geschafft haben, uns fremde Männer in Vertrautheit und Offenheit zu zeigen. Wir kamen Alle mit Maske und Rüstung, die wir seit der Kindheit zum Schutz vor innerer Verletzung mit uns rumschleppten. Raus gekommen aus dem Retreat kamen wir in Echtheit, voller Größe, Verbundenheit, einfühlsam, verletztbar und stark in Eigenverantwortung. Harte Schutzschalen abgelegt. Und das Verständnis und Handwerkszeug mit dem emotionalen Sturm der Frauen umzugehen. Einfach ECHT Mann.
Warum sind wir alle so unruhig?
https://youtube.com/watch?v=of4WNxLg_6w&is=Qgaqq8iNcDPj6cYD Was meinst Du dazu?
1 like • May 23
@Tobias Jarzombek-Guth ja, spannend auch die Erkenntnis, dass auch die Verführung zu Freiheitsverlust führt.
0 likes • May 23
Das Gehirn speichert die Lösung, nicht das Problem.
Die Vaterwunde - aber aus Sicht der Frau
Ich nehme mal eine heutige Mail von Benjamin zum Anlass, um auf die Vaterwunde bei der Frau zu schauen. Ich habe bis heute (werde im Sommer 50) ein gutes Verhältnis zu meinem Vater. Ich habe ihn immer als unterstützend erlebt, habe einige seiner Ideen und Sichweisen auf die Welt annehmen und für mich adaptieren können. Ich hatte nie - und habe bis heute nicht - das Gefühl, irgendwas tun oder erreichen zu müssen, um ihm zu gefallen. Ich durfte immer tun und entscheiden, was mir wichtig war. Durfte mich ausprobieren und wurde aufgefangen, wenn mal etwas schiefging. Ich habe wirklich lange gesucht, habe aber nichts gefunden, um diesem (scheinbar) so typischen Phänomen zu entsprechen. Was ist aber mit Frauen, die ohne Vater aufwachsen, die kein Rollenvorbild haben und das Selbstkonzept entwickeln, sie müssten unweigerlich alles alleine tragen (Stichwort Mental-Load). In meiner Theorie ist dann auch kaum Raum für den Mann, damit dieser seinen Platz einnimmt. Oder es ist ein ständiger Kampf um die "territoriale Hoheit". Was denkt ihr? Könnte das auch zu einer Dysbalance im Rollenverhältnis von Männern und Frauen führen?
1 like • May 21
@Tobias Jarzombek-Guth genau,sehe ich auch so. Trotzdem möchte ich ergänzen, dass da Vater und Mutter zugehören. Wenn Mutter den Vater rausschmeißt, bleibt Vater mit weniger Einfluss auf Geborgenheit und Co für die Kinder außen vor. Hilft ja nicht, wenn das Nervensystem der Mutter den Mann im Haus nicht erträgt und der Vater sich weigert auszuziehen. Dann geht Mutter kaputt.
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Tobias Braeker
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@tobias-braeker-6064
Moin, ich bin Tobias, 57 Jahre, mit zwei wunderbaren Kindern, 10 und 14

Active 17d ago
Joined Oct 22, 2024