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Mission Papa Power

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Podcasts & Bücher? Vergisst es. Was Männer wirklich brauchen.
ich komme gerade vom Männerwochenende zurück – und ich bin zutiefst bewegt. Wenn wir ehrlich sind, versuchen wir oft, unsere Probleme im Kopf zu lösen. Wir hören den nächsten Podcast, lesen das fünfte Buch über Beziehungen oder suchen nach der perfekten „Strategie“, um als Mann richtig zu funktionieren. Aber die Wahrheit ist: Der Kopf heilt keine Scham. Der Kopf schafft keinen tiefen Frieden. Hier sind 6 radikale Erkenntnisse vom Wochenende, die mich nicht mehr loslassen: 1. Gemeinsam fühlen und erleben ist tausendmal mächtiger als jede Theorie. 2. 30 Minuten Schweigen transportiert oft mehr Heilung als 2 Stunden kluges Reden. 3. Ein Feuer sagt manchmal mehr als 1.000 Worte. 4. Männer können körperlich kämpfen und sich genau dabei in der absoluten Tiefe begegnen. 5. Wenn einer weint und alle schweigend präsent bleiben, entsteht ein Raum, den kein Verstand der Welt künstlich kreieren kann. 6. Wir können gemeinsam ein Bier trinken und trotzdem zutiefst präsent füreinander bleiben. Es braucht keine dogmatische Schwere. Wie klingt das für dich als Mann?
Podcasts & Bücher? Vergisst es. Was Männer wirklich brauchen.
Warum du flüchtest, wenn es emotional wird (und wie du stattdessen heilst)
Kenn ich gut. Meine Frau wird emotional – sie weint, sie ist wütend oder sie spricht aus, was sie verletzt hat. Und in meinem Kopf? Da geht das Alarmsignal an. Ich höre nicht ihre Not. Ich höre das Urteil meiner eigenen Shame-based Identity: „Du hast versagt. Du bist nicht genug. Du machst es falsch.“ Der Reflex ist fast immer derselbe: Wir gehen in den Verteidigungsmodus. Wir rechtfertigen uns, wir erklären uns oder wir ziehen uns innerlich komplett zurück. Wir flüchten in uns selbst, um den Schmerz dieser Scham nicht spüren zu müssen. Das fatale Ergebnis: Wir lassen die Frau, die wir lieben, in ihrem emotionalen Sturm völlig allein. Was klappt besser: Aktive Ko-Regulation statt Flucht. Die moderne Bindungsforschung beweist es: Wir Menschen sind biologisch darauf programmiert, uns über unser Gegenüber zu regulieren. Wenn meine Frau in Not ist, sucht ihr Nervensystem unbewusst nach einem Anker – einem Gegenüber, das Sicherheit ausstrahlt. Wenn du stabil bleibst, bietest du ihr genau diesen sicheren Hafen. Sie beruhigt sich nicht, weil du ihr Problem „gefixt“ hast, sondern weil du stabil geblieben bist. Wie du das nächste Mal bei ihr bleibst (statt zu flüchten): 1. Erkenne den Trigger: Wenn der Drang kommt, dich zu erklären oder wegzulaufen, atme tief in den Bauch. Erkenne: „Das ist meine Scham, nicht ihr Angriff.“ 2. Senk die Waffen: Hör auf zu fixen. Deine Logik hilft in diesem Moment nicht – deine Präsenz schon. 3. Bleib da: Schau sie an und sag den einen Satz, der alles verändert: „Ich bin hier. Ich höre dich.“ Das ist kein bloßes „Aushalten“ – das ist aktive Heilungsarbeit für eure Beziehung. Du stirbst den kleinen Tod deines Egos, um den Raum für eure Verbindung zu öffnen. Was denkst du dazu?
Warum du flüchtest, wenn es emotional wird (und wie du stattdessen heilst)
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@Tobias Braeker Danke dir! Ich glaube, wir können da sogar noch tiefer gehen: Oft ist unsere ‚Fels-Stille‘ gar keine wahre Stabilität, sondern nur ein schutzsuchendes Abtauchen. Wenn wir schweigen, weil uns die eigenen Trigger überrollen, schweigen wir aus Angst, nicht aus Kraft. Und das führt genau zu dem, was du beschreibst: Sie redet ohne Punkt und Komma, weil sie spürt, dass sie bei uns nicht ankommt. Ihre Eskalation ist dann kein Energieraub, sondern ein verzweifelter Versuch, in ihrem Schmerz endlich gesehen zu werden. Hier liegt für mich der entscheidende Unterschied: 1. Spiegeln statt Schweigen: Präsenz bedeutet nicht, die Wand zu spielen, gegen die sie anrennt. Es bedeutet, ihr durch Spiegeln zu signalisieren: ‚Ich habe deine Not gehört.‘ Wenn sie sich in ihrem Schmerz gesehen fühlt, nimmt das den Druck aus ihrem System. 2. Eigenverantwortung statt Projektion: Wir warten oft darauf, dass sie sich ändert, damit wir stabil sein können. Aber in Wahrheit sind wir es, die in unseren Mustern hängen. Wenn wir den Mechanismus erkennen – dass wir aus Scham schweigen und sie aus Einsamkeit schreit –, können wir das Spiel anhalten. Du hast recht, dass wir eine Grenze ziehen müssen, damit der Fels nicht erodiert. Aber der erste Schritt zur neuen Beziehung – egal ob mit der alten Partnerin oder einer neuen – ist, dass wir aufhören, uns hinter dem Schweigen zu verstecken. Wir müssen erst lernen, den Schmerz auszuhalten und zu spiegeln, ohne abzutauchen. Erst dann sind wir wirklich auf Augenhöhe.
Warum sind wir alle so unruhig?
https://youtube.com/watch?v=of4WNxLg_6w&is=Qgaqq8iNcDPj6cYD Was meinst Du dazu?
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@Tobias Braeker Muss auch mal sein 🤪
1 like • 8d
@Tobias Braeker Ich habe mir von ihm mal gemerkt: "Deine Haltung ist die Summe der Erfahrung, die du gemacht hast." Für eine neue Haltung darf ich also neue Erfahrungen machen...
Kraftquelle Kindheit. Mit Lebensfreude, Mut und innerer Stärke aufwachsen
Kurze Ankündigung: Ich bin als Sprecher beim Online-Kongress „Kraftquelle Kindheit. Mit Lebensfreude, Mut und innerer Stärke aufwachsen“ vom 1.–10. Mai 2026 dabei. In meinem Beitrag geht es darum, wie wir als Väter präsent bleiben, ohne uns im Druck von Erwartungen zu verlieren – und was Kinder wirklich brauchen, um innerlich stark aufzuwachsen. Der Kongress ist kostenfrei und bringt über 40 Experten zusammen. Wenn du dabei sein willst, findest du hier den Link. 🔗 Zum Kongress
Kraftquelle Kindheit. Mit Lebensfreude, Mut und innerer Stärke aufwachsen
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@Tobias Braeker He Tobias - schau doch nochmal auf deine Top-Werte. Gegen welchen dieser Werte wird oder "musst" du gerade verstoßen? Dann findest du relativ schnell die Ursache deiner Unzufriedenheit... Wie geht es heute?
2 likes • 26d
@Tobias Braeker Da hast du recht. Wenn wir es als Motor nutzen, bringt es uns weiter. Danke für den Reminder.
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Benjamin Wendt
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@benjaminwendt
Verheiratet mit der besten Frau der Welt Papa von 6 Kindern --> "Mission Papa"-Gründer

Active 12h ago
Joined Aug 20, 2024
ISTJ
Dresden