In Claude laufen grad 3 parallele Aufträge von mir. Gleichzeitig läuft ein Vergleich in ChatGPT und Perplexity recherchiert ebenfalls. Und ich sinniere über eine weitere Idee...
TJ hat vor ein paar Tagen über das Jevons-Paradoxon geschrieben und damit genau das beschrieben, was ich gerade an mir selbst beobachte.
KI senkt die Hürde für Umsetzung auf fast null, vieles wird so einfach. Das fasziniert mich enorm. Was früher Tage dauerte, entsteht jetzt in Minuten. Was früher undenkbar war, wird gerade Realität.
Und genau da liegt meine Falle.
Weil die KI nie müde wird, bleibe ich länger dran als geplant und verliere ein bisschen das natürliche Signal für meine Müdigkeit. Und ich merke, dass ich mich gefühlt selbst überhole und mehr produziere, als ich verarbeiten kann.
Aus Neugier kann so ganz leise Erschöpfung entstehen.
Deshalb frage ich mich jetzt konsequent, was von meinem Tanz mit KI dient meinem Business und meinen Kunden und auch mir selbst wirklich? Was ist Faszination um der Faszination willen?
Nicht jede KI, die mich begeistert, gehört in meinen Alltag.
Und nicht jeder Idee, die in 10 Minuten umsetzbar wäre, gehe ich nach.
So schütze ich meine Ressourcen, damit ich meiner Neugier auf KI wirklich folgen kann. Und zwar mit voller Energie, nicht auf Reserve.
Wie haltet ihr die Balance zwischen Neugier und Fokus?