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Profil auf Vermittlerplattformen optimieren
Mir ist in den letzten Monaten aufgefallen, dass ich über Vermittlerplattformen deutlich weniger Anfragen bekomme als noch Anfang des Jahres. Deshalb möchte ich mein Profil und meinen Lebenslauf noch einmal gezielt optimieren, um mich besser von der Masse abzuheben. Mich würde interessieren: - Wie viele Anfragen bekommt ihr aktuell über Vermittlerplattformen? - Was hat euch dabei am meisten geholfen, mehr oder bessere Anfragen zu erhalten? - Habt ihr Tipps, worauf man bei Profil und Lebenslauf besonders achten sollte? Ich freue mich auf eure Erfahrungen!
Mein Eindruck zur Projektakquise
Wie ich bereits in meinem letzten Post geschrieben habe, war die Projektakquise mit Abstand das Thema, das in meinen Gesprächen mit IT-Freelancern und Experten am häufigsten genannt wurde. Von den 30 Freelancern und IT-Experten, mit denen ich bisher gesprochen habe, haben 28 angegeben, dass sie aktuell gerne mehr Kunden oder Projekte hätten. Manche möchten dadurch wachsen und skalieren, andere suchen aufgrund der aktuellen Marktlage aktiv nach neuen Projekten. Dabei wurden verschiedene Wege genannt, um neue Projekte zu gewinnen. Am häufigsten wurde die direkte Bewerbung auf Projekte erwähnt. Viele Freelancer setzen auf einen möglichst gut ausgearbeiteten und spezialisierten Lebenslauf, um sich aktiv auf passende Ausschreibungen zu bewerben. Das Problem dabei: Durch die aktuelle Marktlage suchen viele Freelancer gleichzeitig nach Projekten, wodurch der Wettbewerb deutlich größer geworden ist als noch vor einigen Jahren. Ein weiterer Weg ist das eigene Netzwerk. Ehemalige Kunden, Kollegen und Geschäftspartner können immer wieder zu neuen Projekten führen. Allerdings wurde auch häufig erwähnt, dass dies nur begrenzt planbar ist und stark davon abhängt, ob gerade jemand im Netzwerk eine passende Möglichkeit kennt. Daneben wurden Vermittler, Recruiter, LinkedIn, Freelancer-Plattformen, die eigene Website sowie Content-Marketing genannt. Was ich besonders interessant fand: Viele Gesprächspartner waren der Meinung, dass eine klare Positionierung langfristig den größten Unterschied macht. Wer als Experte für ein konkretes Problem oder Fachgebiet wahrgenommen wird, scheint häufiger passende Anfragen zu erhalten als jemand, der sich sehr breit aufstellt. Darüber hinaus habe ich mich auch in anderen Communities, Foren und auf verschiedenen Plattformen umgehört. Dort wurde ebenfalls häufiger berichtet, dass manche Freelancer ihre Positionierung im Laufe der Zeit angepasst haben. Statt sich auf Bereiche zu konzentrieren, in denen die Nachfrage aktuell geringer ist, haben sie ihre vorhandenen Kompetenzen stärker in Richtung der Themen ausgerichtet, die derzeit besonders gefragt sind.
Das Vermittler-Problem
In Gesprächen mit Freelancern habe ich immer wieder einen Punkt gehört: Die größte Hürde ist oft gar nicht der Endkunde, sondern der Vermittler dazwischen. Der Vermittler muss zunächst entscheiden, ob ein Kandidat zum Projekt passt. Das Problem dabei: Häufig erfolgt die Auswahl vor allem anhand von Keywords, Technologien und Anforderungen, die mit dem Lebenslauf abgeglichen werden. Dabei geht es in Projekten oft um deutlich mehr als nur eine Checkliste. Motivation, Lernbereitschaft, Projekterfahrung, Problemlösungskompetenz oder zusätzliche Mehrwerte lassen sich auf diese Weise nur schwer bewerten. Mehrere Freelancer haben mir erzählt, dass sie den Endkunden im direkten Gespräch oft deutlich leichter von ihrem Mehrwert überzeugen konnten als den Vermittler im ersten Schritt. Wie seht ihr das? Ist die Vorauswahl durch Vermittler tatsächlich eines der größten Probleme im Freelancing? Oder gibt es aus eurer Sicht noch wichtigere Herausforderungen?
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Am oder im Business?
Aktuell beschäftigt mich eine Frage, die wahrscheinlich viele Selbstständige irgendwann haben: Wie schafft ihr den Spagat zwischen Projektarbeit und Unternehmensaufbau? Ich bin aktuell gut in Kundenprojekten ausgelastet, was natürlich erstmal positiv ist. Gleichzeitig merke ich aber, dass Themen wie Akquise, Networking, Prozesse optimieren oder neue Dienstleistungen entwickeln oft hinten runterfallen. Solange man im Projekt arbeitet, verdient man Geld. Aber genau in dieser Zeit fehlt häufig die Zeit, um am eigenen Business zu arbeiten. Ich habe das Gefühl, dass genau dieser Übergang vom „Fachmann, der Aufträge erledigt“ zum Unternehmer eine der größten Herausforderungen in der Selbstständigkeit ist. Mich würde interessieren, wie ihr das handhabt: Blockt ihr euch feste Zeiten für Akquise und Business-Entwicklung? Arbeitet ihr mit festen Routinen? Oder macht ihr das eher situativ zwischen den Projekten?
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Weniger IT-Projekte im DACH-Raum
Ich bin gerade dabei, meinen Weg als IT-Freelancer weiter auszubauen und habe in den letzten Monaten etwas bemerkt, das mich ehrlich gesagt nachdenklich macht: Ein großer Teil meiner Projekte und Kunden kam bisher aus dem DACH-Raum, genau deshalb fällt mir gerade umso mehr auf, dass dort deutlich mehr Anfragen und Projekte wegbrechen als noch vor einiger Zeit. Die Zahlen zeigen bei mir ziemlich klar: weniger Projekte, weniger Neukunden, mehr Zurückhaltung. Ich vermute, dass viele Unternehmen aktuell deutlich vorsichtiger bei Budgets sind, ihre IT-Themen verschieben oder versuchen mehr intern bzw. günstiger umzusetzen. Mich würde interessieren, ob ihr im DACH-Raum gerade ähnliche Entwicklungen bemerkt oder ganz andere Erfahrungen macht?
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