In Gesprächen mit Freelancern habe ich immer wieder einen Punkt gehört: Die größte Hürde ist oft gar nicht der Endkunde, sondern der Vermittler dazwischen.
Der Vermittler muss zunächst entscheiden, ob ein Kandidat zum Projekt passt. Das Problem dabei: Häufig erfolgt die Auswahl vor allem anhand von Keywords, Technologien und Anforderungen, die mit dem Lebenslauf abgeglichen werden.
Dabei geht es in Projekten oft um deutlich mehr als nur eine Checkliste. Motivation, Lernbereitschaft, Projekterfahrung, Problemlösungskompetenz oder zusätzliche Mehrwerte lassen sich auf diese Weise nur schwer bewerten.
Mehrere Freelancer haben mir erzählt, dass sie den Endkunden im direkten Gespräch oft deutlich leichter von ihrem Mehrwert überzeugen konnten als den Vermittler im ersten Schritt.
Wie seht ihr das?
Ist die Vorauswahl durch Vermittler tatsächlich eines der größten Probleme im Freelancing? Oder gibt es aus eurer Sicht noch wichtigere Herausforderungen?