Wird Projektakquise im IT Freelancing wirklich schwieriger oder verändert sich einfach nur der Markt?
Ich hatte lange selbst den Eindruck, dass es aktuell immer schwerer wird, neue IT Projekte zu bekommen. Gleichzeitig liest man aber überall, dass der Markt weiter wächst und der Bedarf an IT Experten hoch bleibt. Mittlerweile glaube ich, dass das Problem oft nicht am Markt selbst liegt, sondern an der eigenen Positionierung. Viele von uns treten sehr allgemein auf. Begriffe wie IT Freelancer, Cloud oder DevOps beschreiben zwar das Fachgebiet, aber Unternehmen suchen meistens jemanden, der ein konkretes Problem lösen kann und nicht einfach nur ein allgemeines Skillset mitbringt. Dazu kommt, dass viele von uns lange auf klassische Wege gesetzt haben. LinkedIn optimieren, Profile auf Plattformen pflegen und darauf warten, dass Recruiter sich melden. Was bei mir inzwischen deutlich besser funktioniert, ist gezielter Outreach. Also selbst aktiv auf Unternehmen oder Recruiter zugehen und klar kommunizieren, welchen konkreten Mehrwert man bieten kann. Seitdem wirkt die angebliche Projektflaute plötzlich deutlich kleiner. Wie seht ihr das aktuell? Liegt die schwieriger gewordene Akquise eher am Markt oder an unserer Sichtbarkeit und Positionierung?