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13 contributions to IT Community DE
Wird Projektakquise im IT Freelancing wirklich schwieriger oder verändert sich einfach nur der Markt?
Ich hatte lange selbst den Eindruck, dass es aktuell immer schwerer wird, neue IT Projekte zu bekommen. Gleichzeitig liest man aber überall, dass der Markt weiter wächst und der Bedarf an IT Experten hoch bleibt. Mittlerweile glaube ich, dass das Problem oft nicht am Markt selbst liegt, sondern an der eigenen Positionierung. Viele von uns treten sehr allgemein auf. Begriffe wie IT Freelancer, Cloud oder DevOps beschreiben zwar das Fachgebiet, aber Unternehmen suchen meistens jemanden, der ein konkretes Problem lösen kann und nicht einfach nur ein allgemeines Skillset mitbringt. Dazu kommt, dass viele von uns lange auf klassische Wege gesetzt haben. LinkedIn optimieren, Profile auf Plattformen pflegen und darauf warten, dass Recruiter sich melden. Was bei mir inzwischen deutlich besser funktioniert, ist gezielter Outreach. Also selbst aktiv auf Unternehmen oder Recruiter zugehen und klar kommunizieren, welchen konkreten Mehrwert man bieten kann. Seitdem wirkt die angebliche Projektflaute plötzlich deutlich kleiner. Wie seht ihr das aktuell? Liegt die schwieriger gewordene Akquise eher am Markt oder an unserer Sichtbarkeit und Positionierung?
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Freelancer-Kompass 2026
Ich habe mir gerade den Freelancer-Kompass für 2026 angeschaut und folgendes hat mich echt überrascht: Viele Freelancer rechnen für 2026 zwar weiterhin mit einer guten Auftragslage, gleichzeitig steigt aber der Druck, sich klar zu positionieren und sichtbar zu spezialisieren. Immer spannender wird dagegen die Frage, wofür man konkret wahrgenommen werden möchte. Eine klare Positionierung scheint wichtiger denn je. Überraschend fand ich auch, wie stark KI inzwischen im Arbeitsalltag angekommen ist und nicht nur für Content oder Texte genutzt. Besonders häufig wird KI inzwischen für Recherche, Strukturierung, Angebotsprozesse und Automatisierung genutzt. Mein Eindruck nach dem Lesen: Erfolgreiche Freelancer überzeugen oft weniger durch „alles können“, sondern vielmehr durch ein klares Profil, gute Abläufe und einen erkennbaren Fokus. Welche Zahlen haben euch noch überrascht ?
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Mich hat überrascht, wie stark Prozesse und persönliche Marke inzwischen mitentscheiden. Fachwissen allein reicht oft nicht mehr, wenn andere klarer kommunizieren, wofür sie stehen.
Stillstand im Projekt
In letzter Zeit höre ich immer öfter, dass es in größeren Projekten häufig an Klarheit und Orientierung fehlt. Obwohl alle immer beschäftigt sind, es viele Meetings gibt und es scheinbar vorangeht dauern Entscheidungen viel zu lange. So kommt es letztendlich zu einem Stillstand im Projekt, trotz qualifizierter Experten und guter Technologien. Habt ihr auch schon einmal solch einen Stillstand erlebt?
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Spannend, wie oft Projekte heute nicht an der Technik scheitern, sondern an fehlender Klarheit und Steuerung. Ich habe zuletzt erlebt, wie ein Projekt über Wochen ins Stocken geraten ist, weil mehrere Teams voneinander abhängig waren, aber niemand klare Entscheidungen getroffen oder Verantwortung übernommen hat.
Wie bleibt Ihr auf dem neusten Stand?
Gerade in der IT-Szene gibt es ständig neu Software, Methoden und Probleme die gelöst werden müssen, daher ist es besonders wichtig sich regelmäßig mit neuen Inhalten zu beschäftigen. Ich selbst schaue mir YouTube Interviews an, höre bei Gelegenheit Podcasts und interagiere in diversen online Communitys. Von Profis aus der Szene habe ich gehört, dass sie auch verschiedene Newsletter abonnieren und sich bei öffentlichen Events treffen, um auf dem laufenden zu bleiben. Mich würde daher sehr interessieren ob ihr gute Veranstaltungen und Newsletter kennt und wie ihr euch sonst noch informiert.
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Kann ich gut nachvollziehen. Neben YouTube und Podcasts finde ich vor allem spezialisierte Newsletter, LinkedIn/Discord-Communities spannend, weil man dort oft praxisnähere Einblicke bekommt.
Weniger IT-Projekte im DACH-Raum
Ich bin gerade dabei, meinen Weg als IT-Freelancer weiter auszubauen und habe in den letzten Monaten etwas bemerkt, das mich ehrlich gesagt nachdenklich macht: Ein großer Teil meiner Projekte und Kunden kam bisher aus dem DACH-Raum, genau deshalb fällt mir gerade umso mehr auf, dass dort deutlich mehr Anfragen und Projekte wegbrechen als noch vor einiger Zeit. Die Zahlen zeigen bei mir ziemlich klar: weniger Projekte, weniger Neukunden, mehr Zurückhaltung. Ich vermute, dass viele Unternehmen aktuell deutlich vorsichtiger bei Budgets sind, ihre IT-Themen verschieben oder versuchen mehr intern bzw. günstiger umzusetzen. Mich würde interessieren, ob ihr im DACH-Raum gerade ähnliche Entwicklungen bemerkt oder ganz andere Erfahrungen macht?
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Markus Lindauer
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@markus-lindauer-8200
IT-Dienstleister & angehender IT-Freelancer. Übernehme Projekte, baue Selbstständigkeit auf und vernetze mich gern mit Gleichgesinnten.

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Joined Mar 14, 2026
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