Im September haben die Zentralbanken laut World Gold Council 39 Tonnen Gold netto gekauft – der stärkste Zuwachs seit November 2024. Brasilien, Kasachstan, Guatemala, Russland: Sie alle erhöhen ihre Bestände. Nur Usbekistan hat verkauft.
Das ist kein Zufall. Wenn Institutionen, die Währungen drucken können, physisches Gold anhäufen, signalisiert das eines: Vertrauen schwindet.
Nicht in das System an sich – sondern in seine Stabilität.
Während Kleinanleger ETFs nachjagen, setzen Zentralbanken auf das älteste Asset der Welt. Das ist kein Investment, das ist ein strategischer Rückzug aus Papierwerten.
Wer Gold kauft, rechnet mit Störungen. Wer Gold verkauft, glaubt an Kontinuität. Die Frage ist also: Wem glaubst du – der brasilianischen Zentralbank oder der Marketingabteilung deines Brokers?
Vielleicht ist das ganze Spiel einfacher, als es aussieht: Diejenigen mit Druckerpresse sichern sich gegen ihr eigenes Produkt ab.