„Sicher wie Betongold.“
So lautet das Mantra deutscher Finanzgläubiger – und genau hier beginnt das Desaster.
Jahr für Jahr pumpen Sparer Milliarden in offene und geschlossene Immobilienfonds. Warum? Weil sie glauben, damit etwas „Reales“ zu besitzen. Doch was sie wirklich kaufen, ist ein Stück Papier. Ein Versprechen auf Besitz – ohne Kontrolle, ohne Liquidität, ohne Exit.
Die Realität?
Offene Fonds: teuer, träge, oft mit Auszahlungsstopps in Krisenzeiten.
Geschlossene Fonds: intransparent, steuerlich heikel, mit Totalverlustrisiko.
Und in beiden Fällen: Die Gewinner sitzen nicht auf der Anlegerseite.
Was niemand hören will: Immobilien können sinnvoll sein – aber nur unter drei Bedingungen:
- Unbelastet – keine Schulden, keine Bank als stiller Mitinhaber.
- Nicht im Privatvermögen – sonst bist du steuerlich Freiwild.
- In der richtigen Struktur gehalten – z. B. über eine vermögensverwaltende GmbH, Stiftung oder Verein. Alles andere ist naiv.
Ich habe Menschen erlebt, die glaubten, mit Fondsanteilen fürs Alter vorzusorgen – und am Ende nicht mal genug Liquidität hatten, um die Pflege ihrer Eltern zu finanzieren. Fonds sind bequem, ja. Aber Bequemlichkeit ist kein Vermögensschutz. Sie ist der Anfang vom Ende.
Immobilienfonds versprechen Sicherheit – und liefern Abhängigkeit.
Sie versprechen Substanz – und liefern Komplexität.
Sie versprechen Stabilität – und liefern Gebühren.
Wer nicht besitzt, wird besessen.
Und genau das ist das Problem.