Charttechnik ist Bullshit. Silber ist echt.
Wer immer noch glaubt, man könne mit Linien auf einem Bildschirm die Zukunft vorhersagen, der glaubt auch an Einhörner in Bilanzen. Die Vorstellung, man könne durch Fibonacci-Zirkelei oder Moving-Average-Voodoo das Verhalten eines komplexen, manipulierbaren Rohstoffs wie Silber „technisch analysieren“, ist intellektuelle Selbstbefriedigung im Börsenpyjama.
Silber lässt sich nicht in Kästchen pressen. Es ist Chaosmetall. Halb Industrie, halb monetäres Relikt. Und gerade deshalb interessant. Nicht weil es bei 20,05 oder 42,63 USD „attraktiv“ aussieht. Sondern obwohl es das tut.
Investmentreports, Börsenbriefe und Market Insights sehen Kursziele und Potenziale. Das ist niedlich. Aber auch gefährlich. Kursziele sind nichts weiter als numerische Prophezeiungen. Und Propheten sind entweder tot oder bald entlarvt.
Was mich an Silber interessiert, ist nicht das Preisziel. Es ist die Asymmetrie. Das Missverhältnis zwischen wahrgenommenem Wert und systemischem Risiko. Während Gold seinen monetären Status langsam zurückerobert, schläft der Markt beim kleinen Bruder noch. Wer jetzt einsteigt, spielt nicht das Chartspiel – er spielt das Spiel gegen die Fragilität.
Silber braucht keine bunten Linien. Es braucht klare Köpfe.
Was, wenn das neue Paradigma gar kein neues ist – sondern nur die Rückkehr zur Realität?
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1 comment
Ronny Wagner
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Charttechnik ist Bullshit. Silber ist echt.
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