700 Millionen. 64 Millionen. 1,1 Milliarden.
𝐖𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 ü𝐛𝐞𝐫 𝐄𝐢𝐧𝐳𝐞𝐥𝐟ä𝐥𝐥𝐞 𝐠𝐞𝐬𝐩𝐫𝐨𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞.
700 Millionen Euro Abschreibung bei der Bayerische Versorgungskammer. 64 Millionen Euro Verlust beim Versorgungswerk der Ärztekammer Schleswig-Holstein – ausgelöst durch gescheiterte Immobilienprojekte. Und nun ein weiteres Beispiel, das die Dimension klar macht:
Beim zahnärztlichen Versorgungswerk Berlin-Brandenburg steht ein Verlust von rund 1,1 Milliarden Euro im Raum – fast die Hälfte des dortigen Anlagevermögens!
𝐒𝐜𝐡𝐧𝐞𝐥𝐥 𝐟𝐨𝐥𝐠𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐄𝐢𝐧𝐨𝐫𝐝𝐧𝐮𝐧𝐠:
„Relativ gesehen doch nur Prozente.“
Oder: „Einmalige Sondereffekte.“
Mathematisch mag das im Einzelfall stimmen. Strukturell greift es zu kurz. Denn das eigentliche Risiko liegt nicht in einem einzelnen Jahr, sondern in der Wiederholung ähnlicher Muster.
Unterschiedliche Träger.
Unterschiedliche Regionen.
Unterschiedliche Größenordnungen.
Aber die gleiche Mechanik.
𝐕𝐢𝐞𝐥𝐞 ö𝐟𝐟𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡-𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐛𝐞𝐫𝐮𝐟𝐬𝐬𝐭ä𝐧𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦𝐞 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫 𝐯𝐞𝐫𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐛𝐚𝐫𝐞𝐦 𝐃𝐫𝐮𝐜𝐤:
– langfristige Leistungsversprechen
– dauerhaft begrenzte Renditen klassischer Anlagen
– wachsender Zwang, in illiquide Immobilien- und Spezialfonds auszuweichen
Wenn diese Investments nicht aufgehen, gibt es keinen schnellen Exit. Und für die Mitglieder keine Wahlfreiheit.
Die Versicherten:
– tragen das Risiko
– können den Anbieter nicht wechseln
– haben keinen Einfluss auf die Anlagestrategie
𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐮𝐧𝐝 𝐇𝐚𝐟𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐚𝐬𝐲𝐦𝐦𝐞𝐭𝐫𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐯𝐞𝐫𝐭𝐞𝐢𝐥𝐭:
Entscheidungen werden zentral getroffen,
Verluste kollektiv getragen.
Das ist kein Skandal. Aber es ist systemisch relevant. Denn wiederkehrende Abschreibungen wirken kumulativ. Der Zinseszinseffekt arbeitet dann nicht mehr für, sondern gegen das System.
𝐃𝐢𝐞 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞𝐧 𝐳𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐳𝐞𝐢𝐭𝐯𝐞𝐫𝐳ö𝐠𝐞𝐫𝐭:
höhere Beiträge, geringere Leistungen, späterer Renteneintritt.
Nicht heute.
Aber schleichend.
Deshalb ist die entscheidende Frage nicht, wie hoch der Verlust in einem Jahr war, sondern wie belastbar, transparent und steuerbar diese Systeme über Jahrzehnte hinweg sind. Ein Jahr ist selten das Problem.
Ein Muster ist es!
Wie viel Kontrolle und Verantwortung sollte man über die eigene Altersvorsorge haben?
👉 Wenn du Vorsorgestrukturen bewerten willst, bei denen Transparenz, Steuerbarkeit und Verantwortung eine größere Rolle spielen, lass uns gern sprechen.
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Markus Sommer
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700 Millionen. 64 Millionen. 1,1 Milliarden.
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