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Ich muss es ihr recht machen
Meine Überlebensstrategie (ÜLS), war im unbewussten Zustand gnadenlos in ihrer Ausführung. Ich gehörte zu den Menschen, die Freunde "fallen" ließen sobald sie in einer neuen Beziehung waren. Nicht weil ich ein schlechter Mensch war, sondern weil die Bewusstheit über meine Mechanik fehlte. Zumindest wollte ich es dieses mal anders machen. Ganz habe ich es tatsächlich nicht geschafft. Subtil veränderte sich etwas in der Verbindung zu Jürgen und Karin (meine kleine Familie - wie Karin mir gestern in einer Sprachnachricht mitteilte). Ich meldete mich seltener und die Gespräche wurden oberflächlicher. In meiner Welt schien "alles in Ordnung". Ich kreierte eine Distanz, die nie beabsichtigt war. Ich machte es meiner Partnerin recht, obwohl sie das nie von mir verlangte. Gar nichts davon wusste. Die ÜLS ist immer eine Ego-Aktion. Ich mache es mir immer recht, um meine Urwunde nicht zu spüren oder berühren zu lassen. Warum ich das in diesem Fall tat, warum mich die ÜLS hier schützen wollte ist mir tatsächlich noch nicht klar. Vielleicht aus dem Muster heraus, "alle Zeit der Welt" ihr zu schenken und es ihr so recht zu machen. Ich bin traurig und gleichzeitig sehr froh, dass Jürgen es radikal benannt hat, es nun auf dem Tisch ist und ich den Kurs bewusst korrigieren kann. Danke Jürgen. Danke Karin.
Ich muss es ihr recht machen
Ich war abhängig und bedürftig
in Beziehungen. Ohne viel über "Beziehungstypen" zu wissen, erfahre ich aktuell in meiner Beziehung, wie stark mich die Erkenntnisse durch das Essenz-Modell zu meinem wahren Selbst "geführt" haben. Loslassen, war früher für mich, auch aufgrund meiner Überlebensstrategie "Ich muss es allen recht machen." fast unmöglich. Heute stehe ich da, schaue bewusst, was passiert. Setze Grenzen, kommuniziere klar und in mir ist die Gewissheit, ich kann jederzeit gehen. Ich fühle mich frei und im Frieden. Aber die Mechanik läuft weiter und ich muss nur einen Moment unbewusst sein, schwupp bin ich wieder der unsichere Versager. Aber oft nur noch ganz kurz. Was länger dauert, ist der Weg aus dem materiellen Mangel. Ich lasse der Illusion ein Versager zu sein unbewusst noch zu viel Raum bzw. ging ich unbewusst davon aus, dass sich der Bereich auch "wie von selbst" verändern wird, wie viele andere Bereiche meines Wesens und Lebens nach den tiefen Erkenntnissen durch das Essenz-Modell. Das wird sich nun ändern. Ich bin an einem Wendepunkt angelangt und habe verstanden, dass es für eine Veränderung dieses Levels nicht ausreicht von der Mechanik zu wissen und das Essenz-Modell im Alltag zu leben. Das ist ein Bereich, in dem ich nicht wie automatisch in die Veränderung geführt werde, hier muss ich die Veränderung "erzwingen". Ich freue mich darauf und gleichzeitig hat der "kleine Ljubomir" etwas Angst zu versagen. Umarmen und weiter gehen.
Ich war abhängig und bedürftig
Für wen ist das Essenz-Modell?
Ich möchte einen Gedanken teilen, der mich seit Wochen beschäftigt: Das Essenz-Modell hat seit 2021 viele Anläufe unternommen in der Online Welt sichtbar zu werden. Damals mit einem skalierenden Funnelsystem, das unschlagbar schien! Dann mit der Skool Plattform, mit der endlich alles möglich ist, was früher unmöglich war: Videos direkt mit dem Handy aufnehmen und posten, Meisterkurse konzipieren, im Calendar organisieren, direkt das Honorar abrechnen. Und das gegen einen geringen Monatsbeitrag. Ich war und bin fasziniert. Doch es gibt keine 300 zahlenden Member wie in anderen Gruppen, keine Enthusiasten, die eine Flamme hinter ihrem Namen sehen wollen (50 Tage durchgehende Anwesenheit mit liken und Beiträgen). Was es gibt, ist ein innerer Kreis von Begeisterten, die das Wissen und die Weisheit des Modells tief durchdrungen haben und sich mit Hingabe hier austauschen. Dass mich das mit unbändiger Freude erfüllt, dürfte jedem klar sein. Jetzt kommt mein Gedanke, für den ich mir eure Kommentare wünsche: Das Essenz-Modell ist in seiner scheinbaren Einfachheit so hoch komplex, tiefgründig und spirituell, dass es die meisten Mindsets überfordert. Wie die Somalierin, die sich mit dem Koran nicht auseinander setzen wollte. Also die eigene Welt nicht erkennen wollte, geschweige denn verlassen. Dass jeder eine Gabe, eine Lebensaufgabe in sich trägt, ist für viele schon denkbar. Im Alltag sie zu leben, nahezu unmöglich. Doch das größte Erwachen ist nur ganz wenigen möglich: das Quadrat des Überlebens als reine Illusion des Minds zu erkennen. Zu sehr hängt das Ego am Schmerz und den alten Verwundungen mit seiner Überlebensstrategie. Ein Perspektivenwechsel scheint unvorstellbar. Für wen ist also unser Model und die immer tiefer gehenden Erkenntnisse? Früher dachte ich, es sei ein Volksmodell, da es so einfach strukturiert ist. Heute erkenne ich ohne Drama, dass es nur einer besonderen Elite zur Verfügung stehen kann. Wache Geister, die auf dem Weg sind sich tief zu erkennen, und im Essenz-Modell eine Landkarte ihres wahren Seins in Händen halten. Die ein Ziel vor Augen haben, das höher ist und tiefer geht, als jede materielle Sehnsucht.
Für wen ist das Essenz-Modell?
Gerade ist etwas Besonderes geschehen!
James ein Member aus Los Angeles USA hat mir geschrieben, dass er das EM in seiner Tiefe erkennen möchte und unsere Community unterstützen will. Ich habe ihm angeboten, dass Buch auf englisch zu lesen und dann gemeinsam zu überlegen, wie es seinen Weg nach USA finden kann. Die Tore der Welt öffnen sich. Falls noch jemand Interesse hat, die englische Version kennenzulernen, könnt ihr die Rohfassung gerne herunterladen.
Die "Stimmt das wirklich?" Methode: Prolog
Prolog Es war ein Sonntagmorgen in den siebziger Jahren. Der Frühstückstisch war gedeckt. Kaffee. Brötchen. Zeitung. Mein Vater sprach über Politik. Mit dieser ruhigen Selbstverständlichkeit, mit der Erwachsene über Dinge sprechen, die sie für Gewissheit halten. Es ging um Ordnung. Um Verantwortung. Um „die Zustände im Land“. Ich war jung. Alt genug, um zu widersprechen. Jung genug, um zu glauben, Argumente würden zählen. Also sagte ich: „Aber so einfach ist das doch nicht.“ Er sah mich an. Nicht überrascht. Sondern irritiert. „Du hast keine Ahnung.“ Der Satz traf nicht wie eine Ohrfeige. Er traf wie ein Urteil. Ich versuchte es noch einmal. Ich unterbrach ihn. Da wurde seine Stimme lauter. „Unterbrich mich nicht!“ Es war kein Gespräch mehr. Es war eine Grenzziehung. Ich spürte Hitze im Gesicht. Eine Mischung aus Wut und Scham. Und dann sah ich meine Mutter. Ihre Hände zitterten leicht. Nicht sichtbar für Außenstehende. Aber ich sah es. Sie sagte nichts. Sie schaute nur zwischen uns hin und her. In diesem Moment lernte ich etwas, ohne es zu verstehen: Gewissheit hat Macht. Und Macht duldet keinen Zweifel. Mein Vater war sich sicher. Unerschütterlich. Und ich? Ich war überzeugt, dass Argumente stärker sein müssten als Lautstärke. Viele Jahre später wurde mir klar: Nicht die politischen Ansichten haben mich geprägt. Sondern die Atmosphäre. Die Spannung. Die Lautstärke. Die Gewissheit. Und die stille Angst im Raum. Was an diesem Frühstückstisch geschah, geschieht heute täglich im öffentlichen Diskurs. Wir reden nicht mehr miteinander. Wir verteidigen Gewissheiten. Und kaum jemand fragt: Stimmt das wirklich?
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Der Schlüssel zum Erwachen!
skool.com/gelassenheit-erwachen-staerke
Die Suche nach der eigenen Lebensaufgabe wird immer wichtiger. Bei uns findest du sie! In liebevoller Gemeinschaft mit erwachten Menschen.
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