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Warum wir eure Belastung ab jetzt „smart“ steuern 📊💪 [TO-DO]
Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das mir als euer Coach extrem am Herzen liegt: Eure Gesundheit und eure langfristige Entwicklung. Im Leistungssport gibt es ein großes Missverständnis: „Viel hilft viel.“ Aber die Wahrheit ist: Fortschritt passiert nicht im Training, sondern in der Pause danach. Wenn wir die Belastung falsch steuern, riskieren wir Verletzungen und Leistungsabbrüche – besonders in den intensiven Wachstumsphasen der Kids. Das Problem: Wir haben keine Glaskugel. Aber wir haben Mathematik! Und keine Sorge, man braucht dafür keine 500 € GPS-Weste. Die präziseste Messstation seid ihr (oder eure Kinder) selbst. Wie wir das ab sofort gemeinsam machen: Wir nutzen die sogenannte sRPE-Methode. Das klingt kompliziert, ist aber super simpel: Nach jedem Training (oder Spiel) bewertet ihr kurz die Anstrengung auf einer Skala von 1 (sehr leicht) bis 10 (maximal anstrengend). Die Formel: Anstrengung (1-10) x Dauer (Minuten) = Euer Load. Daraus berechne ich für euch den ACWR (Acute:Chronic Workload Ratio). Das ist quasi euer persönliches Frühwarnsystem: - Wir vergleichen die Belastung der aktuellen Woche mit dem Durchschnitt der letzten vier Wochen. - Der Sweet Spot (0,8 – 1,3): Hier seid ihr sicher, werdet stärker und das Verletzungsrisiko ist minimal. - Die Danger Zone (> 1,5): Wenn die Belastung zu schnell nach oben schießt („Spikes“), steigt das Risiko für Überlastungen wie Osgood-Schlatter oder Sehnenprobleme massiv an. Warum mir das so wichtig ist: Ich möchte euch nicht einfach nur Übungen vorgeben. Ich möchte mein Training individuell auf euren aktuellen Zustand anpassen. Wenn ich sehe, dass ein Athlet im „roten Bereich“ ist, bekommt er von mir für die Woche spezifische Empfehlungen: Vielleicht mal eine Einheit weniger, dafür mehr Fokus auf Mobilität oder eine extra Portion Schlaf. So starten wir: Ihr schickt mir immer sonntags für jeden Einheit der Woche je zwei Zahlen zu. Das dauert 20 Sekunden, gibt mir aber die Daten, die ich brauche, um euch gesund an die Spitze zu bringen.
Warum wir eure Belastung ab jetzt „smart“ steuern 📊💪 [TO-DO]
Athletic Scouting - mit PDF
Das VIDEO mit der Erklärung und den Übungen findest du in der Classroom/Welcome. Bevor wir die PS auf die Straße bringen, müssen wir den Motor prüfen. Dieses Assessment zeigt uns nicht, wie "gut" du einen Sport ausübst, sondern wie belastbar dein "Fahrgestell" ist. Regeln für das Scouting: - Warm-up: Absolviere ein 10-minütiges allgemeines Warm-up. - Qualität vor Quantität: Ein sauberer Push-up zählt mehr als drei abgefälschte. - Ehrlichkeit: Du bescheißt hier niemanden außer dich selbst. Schreibe in die Kommentare deine 3 besten Ergebnisse und 2 schwache Ergebnisse.
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Wie wichtig sind die lateralen Gesäßmuskeln für Läufer?
Das Training der lateralen Gesäßmuskeln (Gluteus medius/minimus) ist essenziell für die Laufstabilität. Schwächen führen zu Verletzungen und Effizienzverlust. Funktion und Anatomie: Während der große Gesäßmuskel (Gluteus maximus) primär für die Hüftextension und damit für den Vortrieb beim Laufen sorgt, dienen die seitlichen Gesäßmuskeln hauptsächlich als Hüftabduktoren und Stabilisatoren. Sie stabilisieren das Hüftgelenk während des gesamten Gangzyklus in allen drei Bewegungsebenen. Auswirkungen von Muskelschwächen: Da Laufen primär eine Bewegung in der Sagittalebene ist, konzentrieren sich viele Kraftübungen nur auf den Gluteus maximus. Defizite bei den seitlichen Muskeln sind jedoch bei Läufern weit verbreitet und führen zu einer verringerten Laufeffizienz und einer schlechteren Laufökonomie. Ein Schwächezeichen ist beispielsweise das Absinken des Beckens in der Standphase. Verletzungsrisiko: Schwächen in dieser Muskulatur werden mit typischen Läuferverletzungen in Verbindung gebracht, darunter das Iliotibialsyndrom (ITBS), Schmerzen im unteren Rücken, Plantarfasziitis sowie patellofemorale Knieschmerzen. Trainingsempfehlungen: Gezielte Übungen, die Abduktion und Außenrotation betonen, um Defizite auszugleichen. Dazu gehören unter anderem: -Hip Hitches (Hüftheben im Stand). -Clamshells und seitliches Beinheben. -Einbeinige Übungen wie Einbein-Kniebeugen oder „Lateral Step-ups“, da diese die Stabilisierungsfunktion beim Laufen am besten imitieren.
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Wie wichtig sind die lateralen Gesäßmuskeln für Läufer?
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Gamefit: Performance Lab
skool.com/gamefit-performance-lab-8167
Ein Raum für echte Entwicklung. Hier triffst du auf ambitionierte Athleten, klare Strukturen und eine Community, die dich täglich stärker macht!
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