Bergtag und voller Motivation
Für euch alle – und besonders für diejenigen, die noch immer Gründe finden, warum etwas jetzt gerade nicht geht und deshalb nicht starten. So wie ich es lange getan habe. (Ja, ich bin manchmal auch schüchtern. 😅) Hier also ein ehrlicher Einblick in meinen aktuellen Stand – inzwischen drei Jahre später. Im Moment bin ich voller positiver Energie. Zwei Hörbuchprojekte müssen diese Woche fertiggestellt werden, eines davon bearbeite ich mit großer Freude ehrenamtlich. Es gibt Themen, die einfach in die Welt hinausgehören. Direkt danach startet das nächste Projekt. Parallel arbeite ich an meiner Webseite, die ebenfalls in den kommenden Tagen fertig werden soll – inklusive einer neuen, firmeneigenen Mailadresse. Lange Zeit habe ich mich selbst ausgebremst, unter anderem durch mein Studium. Ich durfte jedoch lernen, dass manche Dinge einfach angegangen werden müssen. In den letzten Tagen ist unglaublich viel passiert: mehr Aufträge, mehr Interesse an meiner Arbeit, mehr Anfragen. Das alles zeigt mir, dass ich handeln muss. Ich gebe meinen Kundinnen und Kunden gern gute Ratschläge, damit sie loslaufen und sichtbar werden – und gleichzeitig steckte ich selbst noch in meiner Komfortzone und im Alltag fest. In der Sicherheit der Routine. Und ja, mein Studium war eine bequeme Ausrede, um mich noch zurückzuhalten. Doch selbst wenn ich das Studium abgeschlossen habe, sitze ich weiterhin in meinem Hauptjob und habe dadurch nicht automatisch mehr Kundschaft. Wenn ich erst dann anfange, aktiv zu werden, verliere ich wertvolle Zeit. Es würde sicher wieder ein Jahr dauern, bis ich überhaupt darüber nachdenken könnte, meinen Hauptjob zu kündigen. Dabei habe ich in den letzten drei Jahren so viel aufgebaut: eine Sprecherausbildung, zahlreiche Masteringkurse und Fortbildungen, unzählige Voiceover, Sprecherdemos und vor allem Hörbücher produziert. Das Tontechnikstudium ist die Kirsche auf der Torte – eine Erweiterung meines Angebots, aber kein Grund, nicht jetzt schon voll durchzustarten. Ich mache meine Arbeit wirklich gut. (Ja, man darf sich auch selbst loben.) Meine Hörbücher gehen problemlos bei jedem Verlag durch: ohne Hall, ohne blechernen Klang, ohne dass die Stimmen verfremdet werden. Persönlich statt automatisiert – das ist mein Anspruch. Jedes Projekt wird individuell bearbeitet. Und ich liebe es.