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21 contributions to Herzuniversum - Vielbegabt
Selbstführung beginnt nicht bei deinem Kalender. Sondern bei deiner Energie.
Ich habe lange versucht, mich über Struktur zu führen. Mehr Planung. Mehr Disziplin. Mehr Ordnung. Und trotzdem war ich abends leer. Nicht, weil ich zu wenig Zeit hatte. Sondern weil ich meine Energie nicht ernst genug genommen habe. Gerade wenn du viel denkst, viel fühlst, viel wahrnimmst, reicht es nicht, nur deinen Tag zu organisieren. Selbstführung heißt nicht:„Wie presse ich alles unter?“ Sondern:„Was kann ich heute wirklich tragen?“ Manche Termine kosten dich kaum Zeit –aber viel innere Beteiligung. Manche Projekte dauern lange –und nähren dich trotzdem. Der Unterschied ist nicht im Kalender sichtbar. Er ist in deinem System spürbar. Vielleicht ist die eigentliche Frage heute nicht: Was steht an? Sondern: Wofür habe ich Energie –und wofür nicht? Mich würde interessieren: Wo übergehst du gerade dein eigenes System, weil dein Kalender es erlaubt? Mit viel Herz deine Petra
Selbstführung beginnt nicht bei deinem Kalender. Sondern bei deiner Energie.
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@Dr. Michael Sokrates Gutmann Wie schön. Mit diesen Fragen beschäftige ich mich seit einiger Zeit und komme zu keinem Ergebnis. Irgendwie bin ich wie im Nebel. Ich wünsche Dir gute Erkenntnisee.
Wenn ich nichts bewirke – wer bin ich dann?
Es fühlt sich nicht nur ungewohnt an, für einen Moment bedeutungslos zu sein. Es fühlt sich existenziell an. Denn wenn ich nichts beitrage, nichts erkläre, nichts bewege – wer bin ich dann? Gerade wir vielbegabten, tief denkenden Menschen haben uns oft über Wirksamkeit definiert. Über Klarheit. Über Tiefe. Über Überblick. Über Verantwortung. Wir sind die, die sehen. Die denken. Die halten. Und wenn ich das alles für einen Moment ablege, taucht zuerst Leere auf. Nicht Ruhe. Leere. Und mit ihr Stimmen: „Ohne Aufgabe bist du nichts Besonderes.“ „Du verlierst an Wert.“ „Du wirst irrelevant.“ Das sind keine lauten Gedanken. Eher alte, eingeübte Muster. Und darunter liegt etwas Zartes. Ein Mensch, der nicht gebraucht werden muss, um zu sein. Ein Mensch, der atmet. Der fühlt. Der einfach da ist. Vielleicht ist das die eigentliche Herausforderung: nicht ständig Bedeutung zu erzeugen –sondern den eigenen Wert nicht mehr davon abhängig zu machen. Vielleicht ist die Frage nicht: „Was bewirke ich?“ Sondern: „Bin ich bereit, auch ohne Wirkung zu existieren?“ Was taucht in dir auf, wenn du dir erlaubst, heute nichts leisten zu müssen? Mit ganz viel Herz fuer dich .... Petra
0 likes • 18d
Liebe Petra, danke für den Post. Das ist schon wichtig, sich immer zu erinnern, dass man als Mensch einfach sein darf.
0 likes • 16d
Liebe Petra, dein Post hat mich an eine Frage erinnert, die mich schon länger beschäftigt. Wenn man sich vollständig davon verabschiedet, Bedeutung, Status und Anerkennung erlangen zu wollen, sondern einfach nur Mensch ist, seinen Aufgaben und Verpflichtungen nachkommt, seinen Beitrag leistet, wird es dann evtl. deutlich leichter. Will sagen, will Leistungsdruck entsteht, wenn man den falschen Göttern nachjagt.
Ich habe mich an Dinge gewöhnt, die mir nicht guttun — weil ich es kann.
Ich sage das ohne Drama: Ich habe mich an Dinge gewöhnt, die mir nicht guttun. Nicht, weil ich es nicht gemerkt hätte. Sondern weil ich es konnte. Und wenn du vielbegabt oder neurodivergent bist, kennst du das vermutlich. Vielbegabung heißt oft: aushalten können Vielbegabte Menschen haben eine enorme Fähigkeit zur Anpassung. Wir können Zusammenhänge verstehen, Spannungen halten, Situationen „mitdenken“. Wir finden Gründe, warum etwas gerade so ist, wie es ist. Das ist keine Schwäche. Das ist Kompetenz. Aber genau diese Kompetenz führt dazu, dass wir sehr lange in Situationen bleiben können, die uns innerlich schon längst nicht mehr nähren. Nicht aus Angst. Nicht aus Unwissen. Sondern aus Gewohnheit. Gewohnheit fühlt sich oft an wie Stabilität Bei mir war nichts offensichtlich falsch. Kein Streit. Kein Burnout. Kein klares Stoppsignal. Es war einfach… leerer. Ich habe funktioniert. Ich habe geliefert. Ich habe Verantwortung getragen. Und gleichzeitig gemerkt: Da kommt nichts mehr zurück, was mich innerlich berührt. Das Tückische ist:Man kann so jahrelang leben. Gerade als Vielbegabte*r. Nicht alles, was du aushältst, ist auch stimmig Ein wichtiger Punkt, den ich lernen musste: Anstrengung ist nicht das Problem. Wachstum darf anstrengend sein. Entwicklung auch. Der Unterschied liegt woanders: Ob etwas fordert oder ob es auszehrt. Auszehrung ist leise. Sie meldet sich nicht als Schmerz, sondern als Abwesenheit von Lebendigkeit. Warum wir uns das so lange schönreden Ich habe mir oft gesagt: - „Das gehört halt dazu.“ - „Das ist gerade wichtig.“ - „Andere machen das doch auch.“ - Das waren keine Lügen. Das waren Überlebensstrategien. Viele neurodivergente Menschen haben früh gelernt, sich selbst zu regulieren, statt ihre Umwelt zu verändern. Doch irgendwann passt diese Strategie nicht mehr. Der Wendepunkt ist keine Entscheidung — sondern Ehrlichkeit Für mich begann Veränderung nicht mit einem mutigen Schritt. Sondern mit einer stillen Frage: Will ich das noch tragen?
Ich habe mich an Dinge gewöhnt, die mir nicht guttun — weil ich es kann.
0 likes • 18d
Kenne ich auch gut und bin gerade überrascht. Wusste nicht, dass diese Fähigkeit zur Anpassung ein Hinweis auf Vielbegabung ist. Und ja, das kenne ich gut. In diesem Zusammenhang von schlechten Gewohnheiten zu sprechen hat etwas sehr Liebenswertes. Gewohnheiten lassen sich ändern.
Ich darf wachsen, auch wenn nicht alle mitkommen
Vielleicht kennst du das. Du wirst klarer. Ruhiger. Konsequenter. Und plötzlich passt du nicht mehr ganz in alte Gespräche. Nicht, weil du dich besser fühlst. Sondern weil du dich ehrlicher fühlst. Gerade als vielbegabter, neurodivergenter Menschspürt man diese Verschiebungen fein. Und manchmal hält man sich zurück .Aus Rücksicht. Aus Gewohnheit. Aus dem Wunsch nach Harmonie. Aber Stillstand aus Rücksicht ist kein echtes Miteinander. Wachstum ist keinAngriff. Es ist Bewegung. Und Bewegung verändert Beziehungen. Mich interessiert: Wo bremst du dich gerade, damit andere sich nicht irritiert fühlen? Mit viel Herz.... Petra
1 like • 19d
@Dr. Michael Sokrates Gutmann Aber kannst Du das eine vom anderen trennen? Wirken die Gedanken und Gefühle in diesem geheimen Bereich nicht auch in deine Welt? Die Frage bewegt mich. Seit einiger Zeit frage ich mich, ob ich mir jeden Tag Zeit zum Schreiben nehme, um meinen, kleinen eigenen Bereich zu entwickeln. - Übrigens, mir geht es auch so, ich verbiege mich, sonst kommen andere nicht mit. Zum Glück hält mein Mann mich aus.
1 like • 18d
@Dr. Michael Sokrates Gutmann Danke, lieber Sokrates für diese sehr ausführlichen Worte und Anregungen. Ja, die Sache mit den kleineren Fragen ist sehr spannend und ich liebe sie auch. Du hast für einen Perspektivwechsel bei mir gesorgt. Wahrscheinlich ist es eine kluge Haltung, die innere Welt zu schützen. Danke.
🌌 Herzuniversum – Spürraum #5 Ich darf falsch liegen. Das gehört zu meiner Vielbegabung.
In mir laufen mehrere Spuren gleichzeitig. Ideen, Richtungen, Möglichkeiten. Und manchmal will ich am liebsten in jeder Spur „recht haben“ – sicher sein – sauber landen. Aber meine Art zu leben ist nicht „Spezialist:in auf einer Schiene“. Meine Art ist eher: erkunden. Neues Land betreten. Muster sammeln. Verknüpfen. Umdeuten. Weiterziehen. Und wenn ich ehrlich bin: Wer erkundet, kann nicht in jedem Moment 100% richtig liegen. Weil Erkunden bedeutet, dass ich Dinge teste. Dass ich Hypothesen habe. Dass ich lerne, indem ich Erfahrungen sammle – und manchmal eben auch merke: Ah. So nicht. Früher habe ich „falsch liegen“ oft wie einen Makel behandelt. Heute übe ich etwas anderes: Falsch liegen ist bei mir nicht Versagen. Es ist Teil meiner Intelligenz-Strategie. Manchmal ist mein erster Gedanke nicht der beste. Manchmal ist meine erste Einschätzung nur eine Zwischenstation. Und manchmal ist mein „Fehler“ eigentlich nur ein Zeichen, dass ich mich bewege – statt stehen zu bleiben. Spürfrage: Wo könnte ich mir heute erlauben, nicht 100% richtig zu sein – und stattdessen zu sagen: „Ich bin am Erkunden“? Mit viel 🧡 Petra
2 likes • Dec '25
@Petra Molin Ja, im Nachhinein ist man häufiger klüger. Für mich ist wesentlich, dass man mit der eigenen LebensGeschichte gut leben kann. Also raus aus der Opferrolle rein in den Helden und sich transformieren.
0 likes • Jan 6
@Petra Molin Ich fürchte, das kann manchmal sehr schnell gehen, wenn z.b. emotional unreife Eltern ihre Kinder durch Scham- und Schuldgefühle an sich binden. Diese „Kinder“ rutschen dann gern in ihre Rolle, weil es für sie vertraut / normal ist.
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Heike Baumann
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@heike-baumann-6578
Heike, Künstler und kunstaffin. Beruflich seit vielen Jahren in der IT-Welt unterwegs. KI begeistert mich und die Anwendung im Alltag.

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Joined Nov 7, 2025
INFJ
Hamburg