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Goldrichtig investieren ✨

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75 contributions to Goldrichtig investieren ✨
Gold bringt keine Rendite. Und genau das ist der Punkt
Einer der häufigsten Einwände gegen Gold lautet: „Gold bringt keine Rendite.“ Keine Zinsen. Keine Dividenden. Kein Cashflow. Und genau deshalb wird es oft unterschätzt. Denn dieser Vergleich greift zu kurz. Gold ist kein Investment im klassischen Sinne. Es ist kein Produktivkapital. Es erwirtschaftet nichts und genau darin liegt seine Funktion. Gold hat eine andere Aufgabe: Es soll stabilisieren. Während Aktien und Immobilien von wirtschaftlicher Entwicklung abhängig sind, steht Gold außerhalb dieses Systems. Es ist keine Forderung, kein Versprechen und keine Verbindlichkeit. Sein Wert entsteht durch Knappheit, Akzeptanz und Vertrauen. Aktuell zeigt sich genau diese Dynamik: Nach dem jüngsten Anstieg auf neue Höchststände hat der Goldpreis etwas nachgegeben und bewegt sich weiterhin auf einem historisch hohen Niveau. Trotz des Einbruchs der letzten Tage. Für viele wirkt das wie ein Warnsignal.Tatsächlich ist es ein völlig normaler Marktprozess. Nach starken Anstiegen folgen Konsolidierungen. Gewinnmitnahmen, ein stärkerer Dollar oder Zinsbewegungen sorgen kurzfristig für Druck, ohne den langfristigen Kontext zu verändern. Wer Gold ausschließlich über den Preis bewertet, sieht Schwäche. Wer Gold über seine Funktion versteht, erkennt Stabilität. Gold ist kein Spekulationsobjekt, sondern ein Stabilitätsanker. Und genau deshalb ist ein Rücksetzer auf hohem Niveau kein Grund zur Panik, sondern Teil eines gesunden Marktes.
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Gold bringt keine Rendite. Und genau das ist der Punkt
🤔 🇺🇸 Warum fällt Gold während des Kriegs im Iran?
Auch wenn Ronny und Niklas dazu schon was geschrieben haben (vor allem, dass das "normale" kurzfristige Schwankungen sind), hat mich gewundert, dass Gasfelder im Iran unter Beschuss stehen und gleichzeitig weniger Leute in Gold zu "flüchten" scheinen. Meine Recherche hat ergeben: 1. Krieg --> hoher Ölpreis --> höhere Inflation 2. Fed (USA) --> reagiert mit stabilen / relativ hohen Zinsen --> Inflationsbekämpfung 3. = starker Dollar, weniger Anreiz für Gold (weil teurer in USD), mehr Anreiz für Sparen/Anleihen usw. Wer hat dazu Ergänzungen? @Ronny Wagner? @Niklas Holst? :)
🤔 🇺🇸 Warum fällt Gold während des Kriegs im Iran?
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@Anja-Katharina Riesterer Dem ist grundsätzlich nicht viel hinzuzufügen…Das sind aktuell mit unter die Gründe für den Kursrückgang. Hinzukommt dann aber auch noch der Liquiditätsabfluss, welcher aktuell alle Märkte belastet. Auch hier bleiben Gold und Silber nicht verschont (eben weil sie so Liquide Assets sind). Diese Kombination führt dann zu solchen Korrekturen.
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@Anja-Katharina Riesterer Grundlegend der allgemeine Verkauf von Anlagen. Wie Ronny es schon beschrieben hatte. In stressigen Phasen fallen meistens alle Anlagen, ehe dann die Kapitalrotation in Richtung sicherer Anlagen (Gold) einsetzt.
Immobilienmärchen für Fortgeschrittene
„0 bis 200 Euro im Monat reichen.“ Der Satz klingt beruhigend. Fast schon therapeutisch. Wie ein Finanzberater auf Baldrian. Was hier verkauft wird, ist kein Investment. Es ist eine Geschichte. Und zwar eine sehr lineare. Die Annahme dahinter: Alles läuft ungefähr so weiter wie geplant. Miete kommt rein. Zinsen bleiben „machbar“. Keine bösen Überraschungen. Excel bleibt König. Nur dumm, dass die Realität keine Tabellen lesen kann. Ein paar Dinge, die in solchen Rechnungen gerne „vergessen“ werden: - Der Mieter ist kein Kupon. Er ist ein Mensch mit Optionen. - Der Staat ändert Spielregeln schneller als dein Finanzplan reift. - Banken lieben dich… bis sie es nicht mehr tun. - Reparaturen sind keine Variable, sondern eine Garantie mit unklarem Timing. Und der schönste Denkfehler: „Im Worst Case verkaufe ich halt.“ Genau. Weil Märkte bekanntlich immer dann liquide sind, wenn du es brauchst. Und Käufer Schlange stehen, wenn dein Druck am höchsten ist. Ich habe Deals gesehen, die waren auf dem Papier perfekt. Rendite sauber, Risiko „kontrolliert“, Szenarien durchgespielt. Dann kamen drei Dinge gleichzeitig: Zinsanstieg. Leerstand. Sonderumlage. Plötzlich war aus „0 Euro im Monat“ ein sehr teures Hobby geworden. Das Problem ist nicht die Immobilie. Das Problem ist die Illusion von Kontrolle. Immobilien können funktionieren. Aber nicht, weil sie „für normale Menschen einfach sind“. Sondern weil sie robust strukturiert sind. Und robust bedeutet: Du überlebst auch dann, wenn du komplett falsch liegst. Die meisten kaufen aber nicht Robustheit. Sie kaufen Hoffnung mit Hebel. Und Hoffnung ist bekanntlich kein Asset.
Immobilienmärchen für Fortgeschrittene
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So sieht es aus... Was man aktuell extrem sieht: Der Immobilien-Hype wird massiv durch Social Media befeuert. Da wird mit einfachen Rechnungen, niedrigen Einstiegen und „passivem Einkommen“ geworben, aber die komplexe Realität bewusst ausgeblendet. Kein Wort über Zinsänderungsrisiken, Liquidität, Leerstand oder politische Eingriffe. Hauptsache, es wirkt einfach und skalierbar. Das Problem: Viele steigen nicht wegen Substanz ein, sondern wegen einer Story. Und genau da liegt die Gefahr, weil am Ende nicht Excel entscheidet, sondern die Realität.
Warum Gold aktuell schwankt und es kein schlechtes Zeichen ist
Der Goldpreis bewegt sich aktuell in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite stehen geopolitische Risiken, hohe Staatsverschuldung und anhaltende Unsicherheit. Auf der anderen Seite wirken ein stabiler US-Dollar, steigende Renditen und Erwartungen an die Geldpolitik belastend. Das Ergebnis: Volatilität. Für viele Anleger wirkt das widersprüchlich. In unsicheren Zeiten sollte Gold doch steigen, so die weit verbreitete Annahme. Doch genau diese einfache Logik greift zu kurz. Gold reagiert nicht nur auf einzelne Ereignisse, sondern auf ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Kurzfristig können steigende Zinsen oder ein stärkerer Dollar den Preis drücken. Gleichzeitig wirken strukturelle Themen wie Inflation, Verschuldung und Vertrauensfragen im Hintergrund weiter. Diese gegenläufigen Kräfte sorgen dafür, dass Gold nicht linear steigt, sondern sich in Wellen bewegt. Besonders in Phasen, in denen Erwartungen an die Geldpolitik unsicher sind, wird dieser Effekt sichtbar. Märkte preisen unterschiedliche Szenarien ein: Bleiben die Zinsen hoch? Kommen Zinssenkungen? Wie entwickelt sich die Inflation? Gold reagiert sensibel auf diese Fragen und schwankt entsprechend. Doch genau diese Schwankungen sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind Ausdruck eines Marktes, der mehrere Entwicklungen gleichzeitig verarbeitet. Ein stabil steigender Markt ohne Rücksetzer wäre eher ungewöhnlich, insbesondere nach einer Phase, in der Gold neue Höchststände erreicht hat. Konsolidierungen gehören zu jedem langfristigen Trend dazu. Entscheidend ist daher nicht die kurzfristige Bewegung, sondern das übergeordnete Umfeld. Und dieses bleibt geprägt von Faktoren, die Gold strukturell unterstützen: hohe Verschuldung, geopolitische Spannungen und eine Geldpolitik, die langfristig unter Druck steht. Wer Gold ausschließlich kurzfristig bewertet, wird durch diese Schwankungen verunsichert. Wer Gold als strategischen Baustein versteht, erkennt darin einen normalen Teil der Entwicklung. Gold ist kein linearer Trend. Gold ist ein Spiegel des Systems und genau deshalb bewegt es sich nicht geradlinig.
Warum Gold aktuell schwankt und es kein schlechtes Zeichen ist
Warum Liquidität plötzlich wieder wichtig wird
Die vergangenen Jahre waren geprägt von einem einfachen Prinzip: Investiert sein war alles. Niedrige Zinsen, steigende Märkte und hohe Liquidität im System sorgten dafür, dass fast jede Anlageklasse profitierte. Wer Kapital investierte, wurde belohnt. Wer Liquidität hielt, galt als ineffizient. Doch genau dieses Narrativ beginnt sich zu verändern. Mit steigender Unsicherheit, geopolitischen Spannungen und zunehmender Volatilität wird Liquidität wieder zu einem strategischen Faktor. Nicht als Renditequelle – sondern als Handlungsfähigkeit. Viele Anleger unterschätzen diesen Punkt. Sie optimieren ihr Portfolio auf maximale Auslastung. Kapital ist vollständig investiert, jede Position soll arbeiten. Doch gerade in unruhigen Marktphasen zeigt sich der Wert von Liquidität. Liquidität erfüllt drei wichtige Funktionen: - Flexibilität: Wer liquide ist, kann Chancen nutzen, wenn Märkte korrigieren. - Stabilität: Liquidität reduziert die Notwendigkeit, Positionen unter Druck verkaufen zu müssen. - Unabhängigkeit: Wer Reserven hat, reagiert auf Marktbewegungen ruhiger und strategischer. Doch Liquidität bedeutet nicht zwangsläufig, Kapital ausschließlich in Bargeld oder auf Konten zu halten. Gerade in Zeiten struktureller Inflation stellt sich zunehmend die Frage, in welcher Form Liquidität sinnvoll gehalten wird. Hier kommen auch Edelmetalle ins Spiel. Gold erfüllt in vielen Vermögensstrukturen eine ähnliche Funktion wie strategische Liquidität. Es ist weltweit handelbar, hochliquide und unabhängig von einzelnen Finanzinstitutionen. Gleichzeitig dient es als Absicherung gegen Währungsrisiken und systemische Unsicherheiten. Silber kann diese Rolle teilweise ergänzen, reagiert jedoch stärker und zeigt daher höhere Volatilität. Gerade in einem Umfeld steigender Staatsverschuldung, geopolitischer Spannungen und geldpolitischer Unsicherheit gewinnen solche stabilisierenden Bausteine wieder an Bedeutung. Ein robustes Vermögen besteht deshalb nicht nur aus renditeorientierten Anlagen.
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Warum Liquidität plötzlich wieder wichtig wird
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Niklas Holst
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@niklas-holst-3224
Niklas | 22 | Finanzbildung, Werterhalt & Edelmetalle. Goldrichtig investieren statt blind vertrauen – für echte Sicherheit in unsicheren Zeiten.

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Joined Jun 28, 2024
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