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Codex v Claude
Ich habe mich jetzt mal ein bisschen mit Codex beschäftigt, weil es in meinem ChatGPT-Abo mit drin ist. Und ich muss sagen: Für jemanden wie mich, der kein Entwickler ist, ist schon erstaunlich, was damit möglich ist. Angefangen habe ich mit einem kleinen Python-Programm mit Oberfläche. Das war eher aus der Not heraus, weil ich Barcodes testen musste. Die Besonderheit dabei: Die Barcode-Scanner werden nicht als normales Tastaturgerät angesprochen, sondern als POS-Geräte, also Point-of-Service-Geräte. Danach habe ich mich an einer kleinen Web-App versucht: ein einfaches Kniffel-Spiel. Nachdem das grundsätzlich gut funktioniert hat – naja, die Würfelanimation hat mich etwas auf Trab gehalten – habe ich das Ganze als APK erstellen lassen, damit es auch als App auf meinem Tablet läuft. Aktuell spiele ich gerade damit, einen lokalen Webserver einzurichten, um das Thema Webanwendungen besser zu verstehen. Was mich jetzt besonders interessiert: Wo liegen eigentlich die großen Unterschiede zwischen Codex und der Claude-Lösung, die hier von euch beschrieben wird?
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Codex v Claude
Vibe Coding wird massiv unterschätzt und ich sag euch warum
Ich bin nach wie vor gut verdrahtet in der IT-Branche und stoße immer wieder auf Entwickler, die Vibe Coding komplett kleinreden. Gerade unter meinen YouTube-Videos kommen regelmäßig Kommentare wie dieser hier 👇 von Leuten, die nicht wissen, dass ich selbst vom Fach bin. Und der Kommentar ist ein perfektes Beispiel für eine Denkweise, die ich sehr oft sehe. "Ersetzt höchstens Junior-Entwickler", "keine komplexen Projekte", "Clickbait". Ich will den Verfasser gar nicht angreifen. Der Kommentar spiegelt wider, was viele Devs gerade denken. Und ja, bei großen Kontextfenstern gibt es Herausforderungen, das ist Fakt. Aber genau hier liegt der Denkfehler. Die Leute bewerten den Stand von heute und schließen daraus auf morgen. Als ob sich die Modelle, die Toolchains und die Workflows nicht in Monaten komplett weiterentwickeln würden. Und mal ehrlich. Es war als Entwickler schon immer so, dass du dich ständig anpassen musstest. Neue Frameworks, neue Sprachen, neue Paradigmen. Wer stehen bleibt, wird überholt. Das war vor 10 Jahren so und das ist heute so. Deshalb wundert es mich jedes Mal, wenn ausgerechnet Devs, also Leute deren ganzer Job auf Anpassungsfähigkeit basiert, sich gegen Vibe Coding sträuben anstatt es als das zu sehen was es ist: das nächste Werkzeug im Toolkit. Was sind eure Erfahrungen? Begegnet euch diese Abwehrhaltung auch?
Vibe Coding wird massiv unterschätzt  und ich sag euch warum
💻 Mein ehrlicher Rat zu GPT 5.5 fürs Coding
Die neuen Code Arena Benchmarks sind raus und ich teile mal kurz meine Einschätzung mit euch, weil ich gerade einige Nachrichten dazu bekomme. GPT 5.5 High landet im Code Arena Leaderboard auf Platz 9 mit 1.500 Punkten. Die komplette Top 4 ist Claude Opus, also Opus 4.7 Thinking auf Platz 1 mit 1.572, dann Opus 4.7 mit 1.563, danach Opus 4.6 Thinking mit 1.552 und Opus 4.6 mit 1.547. Selbst GLM 5.1 (1.535) und Kimi K2.6 (1.528) ziehen an GPT 5.5 vorbei. Im Code Categories Arena von DesignArena sieht das Bild übrigens ziemlich identisch aus, Claude Opus 4.6 führt mit 1.352 und GPT 5.5 dümpelt im Mittelfeld bei 1.311. Mein persönlicher Rat ist daher klar. Wenn ihr ernsthaft programmiert, sei es Refactoring, größere Features, Architekturentscheidungen oder Debugging in einer komplexen Codebase, dann nutzt GPT 5.5 dafür einfach nicht. Der Unterschied von 50 bis 70 Elo Punkten klingt klein, ist in der Praxis aber spürbar. Mehr Halluzinationen, schwächere Logik, schlechteres Verständnis für größere Kontexte. Mein Default für Coding bleibt aktuell Claude Opus 4.6 oder 4.7, das ist für mich der Goldstandard. Mit Thinking Modus nochmal ein gutes Stück besser, wenn ihr die Zeit habt zu warten. Wenn ihr Zugang habt würde ich euch ans Herz legen mal Kimi K2.6 oder GLM 5.1 auszuprobieren, beide sind richtig stark geworden und über die jeweiligen APIs oft deutlich günstiger als das was ihr von OpenAI gewohnt seid. Gerade für Power User mit viel API Volumen sind das spannende Alternativen. GPT 5.5 würde ich nur noch für die einfachen Sachen nutzen, also schnelle Skripte, simple Snippets, Boilerplate. Da reicht es. Aber für alles was Tiefe braucht lasst die Finger davon. OpenAI hat dieses Mal einfach nicht geliefert und das ist auch okay, die Konkurrenz ist gerade brutal gut unterwegs. Was nutzt ihr aktuell für Coding und warum? Bin gespannt auf eure Erfahrungen.
💻 Mein ehrlicher Rat zu GPT 5.5 fürs Coding
Qwen3.6-27B (Open Sourcd)
Hi @zeldo, in deinem Video „ChatGPT 5.5 ist da – Darum ist OpenAI zurück an der Spitze – KI News“ erwähnst du Qwen3.6-27B. Du sagst dort auch, dass die Installations-Codes für Ollama hier in der School zu finden sind. Im Video sehe ich im Pull-down-Menü allerdings nur Qwen 3.5. Und hier in der Community finde ich zu „Qwen3.6“ auch nichts – 0 Treffer. Also entweder ist das Modell gut versteckt, oder ich habe gerade die Suchfunktion mit verbundenen Augen bedient. ;) Gibt es den Install Code f+r Ollama -> Qwen3.6-27B schon irgendwo bei euch, oder kommt der noch? Ich würde das Modell gern lokal zum Coding installieren und mal testen. Klingt spannend – und mein Mac braucht ja schließlich auch mal wieder etwas, woran er sich verschlucken kann. ;) Danke dir! - Keywords: Qwen - - Qwen 3.6 - Qwen3-6. 27B
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