Etwas zum Schmunzeln habe ich gefunden:
Im Andon Café in Stockholm steuert eine künstliche Intelligenz nahezu den gesamten Cafébetrieb. Sie sagt den Baristas vor Ort, was zu tun ist, entwirft die Speisekarte, bestellt frische Lebensmittel, Tischdecken, Geschirr etc. pp.
Das System trägt den Namen »Mona« und basiert auf Technologie von Google Gemini. Entwickelt wurde das Projekt vom US-Startup Andon Labs.
Die Grundidee: Die KI soll das Café möglichst eigenständig führen – also so, wie es ein Geschäftsführer tun würde. Sie bekommt dafür nicht nur Aufgaben, sondern gleich das komplette »Paket«: Mietvertrag, Startkapital und Zugriff auf alle wichtigen Betriebsdaten. »Mona« kümmert sich unter anderem um die Speisekarte, wählt Lieferanten aus, bestellt Waren nach und organisiert sogar den Papierkram für Genehmigungen. Auch Personalentscheidungen wurden von »Mona« getroffen, die KI schaltete Stellenanzeigen auf Jobplattformen, führte Bewerbungsgespräche und stellte Baristas ein.
Alles wunderbar… bis die KI auf die Idee kam, rund 10 Liter Speiseöl oder z. B. 15 Kilogramm Dosentomaten zu bestellen oder neun Liter Kokosmilch in Dosen, was eher zu einer Großküche passen würde. Auch 6.000 Papierhandtücher und angeblich 20.000 Gummihandschuhe waren für MONA als Chefin offensichtlich notwendig.
Auch die Kommunikation der KI wird von Beschäftigten als Herausforderung beschrieben. »Mona« soll unter anderem Nachrichten zu jeder Tages- und Nachtzeit versenden, Urlaubswünsche nicht zuverlässig berücksichtigen und gelegentlich Anforderungen stellen, die aus menschlicher Arbeitsperspektive schwer einzuordnen sind.
(zeit.de etc.)