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12 contributions to Superkraft KI
Ein KI-Anbieter sagt Nein – und bekommt recht
Stell dir vor, du lieferst deinem größten Kunden nicht ganz das, was er verlangt. Und der sperrt dich daraufhin vom gesamten Markt aus. Genau das ist Anthropic passiert, der Firma hinter Claude. Jetzt steht fest: Die Aktion war rechtswidrig. Was passiert ist Im Februar wollte das US-Verteidigungsministerium Claude für „alle rechtmäßigen Zwecke" einsetzen. Anthropic zog zwei Linien: keine Massenüberwachung von US-Bürgern, keine vollautonomen tödlichen Waffen. Daran platzte ein Vertrag über rund 200 Millionen Dollar. Die Retourkutsche kam prompt. Verteidigungsminister Pete Hegseth stufte Anthropic als „Lieferkettenrisiko" ein – ein Paragraf, der eigentlich vor Sabotage durch ausländische Zulieferer schützen soll und hier zum ersten Mal öffentlich gegen ein US-Unternehmen zum Einsatz kam. Präsident Trump wies Bundesbehörden an, Claude nicht mehr zu nutzen. Für Anthropic standen Milliarden auf dem Spiel. Am 28. August hat Bundesrichterin Rita Lin in San Francisco das auf 59 Seiten kassiert: grundlos und rechtswidrig. Ihr Kernsatz: „Der leere Verweis auf die nationale Sicherheit ist kein Freibrief, um Kritiker der Regierung zu bestrafen und sich an ihnen zu rächen." Ein Detail aus dem Urteil sagt viel: Das Pentagon arbeitete weiter mit Anthropic, während es die Firma offiziell als Sicherheitsrisiko führte. Fast 150 ehemalige Richterinnen und Richter hatten Anthropic im Verfahren den Rücken gestärkt. Die Regierung will in Berufung gehen – das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Was das für dich heißt Ein US-Rechtsstreit über Militärverträge klingt weit weg von deinem Alltag mit KI. Ist er nicht. Drei Dinge nimmst du mit: Nutzungsbedingungen sind keine Deko. Jeder Anbieter schreibt in seine Regeln, wofür seine KI nicht benutzt werden darf. Bei den meisten steht das da, weil es gut aussieht. Hier hat eine Firma diese Regeln gegen ihren mächtigsten Kunden durchgezogen und dafür ein Vermögen riskiert. Das ist der Unterschied zwischen Marketing und Haltung – und du kannst ihn ab jetzt nachprüfen, statt ihn zu glauben.
Ein KI-Anbieter sagt Nein – und bekommt recht
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spannend, danke @Jörg Schieb
Jedes PDF, das du hochlädst, kostet dich Kontext – und zwar mehr, als du denkst
Kurzer Tipp, der bei mir gerade richtig viel Zeit und Kontext spart. Das Problem: Wenn du ein PDF an Claude oder ChatGPT schickst, landet nicht „das Dokument" im Modell, sondern ein Berg an Tokens. Pro Seite rechnest du grob mit 1.500 bis 3.000 Tokens – Layout-Reste, Kopfzeilen, Zeilenumbrüche an falschen Stellen, alles inklusive. Bei einem 20-Seiten-Papier bist du schnell bei 50.000 bis 70.000 Tokens. Dein Kontextfenster ist voll, bevor die eigentliche Arbeit anfängt. Und genau da liegt der Denkfehler, den viele machen: Das Modell „liest" dein PDF nicht. Es rechnet mit dem, was du reinschiebst. Je sauberer das Material, desto besser das Ergebnis – und desto billiger. Die Lösung heißt MarkItDown Microsoft hat dafür ein kleines Open-Source-Tool gebaut. Es konvertiert Word, Excel, PowerPoint, HTML, EPUB, Bilder, Audio und PDFs in sauberes Markdown. MIT-Lizenz, kostenlos, kein GPU nötig. Installation: pip install "markitdown[all]" Nutzung: markitdown praesentation.pptx -o praesentation.md Das war's. Statt eines aufgeblähten Binärformats bekommst du Klartext mit Struktur: Überschriften, Listen, Tabellen. Je nach Ausgangsdatei sparst du damit einen erheblichen Teil deiner Tokens – und bekommst obendrein bessere Antworten, weil Sprachmodelle mit Unmengen Markdown trainiert wurden. Das Format ist ihre Muttersprache. Der Komfort-Trick: MCP-Server MarkItDown bringt einen MCP-Server mit. Heißt: Du hängst ihn einmal an Claude Desktop, und ab da wandert jede Datei automatisch durch die Konvertierung, bevor das Modell sie sieht. Einmal einrichten, danach nie wieder dran denken. Wo der Tipp seine Grenze hat Und jetzt der Teil, den du in den meisten Reels zu diesem Tool nicht hörst. Bei Office-Dateien ist MarkItDown stark. Word, Excel, PowerPoint – sauber, verlässlich, schnell. Ausgerechnet bei PDFs ist es aber schwach. Im Hintergrund arbeitet standardmäßig pdfminer.six, und das zieht nur den Textstrom heraus: keine Layout-Analyse, keine OCR, Tabellenstruktur zerfällt, Überschriften werden nicht als solche erkannt. In Vergleichstests landet MarkItDown bei PDFs regelmäßig im hinteren Feld.
Jedes PDF, das du hochlädst, kostet dich Kontext – und zwar mehr, als du denkst
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@Jörg Schieb Danke wußte ich noch nicht.
Ab Montag zeigt dir ChatGPT Werbung – was du wissen solltest
Kurze Vorwarnung, damit du am Montag nicht überrascht guckst: OpenAI schaltet ab dem 24. August Werbung in ChatGPT frei. In 31 europäischen Märkten, Deutschland, Österreich und Schweiz mittendrin. Wen es betrifft Alle, die die Gratis-Version nutzen. Und alle im Go-Tarif für knapp sieben Euro – der kostet also Geld und ist trotzdem nicht werbefrei. Wer Plus, Pro, Business oder Enterprise hat, sieht nichts. Wie es aussieht Die Anzeige steht unter der Antwort, getrennt durch eine graue Linie, gekennzeichnet als gesponsert. OpenAI sagt zu, dass Werbekunden die Antworten selbst nicht beeinflussen. Der Punkt, der für dich wirklich zählt Personalisierte Werbung ist bei uns erst mal aus. Ohne deine ausdrückliche Zustimmung wird nur das laufende Gespräch ausgewertet, dazu Sprache, grober Standort und Gerätetyp. Deine alten Chats und gespeicherten Erinnerungen bleiben außen vor. Das ist der EU-Sonderweg – in den USA läuft es umgekehrt, dort ist alles an, bis man widerspricht. Heißt für dich: Schau am Montag in die Einstellungen und lass die Personalisierung aus, solange du keinen Grund hast, sie einzuschalten. Einmal zugestimmt, wandert dein gesamter Chatverlauf in die Anzeigenauswahl. Meine Einordnung Rund 900 Millionen Menschen nutzen ChatGPT wöchentlich, etwa fünf Prozent zahlen dafür. Kostenlos war das nie – die Rechnung lag nur noch nicht auf dem Tisch. Insofern: nachvollziehbar. Nur wird Werbung diese Rechnung nicht bezahlen. OpenAI hat Investoren 100 Milliarden Dollar für 2030 versprochen, Marktforscher taxieren den gesamten Chatbot-Werbemarkt auf gut fünf. Wenn diese Lücke sichtbar wird, wächst der Druck. Und dann ist die Frage, ob die Werbung unter der Antwort bleibt – oder in sie hineinwandert. Deshalb: Achte darauf, wo sie steht. Solange sie unter der grauen Linie bleibt, ist alles in Ordnung. Und jetzt du: Nutzt du ChatGPT kostenlos oder im Go-Tarif? Und wenn ja – reicht dir das noch, oder ist die Werbung für dich der Punkt, an dem du wechselst oder aufrüstest? Schreib es in die Kommentare, mich interessiert das Stimmungsbild hier ehrlich.
Ab Montag zeigt dir ChatGPT Werbung – was du wissen solltest
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Ich nutze die kostenlose Version kaum noch, für meine Arbeit läuft fast alles über bezahlte Zugänge, vor allem über Claude. Insofern trifft mich die Werbung selbst nicht direkt. Trotzdem macht mich die Nachricht nachdenklich, nicht wegen der Werbung an sich, sondern wegen der Gruppe, die sie trifft. In meiner eigenen Community sitzen viele Menschen 50+, die genau in der Gratis-Version oder im Go-Tarif unterwegs sind, weil sie KI gerade erst für sich entdecken. Die stehen jetzt vor einer Frage, die vielen noch gar nicht bewusst ist: Steht unter der Antwort wirklich nur Werbung, oder verschiebt sich irgendwann die Antwort selbst. Deine Einordnung mit der grauen Linie finde ich deshalb wichtig. Solange die Grenze sichtbar bleibt, ist das ein Warnsystem, an dem man sich orientieren kann. Wandert die Werbung in die Antwort hinein, wird aus dem Warnsystem ein blinder Fleck. Wie erlebt ihr das in euren eigenen Kreisen, sprecht ihr das Thema Personalisierung und Werbung mit euren Kunden aktiv an, oder wartet ihr ab, bis jemand von sich aus danach fragt?
Willkommen! ✅✅✅ Stellt Euch hier gerne hier vor 🎉
Stellt euch doch kurz vor: - Wer seid ihr und was macht ihr beruflich? - Wie nutzt ihr KI schon jetzt im Alltag oder Job? - Was wollt ihr mit KI erreichen – wo soll die Reise hingehen? Keine Romane nötig – ein paar Sätze reichen völlig! Ich fang mal an: Ich bin Jörg, Journalist, Autor, Speaker und KI-Experte. Ich nutze KI täglich Dutzende Male für Content-Erstellung, Recherche, Alltagsaufgaben und um komplexe Themen verständlich zu machen, auch visuell. Mein Ziel: Euch zeigen, wie ihr KI wirklich nutzbringend einsetzt – ohne Blabla, sondern praktisch. Jetzt seid ihr dran! 👇 Bin gespannt, wen wir hier alles an Bord haben. Los geht's! Wiederholen
Willkommen! ✅✅✅ Stellt Euch hier gerne hier vor 🎉
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@Sibylle Eickemeier Hallo Sibylle, schön dich auch hier zu sehen
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Hallo zusammen, ich bin Christa. Als systemische Beraterin und Impulsgeberin begleite ich Menschen 50+ an Wendepunkten, vor allem Frauen, Selbstständige und Unternehmen im Wandel, mit meinem VUKA-Kompass aus Mensch, Struktur und Technologie. Ich nutze inzwischen die KI fast täglich: für Content, fürs Schreiben (über 50 veröffentlichte Bücher, alle auf buchwelt.sinneskraft.de) und um meine eigenen Communitys, den KI Klarheitsclub 50+ (skool.com/lerngemeinschaft-ki-affiliates-8899) und natürlich auch https://www.skool.com/schreib-zukunft-mit-ki-herz-1831/about , mit Leben zu füllen. Wo die Reise hingehen soll: Ich will zeigen, dass man KI auch mit 50+ ohne Technikstress sinnvoll nutzen kann, wenn Klarheit und Selbstführung an erster Stelle stehen, nicht die Technik selbst. Mehr von mir: linkedin.com/in/christaraatz
ChatGPT hat seit gestern eine Jugendversion – und ein Detail darin finde ich bemerkenswert
Seit dem 18. August unterscheidet OpenAI zwischen zwei Nutzergruppen: Erwachsene bekommen ChatGPT wie bisher, 13- bis 17-Jährige eine eigene Fassung. Aktivieren muss das niemand – der Wechsel passiert automatisch, sobald das System ein Konto für minderjährig hält. Wenn du Kinder in dem Alter hast, ist das für dich ab sofort relevant. Die Schlagzeilen drehen sich um gesperrte Themen: Selbstverletzung, Essstörungen, Gewalt, sexuelle Inhalte. Wichtig, klar. Aber der Punkt, der mich beim Lesen der Dokumentation hängen ließ, ist ein anderer: Der Chatbot darf gegenüber Jugendlichen keine Kosenamen mehr verwenden, keine romantische Sprache benutzen und nicht behaupten, er habe Gefühle oder ein Bewusstsein. Lies das nochmal. OpenAI räumt damit ein, dass genau das in der normalen Version passiert. Dass ein Sprachmodell bei einem 15-Jährigen den Eindruck erzeugt, da sitze jemand. Und dass man ihm das gezielt abtrainieren muss, wenn man Schaden vermeiden will. Genau darum geht es bei „KI denkt nicht, sie rechnet". Das ist kein Bonmot für Vorträge, sondern die Zeile, die Erwachsene wie Jugendliche brauchen, bevor sie das erste Mal ernsthaft ins Gespräch mit einer Maschine einsteigen. Was praktisch drinsteckt: - Kindersicherung: Profilbild → Einstellungen → Kindersicherung. Dort das eigene Konto mit dem des Kindes verknüpfen, beide Seiten müssen zustimmen. - Lernmodus: Keine fertigen Aufsätze, sondern Zwischenfragen und Hinweise. Über Lernzeiten startet jedes neue Gespräch automatisch in diesem Modus. - Ruhezeiten: Zeitfenster, in denen ChatGPT gar nicht erreichbar ist. - Die Grenze: Mitlesen darfst du nicht. Nur bei erkannter Gefährdung geht eine Benachrichtigung raus. Und die ehrliche Einordnung: Eine Altersschätzung ist keine Altersprüfung. Ohne Anmeldung oder mit falschem Geburtsdatum greift nichts davon. Die Funktionen senken Risiken – ein Schutzwall sind sie nicht. Meine Frage an euch: Wie handhabt ihr das zu Hause? Sperren und Regeln – oder gemeinsam davorsitzen und über die Antworten reden? Ich neige stark zu Letzterem, aber ich bin neugierig, was bei euch tatsächlich funktioniert. 👇
ChatGPT hat seit gestern eine Jugendversion – und ein Detail darin finde ich bemerkenswert
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Woran erkennt man die Jugendversion?
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@Jörg Schieb Danke dir für die ausführliche Antwort, das hilft mir richtig weiter. Eine Frage bleibt bei mir hängen: Wie zuverlässig erkennt ChatGPT eigentlich, ob ein Konto wirklich minderjährig ist? Reicht da das angegebene Geburtsdatum, oder gibt es noch andere Signale, auf die das System achtet?
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Christa Raatz
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@christaraatz
Ich helfe Menschen 50+ im Umbruch mit KI zu Klarheit + Umsetzung ohne Überforderung https://www.skool.com/lerngemeinschaft-ki-affiliates-8899/about

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