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15 contributions to Superkraft KI
Interview mit Prof. Dr. Christian Bauckhage
Wer fast zwei Stunden Zeit hat und am Thema KI interessiert ist sollte sich meiner Meinung nach dieses Interview anhören. https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=pb5cMmdQVJo&ra=m
Dein Instagram-Profil ist ab sofort Rohstoff für fremde KI-Bilder – zwei Minuten, dann nicht mehr
Kurz vorweg, weil es zeitkritisch ist: Wenn du ein öffentliches Instagram-Konto hast, kann seit dieser Woche jeder aus deinen Fotos KI-Bilder bauen lassen. Standardmäßig. Ohne dich zu fragen. Ohne dir Bescheid zu geben. Was passiert ist Meta hat einen eigenen KI-Bildgenerator gestartet: Muse Image. Der Trick daran: Man kann in einem KI-Auftrag ein öffentliches Instagram-Profil per @-Zeichen markieren – so wie man jemanden in einem Kommentar erwähnt. Die KI zieht sich dann alles, was dort öffentlich sichtbar ist: Fotos, Reels, sogar Original-Töne. Und baut daraus ein neues Motiv. Ein Satz, ein markiertes Profil, ein paar Sekunden. Fertig. Kein Können nötig, kein Aufwand. Meta bewirbt das Modell mit dem Satz, es „kennt deine Welt". Genau das ist der strategische Punkt: OpenAI und Google kennen deine Freunde, deine Nachbarschaft, dein Gesicht nicht. Meta schon – aus Milliarden öffentlicher Fotos. Dieser soziale Graph ist Metas einziger echter Vorsprung im KI-Rennen, und den spielt der Konzern jetzt aus. Warum das mehr Leute trifft, als du denkst Nicht die Promis sind das Thema. Sondern: Creator, Coaches, Fotografen, Musikerinnen, Vereine, kleine Läden – alle, die ihr Profil bewusst offen halten, um gefunden zu werden. Genau die sind jetzt automatisch im Pool. Beispiel: Du hast als Fotografin Porträts öffentlich stehen, damit Kunden deinen Stil sehen. Jemand markiert dein Profil – und plötzlich existiert ein Bild, das aussieht wie deine Arbeit, aber nie durch deine Kamera gegangen ist. Die Lösung: 2 Minuten in den Einstellungen Du musst dein Konto nicht auf privat stellen. Es gibt einen eigenen Schalter: 1. Instagram-App öffnen → auf dein Profil 2. Oben rechts das Menü (drei Striche) → „Einstellungen und Aktivität" 3. Runterscrollen zu „Teilen und wiederverwenden" 4. Dort die Schalter deaktivieren – meist getrennt für Beiträge, Reels und Original-Audio Sinngemäß steht da: „Erlaube anderen, mit deinen Inhalten über Meta AI kreativ zu werden." Genau das schaltest du weg.
Dein Instagram-Profil ist ab sofort Rohstoff für fremde KI-Bilder – zwei Minuten, dann nicht mehr
2 likes • 14d
✅ Danke für den Tipp und vor allen Dingen die dazugehörige Erklärung. Denn nur so versteht man wie unverschämt Meta hier vorgeht.
🚀 Google bringt dir jetzt ein KI-Modell auf den Laptop, das deine Daten nicht verlässt
Kurze Frage vorweg: Wie oft hast du schon gezögert, etwas wirklich Persönliches in ChatGPT oder Gemini zu tippen? Den Arztbrief, den Vertragsentwurf, die Gehaltsverhandlung? Genau da wird's gerade richtig spannend. Google hat mit Gemma 4 12B ein neues KI-Modell veröffentlicht, das komplett lokal auf deinem Rechner läuft – ohne Cloud, ohne dass ein einziges Wort an einen Server geschickt wird. Und das Beste: Es braucht nur 16 GB RAM. Das hat heute fast jedes normale Notebook. Warum das ein größerer Deal ist, als es klingt: → Multimodal von Haus aus. Das Modell versteht Text, Bilder und als erstes Modell dieser Größe auch Audio – direkt, ohne Umwege. → Schnell und sparsam. Im Test von Heise hat es eine Aufgabe in rund 10 Minuten gelöst, für die ein vergleichbares älteres Modell über eine Stunde brauchte – und dabei nur ein Viertel der Tokens verbraucht. → Kostenlos und offen. Apache-2.0-Lizenz heißt: Du darfst es frei nutzen, auch geschäftlich. Kein Abo, keine Nutzungsgrenze. Der eigentliche Punkt für dich: Lokale KI ist die Antwort auf die zwei größten Bremsen, die Menschen vom KI-Einsatz abhalten – Datenschutz und laufende Kosten. Was auf deiner Festplatte bleibt, kann niemand mitlesen und für nichts trainieren. Und Win-win nebenbei: Wer lokal arbeitet, entlastet auch die völlig überlasteten Server der Anbieter. Genau deshalb pushen Google & Co. das Thema gerade so hart. Was du konkret tun kannst – heute noch: 1. Lade dir LM Studio (kostenlos, Mac & Windows) herunter – die einfachste Art, lokale Modelle ohne Technik-Frickelei zu starten. 2. Such im LM Studio nach „Gemma" und lade dir eine Variante, die zu deinem RAM passt. 3. Stell ihm eine echte Aufgabe, bei der du sonst zögerst – etwas Privates, Sensibles. Und spür den Unterschied, wenn nichts davon je dein Gerät verlässt. Lokale KI ist kein Ersatz für die großen Cloud-Modelle. Aber für alles, was vertraulich bleiben soll, ist sie ab jetzt eine ernsthafte Option für jeden – nicht nur für Nerds mit Gaming-PC.
🚀 Google bringt dir jetzt ein KI-Modell auf den Laptop, das deine Daten nicht verlässt
4 likes • Jun 9
Hallo Jörg, ich kann deiner Argumentation inhaltlich in allen Punkten zustimmen. Ich frage mich allerdings, was Google, dem Datensammler, dazu bewegt ein solches Modell völlig kostenlos raus zu geben. Irgendwie muss es sich doch für die Firmen auch rechnen.
Deep Seek
https://spektrum-plus.de/news/ki-made-in-china-deepseek-erschuettert-erneut-die-ki-welt/2321945/d_app_controller/subcontent/page Dazu hätte ich gerne mal eine Einschätzung.
2 likes • May 14
Technisch und inhaltlich kann ich das nicht beurteilen, grundsätzlich wäre ich bei einer chinesischen Firma misstrauischer als bei einer europäischen was die Eingabe von Daten anbelangt. Vielleicht kann Jörg sich mal dazu äußern. Allen einen erholsamen Feiertag.
Humanoider Roboter gewinnt Halbmarathon
🤖 Heute morgen ist ein Roboter einen Halbmarathon in 50 Minuten gelaufen. Ich musste das zweimal lesen. Kurz zur Einordnung, warum mich das umhaut: Letztes Jahr beim selben Rennen in Peking brauchte der schnellste Roboter noch 2 Stunden 40 Minuten. Er wackelte, musste teilweise begleitet werden, sah aus wie ein betrunkener Praktikant auf Eis. Ein Jahr später: 50 Minuten. Schneller als jeder menschliche Teilnehmer. Fast drei Mal so schnell wie im Vorjahr. Ich kenne kaum eine Technologie, die in 12 Monaten so einen Sprung macht. Außer einer. Und genau die steckt drin. Die Hardware dieser Roboter ist seit Jahren ähnlich. Zwei Beine, Motoren, Sensoren, Akku. Nichts Magisches. Was sich verändert hat, ist das Gehirn: die KI, die in Echtzeit entscheidet, wie der Roboter bei Wind, unebenem Boden und Kopfsteinpflaster das Gleichgewicht hält. Vor zwei Jahren hätte diese Rechenleistung einen Serverraum gefüllt. Heute läuft sie in einem Rucksack mit. Das ist der eigentliche Wahnsinn an der Geschichte. Und deshalb schaue ich mir solche Shows genau an – nicht weil ich Robotik-Fan bin, sondern weil sie der ehrlichste Gradmesser für den KI-Fortschritt sind, den wir gerade haben. Ein Chatbot kann halluzinieren, ohne dass es sofort auffällt. Ein Roboter, der umfällt, fällt um. Punkt. Deshalb meine Frage an euch: Wo würdet ihr euch als Erstes einen Roboter wünschen? → In der Küche? → Im Haushalt (bügeln, putzen, aufräumen)? → In der Pflege (Stichwort Fachkräftemangel)? → Im Job? → Oder: Bloß nicht, lasst mich in Ruhe? Schreibt's in die Kommentare – ich bin wirklich neugierig. Das Bild, das daraus entsteht, sagt uns mehr über die Zukunft als jede Marktprognose. PS: Elon Musks "Optimus" soll Ende nächsten Jahres für 30.000 Dollar kommen. Sind wir darauf vorbereitet? Eher nicht. Genau darum machen wir hier in der Community das, was wir machen. 💪
Humanoider Roboter gewinnt Halbmarathon
3 likes • Apr 20
Garten, Haushalt und Pflege wenn es jeweils soweit ist. Menschen wären mir trotzdem lieber ;-)
0 likes • May 13
@Jörg Schieb Hallo Jörg, deine Idee hört sich richtig gut an nur kann ich mir in unserem Wirtschaftssystem nicht vorstellen wie das zu erreichen sein soll. Im Grundgesetz steht zwar dass Eigentum verpflichtet, in der täglichen Realität sehen wir aber wie dagegen verstoßen wird.
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Rainer Doering
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@rainer-doering-4373
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Duisburg
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