Hack: „Taucherbrille“ – Emotionale Motive zuerst, Fakten später
Im Konflikt oder Change‑Prozess wollen viele Leader mit Fakten überzeugen:
Zahlen, Argumente, Logik.
Neurobiologisch läuft es aber andersherum:
  • Zuerst feuert das limbische System (Amygdala, Striatum): „Bedrohung oder Chance?“ – auf Basis von Motiven wie Status, Zugehörigkeit, Autonomie.​
  • Dann erst darf der PFC (präfrontaler Cortex) rechnen und planen – WENN das limbische System halbwegs Sicherheit signalisiert.​
👉 „Taucherbrille“-Hack für dein nächstes schwieriges Gespräch:
Bevor du argumentierst, beantworte für DICH drei Fragen über die andere Person:
  1. „Was steht emotional für sie auf dem Spiel?“ (Status, Kontrolle, Sicherheit, Zugehörigkeit?)
  2. „Welche Emotion sehe ich gerade wahrscheinlich?“ (Angst, Scham, Ärger, Überforderung?)
  3. „Was könnte ich zuerst sagen, damit sie sich emotional gesehen fühlt – bevor ich Fakten bringe?“
Beispiel statt:
„Die Zahlen zeigen klar, dass wir das Projekt stoppen müssen.“
Sage zuerst:
„Ich weiß, wie viel du in dieses Projekt investiert hast – das macht die nächsten Minuten emotional schwer.“
Dann erst kommen Daten.
➡️ Deep Dive im Classroom: Limbic vs. PFC, warum Fakten ohne emotionale „Taucherbrille“ ins Leere laufen, und wie du in drei Sätzen emotional „eintauchst“, bevor du führst.​
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Dr. med. Orell Mielke
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Hack: „Taucherbrille“ – Emotionale Motive zuerst, Fakten später
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