Ist ja jeder Tag irgend ein Jahres-, Hochzeits-, Welt- , Kirchen- oder sonst so ein Gedenktag.
Aber am 23. April ist Weltbuchtag.
Wer liest denn noch Bücher❓
Dafür gibt es doch ganz sicher auch irgendeine KI-Anwendung.
Ein ganzes Buch am Stück lesen?
Wer hat denn noch die Zeit?
Stichwort: Aufmerksamkeitsspannendefizit … oder so. 😅😎
Ich trau es mich gar nicht zu sagen, will ja kein Streber sein, aber dieser Tage hat es mich tatsächlich mal wieder hin- und weggerissen und ich habe in zwei Tagen ein Buch gelesen.
Ich gebe zu, dass passiert mir auch nicht mehr allzuoft.
Hier also meine Empfehlung zum Weltbuchtag:
„Pfefferminzhimmel“ von
Alfred Roesler-Kleint, erschienen im Verkag am Park und erhältlich überall, wo‘s Bücher gibt.
(ISBN 978-3-89793-403-0)
Eine Wendegeschichte, wie man sie nicht jeden Tag zu lesen bekommt, verpackt in eine aufregende Liebes- und Lebenserzählung, die von Westfalen nach Ostberlin bis Kanada führt.
Für die, die damals dabei gewesen sind, gibt es einen zusätzlichen Spaß, den „fiktiven Personen“ ihren zeitgeschichtlichen „Klarnamen“ zuzuordnen.
Ihr kennt Alfred Roesler-Kleint nicht? Dann wird es Zeit.
Gemeinsam mit seiner Lebensliebe Scarlett Kleint schrieb er (unter seinem Klarnamen) u.a. die Drehbücher für die „Usedom-Krimis“ mit Kathrin Saß in der Hauptrolle.
Die Texte für die Platte Casablanca, ein ikonisches Denkmal der Wendezeit (City, Toni Krahl) mussten beide noch unter Pseudonym schreiben …
Der Rest lässt sich googeln, oder auf einer Lesung erfahren.
Zum Beispiel am 28.04.2026 im Theater am Pfefferberg in Berlin.