Wenn der Kopf zu voll ist, um klar zu denken - Übung
Ich teile heute etwas, das mir immer wieder hilft — und das so simpel ist, dass man es fast nicht ernst nehmen will.
Meditatives Schreiben.
Kein Journaling-Framework. Kein Prompt-System. Keine App.
Nur du, ein paar Blätter Papier und ein Stift, der gut schreibt.
So geht es:
  • 20 Minuten. Handy im Flugmodus. Ungestört.
  • Du startest entweder mit einem konkreten Anliegen — "Ich habe das Problem xyz, das lässt mich nicht los" — oder einfach mit dem, was gerade ist, wenn der Kopf voll ist und du das Chaos spürst: "Heute ist Dienstag, ich sitze hier, ich weiß nicht wo ich anfangen soll..."
Und dann zwei Regeln:
  • Nicht aufhören. 20 Minuten durchschreiben, ohne abzusetzen.
  • Nicht nachdenken, was du schreiben willst. Einfach in den Schreibflow kommen.
Und wenn es stockt — wenn du nicht weißt, was als nächstes kommt — wiederholst du einfach den letzten Satz. Immer wieder, bis es weitergeht. Bei mir dauert das gerne mal eine ganze Seite.
Danach war ich bisher jedes Mal klarer. Und hatte zu meinen Problemen Lösungen, die vorher irgendwo unter dem Lärm begraben waren.
Wichtiger Hinweis: Ich übernehme keine Haftung für Sehnenscheidentzündungen oder andere handbezogene Leiden. 😄
Dafür freue ich mich sehr über eure Erfahrungsberichte. Wer probiert es diese Woche aus?
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Günes Seyfarth
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Wenn der Kopf zu voll ist, um klar zu denken - Übung
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